{"id":629,"date":"2021-04-01T15:06:05","date_gmt":"2021-04-01T15:06:05","guid":{"rendered":"https:\/\/alex.gotterfahren.info\/?page_id=629"},"modified":"2025-12-01T22:22:13","modified_gmt":"2025-12-01T22:22:13","slug":"what-did-jesus-say-about-the-end-of-the-world","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gotterfahren.info\/en\/wege-zum-ziel\/was-sagte-jesus-ueber-das-weltende","title":{"rendered":"What did Jesus say about the end of the world?"},"content":{"rendered":"<h1>WAS SAGTE JESUS \u00dcBER JERUSALEM, SEINE WIEDERKUNFT UND DAS WELTENDE?<\/h1>\n<h1>WAS LERNEN WIR AUS DEM \u201eMINI-WELTUNTERGANG\u201c IM JAHR 70 NACH CHRISTUS?<\/h1>\n<ul>\n<li>\n<h3>Welche Bedeutung hat das Schicksal \u00adJerusalems f\u00fcr uns?<\/h3>\n<div>\n<p>Die J\u00fcnger fragten Jesus: <em>\u201eSag uns, wann wird das (die Zerst\u00f6rung des Tempels) geschehen? Und woran werden wir erkennen, dass du kommst und das Ende der Welt da ist?\u201c<\/em> <em>(Matth. 24,3)<\/em><\/p>\n<p>Die J\u00fcnger erkundigten sich in einem Satz nach zwei Ereignissen: Einerseits nach dem Untergang des Tempels und Jerusalems und andererseits nach der Wiederkunft Christi und dem damit verbundenen Ende der Welt. Die J\u00fcnger nahmen an, dass diese Ereignisse gleichzeitig eintreten. F\u00fcr sie damals war der Untergang des gro\u00dfartigen Tempels nur vorstellbar in Verbindung mit der Wiederkunft Jesu und dem Ende der Welt. Wir heute wissen nat\u00fcrlich, dass dazwischen eine lange Zeit liegt.<\/p>\n<p>Es ist erstaunlich, dass Jesus trotzdem genau diese Frage der J\u00fcnger ausf\u00fchrlich beantwortet hat. Seine Antwort umfasst die Kapitel Matth\u00e4us 24 und 25, sowie die Parallelkapitel Markus 13 und Lukas 21.<\/p>\n<p>Dabei f\u00e4llt uns auf, dass Jesus auf die zeitliche Trennung der beiden Ereignisse \u00fcberhaupt nicht einging. Ein Grund daf\u00fcr war bestimmt die Absicht Jesu, die J\u00fcnger nicht zu beunruhigen. Wenn er ihnen gesagt h\u00e4tte, dass er erst nach so langer Zeit wiederkommt, dann h\u00e4tte dies ihnen allen Mut genommen.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch einen anderen Grund: Jesus sah die Parallelen zwischen den Ereignissen damals, die zum Ende der j\u00fcdischen Nation als Volk Gottes f\u00fchrten, und den Ereignissen jetzt vor seiner Wiederkunft, die zum Weltende und der Aufrichtung des Reiches Gottes f\u00fchren. Jesus verband die Schilderung jener beiden &shy;Ereignisse. Als er auf die Zerst\u00f6rung Jerusalems hinwies, bezogen sich seine prophetischen Worte auch auf den letzten Weltenbrand.<\/p>\n<p>Seine Erkl\u00e4rungen gab er nicht allein um der J\u00fcnger willen, sondern er dachte zugleich an alle jene, die in den letzten Tagen der Menschheitsgeschichte leben. Was unser Herr Jesus sagte, hat Bedeutung f\u00fcr damals und f\u00fcr heute. Und genau das macht die Betrachtung seiner Antwort so interessant f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen sagen: In dem Bild, das Jesus mit seiner Antwort malt, ist Jerusalem der Vordergrund und die Wiederkunft mit dem Weltende der Hintergrund. Der Unter&shy;gang Jerusalems ist sozusagen als \u201eMini-Weltuntergang\u201c ein Beispiel f\u00fcr uns, die wir am Ende der Zeit vor der Wiederkunft Jesu und dem gro\u00dfen Weltende leben. Wir k\u00f6nnen daraus au\u00dferordentlich wertvolle Schluss&shy;folgerungen f\u00fcr uns ziehen.<\/p>\n<p>\u00dcberblick<\/p>\n<ul>\n<li>Wie kam es, dass alle J\u00fcnger Jesu sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten?<\/li>\n<li>Warum erlitten die anderen sehr religi\u00f6sen Menschen ein so furchtbares Schicksal?<\/li>\n<li>Wie erging es den k\u00fchnsten Juden, die in der uneinnehmbaren Festung Masada den Untergang Jerusalems drei Jahre \u00fcberlebten?<\/li>\n<li>Was sagt die Bibel \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Tag der Weltgeschichte, den Tag der Wiederkunft Jesu?<\/li>\n<li>Welche Verhei\u00dfung Gottes haben wir f\u00fcr die kommende Krise?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Jesu Prophezeiung<\/h3>\n<div>\n<p>Welche Hinweise gab Jesus \u00fcber die Zukunft Jerusalems?<\/p>\n<p>Wir lesen in Lukas 19,41-44:<\/p>\n<p><em>\u201eAls Jesus n\u00e4her kam und die Stadt vor sich liegen sah, weinte er und sagte: Wenn du noch heute erkennen wolltest, was dir Frieden bringt! Aber du bist blind daf\u00fcr. <\/em><\/p>\n<p><em>Es kommt eine Zeit, da werden &shy;deine Feinde einen Wall rings um dich aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten einschlie\u00dfen. Sie werden dich und deine Bewohner v\u00f6llig vernichten und keinen Stein auf dem andern lassen. Denn du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Wir lesen weiter in Lukas 21,20-24:<\/p>\n<p><em>\u201eWenn feindliche Heere Jerusalem belagern, dann wisst ihr: die Stadt wird bald zerst\u00f6rt. Dann sollen alle Bewohner Jud\u00e4as in die Berge fliehen! Wer in der Stadt ist, soll sie schnell verlassen, und die Leute vom Land sollen nicht in die Stadt gehen! Denn dann kommen die Gerichtstage, an denen alles in Erf\u00fcllung geht, was in den heiligen Schriften vorausgesagt ist. <\/em><\/p>\n<p><em>Besonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen S\u00e4ugling stillen. Das ganze Land wird in schreckliche Not kommen, weil Gottes Zorn sich gegen dieses Volk richtet. Die Menschen werden mit dem Schwert er&shy;schlagen oder als Gefangene in die ganze Welt verschleppt werden. Jerusalem wird von den Fremden verw\u00fcstet werden, bis auch deren Zeit abgelaufen ist.\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Wie war die Lage?<\/h3>\n<div>\n<p>Wie sah es etwa 30 Jahre nach dem Tod Jesu in Jerusalem aus?<\/p>\n<p>Wir wissen aus der Bibel und aus der Ge&shy;schichte \u2013 besonders durch Flavius Josephus und sein Werk <em>\u201eDer j\u00fcdische Krieg\u201c,<\/em> \u2013 wie die Entwicklungen damals waren. Josephus ist Augenzeuge. Er war zuerst j\u00fcdischer Kommandeur von Galil\u00e4a, nach seiner Gefangennahme und Begnadigung r\u00f6mischer Kriegsberichterstatter.<\/p>\n<p>Immer lauter erhoben sich die Stimmen gegen das verhasste Rom. In der j\u00fcdischen Partei der Zeloten sammelten sich Fanatiker und Rebellen. Sie forderten unabl\u00e4ssig die Abschaffung der Fremdherrschaft. Jeder von ihnen trug einen Dolch unter dem Gewand. Sie tyrannisierten auch ihre eigenen Landsleute.<\/p>\n<p>Selbstherrliche \u00dcbergriffe der r\u00f6mischen Prokuratoren trugen zur Versch\u00e4rfung der Lage bei. Im Mai 66 n.&thinsp;Chr. brach der Aufruhr los. Die r\u00f6mische Kohorte in Jerusalem wurde umgebracht. Im ganzen Land kam es zu Aufst\u00e4nden, sodass Cestius Gallus, der r\u00f6mische Statthalter in Syrien, zu Hilfe gerufen werden musste. Ende September 66 n.&thinsp;Chr. r\u00fcckte er auf Jerusalem mit seiner Legion vor. Bald war die Neustadt von Jerusalem eingenommen, und der Kampf um den Tempel entspannt sich. Die Juden leisteten erbitterten Widerstand.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Jesu Zeichen war da<\/h3>\n<div>\n<p>Jerusalem war nun von feindlichen Heeren umringt. Wer auf dem Land wohnte, konnte nun leicht fliehen. Aber wie kann man aus einer belagerten Stadt fliehen in gr\u00f6\u00dferer Anzahl mit Frauen und Kindern? Hat Jesus ihnen ein unm\u00f6gliches Zeichen genannt? Hat er ihnen etwas Falsches gesagt?<\/p>\n<p>Josephus berichtete: \u201eCestius (Gallus), der weder von der Verzweiflung der Belagerten noch von der Stimmung des Volkes Kenntnis zu haben schien (ein ma\u00dfgeblicher Teil wollte bereits die Stadt \u00fcbergeben), lie\u00df pl\u00f6tzlich seine Soldaten den R\u00fcckzug antreten, gab, obwohl kein Missgeschick ihn getroffen, alle Hoffnung auf und verlie\u00df unbegreiflicherweise die Stadt.\u201c<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer zogen ab. Die Zeloten verfolgten sie und brachten ihnen schwerste Verluste bei. W\u00e4hrend der acht Tage dauernden Verfolgung hatten die J\u00fcnger Gelegenheit, Jerusalem zu verlassen, ohne von den R\u00f6mern oder den Zeloten gehindert werden zu k\u00f6nnen. R\u00f6mer und Zeloten gingen nach Westen. Wohin sollten die J\u00fcnger fliehen? \u2026 Was sagte Jesus? \u2026 in die Berge! Die sind im Osten \u00fcber dem Jordan. Die J\u00fcnger konnten sich allesamt ungehindert nach Pella retten, einer Stadt im Bergland auf der anderen Seite des Jordans. Dort waren sie in Sicherheit. Als die R\u00f6mer zur\u00fcckkamen, eroberten sie zuerst die Landgebiete. Aber das Gebiet \u00fcber dem Jordan, wo die J\u00fcnger waren, lie\u00dfen sie unber\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>W\u00e4re ich mitgeflohen?<\/h3>\n<div>\n<p>Wir wollen einen Augenblick zur\u00fcckschauen auf die damaligen J\u00fcnger und uns fragen: W\u00e4re ich mitgeflohen?<\/p>\n<p>Aus einer belagerten Stadt kann man \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur unter gro\u00dfer Gefahr fliehen. Als die R\u00f6mer abgezogen waren, flohen die Christen. Braucht man \u00fcberhaupt noch zu fliehen, wenn die Feinde weg sind? Die Bedrohung war weg. Es gab nach dem Abzug der R\u00f6mer keine milit\u00e4rischen Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Flucht. Die R\u00f6mer kamen nach Jerusalem selbst erst wieder nach vier Jahren zur\u00fcck. Sie hatten sich im Oktober 66 zur\u00fcckgezogen und belagerten Jerusalem erst wieder im Fr\u00fchjahr des Jahres 70.<\/p>\n<p>Warum flohen die J\u00fcnger dennoch?<\/p>\n<p>Sie flohen, weil sie Jesu Wort befolgten. Sie befolgten das so unlogisch erscheinende Wort Jesu, obwohl scheinbar keine Gefahr mehr vorlag. Fliehen bedeutete, das nackte Leben und ein paar Habseligkeiten zu retten; das Haus zu verlassen; sein Hab und Gut zur\u00fcckzulassen.<\/p>\n<p>Wie konnten sie eine so gro\u00dfe Entscheidung treffen, obwohl augenscheinlich keine Gefahr mehr vorlag? Ich bin von einem \u00fcberzeugt: Die damaligen Christen lebten in best\u00e4ndigem Glaubensgehorsam. F\u00fcr sie gab es gar keine schwierigen \u00dcberlegungen. Sie gehorchten ganz einfach dem Wort Jesu, weil sie gewohnt waren, ihm grunds\u00e4tzlich in allem zu vertrauen. Die fliehenden J\u00fcnger retteten nur ihr Leben. Haus und Gut verloren sie. Viele von ihnen haben ihr Verm\u00f6gen f\u00fcr die Gemeinde gegeben. Die \u201egescheiten\u201c Leute, die zur\u00fcckblieben, behielten noch vier Jahre Haus und Gut. Dann verloren auch sie alles und ihr Leben dazu.<\/p>\n<p>W\u00e4rest du damals mitgeflohen? Ich meine, ob wir mitgefl\u00fcchtet w\u00e4ren nur auf das Wort Jesu hin, kann jeder f\u00fcr sich pers\u00f6nlich feststellen, wenn er sich folgende Fragen beantwortet: Wenn ja, befolge ich aus Vertrauen zu ihm und seiner Liebe alles, was ich aus seinem Wort bereits wei\u00df?<\/p>\n<p>Wer heute in irgendeinem Punkt Gottes Wort nicht befolgt oder Dinge verdr\u00e4ngt, der w\u00e4re auch damals nicht mitgefl\u00fcchtet. Wer nicht die gute Gewohnheit entwickelt, heute Jesus in allem zu folgen, ist \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrdet, wenn eine Krisenzeit kommt. Wenn wir es aber lernen, Jesus heute in dieser guten Zeit der Freiheit zu vertrauen und zu gehorchen, dann werden wir sicher auch in kommenden Krisen gute Entscheidungen treffen.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>\u2026 ein liebevoller Hinweis<\/h3>\n<div>\n<p>Was empfahl Jesus ihnen f\u00fcr den Zeitpunkt der Flucht?<\/p>\n<p><em>\u201eBittet Gott, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen m\u00fcsst.\u201c<\/em> <em>Matth. 24,20<\/em><\/p>\n<p>Ob die Christen dies damals gebetet haben? Mit Sicherheit! Wie hat der Herr ihr Gebet erh\u00f6rt? Die Flucht der Christen erfolgte \u2013 nach unserem Kalender \u2013 am 19. Okt. 66&thinsp;&thinsp;n.&thinsp;Chr., also gerade vor Einbruch der Regenzeit. Bei unbefestigten Wegen ist Regen katastro&shy;phal. Die J\u00fcnger konnten also Mitte Oktober fl\u00fcchten. Dies ist eine Zeit, da es nicht mehr hei\u00df ist und der Herbstregen noch nicht begonnen hat. Wenn man schon fliehen muss, dann war dies, von der Jahreszeit her gesehen, eine g\u00fcnstige Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Nicht am Sabbat fliehen m\u00fcssen<\/h3>\n<div>\n<p>Wie ging der andere Teil der Bitte aus?<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer zogen sich am Donnerstag, dem 16. Oktober 66 n.&thinsp;Chr., von Jerusalem zur\u00fcck. Jesus hatte die sofortige Flucht \u00e4u\u00dferst dringlich gemacht. Warum fl\u00fcchteten sie nicht auf der Stelle? Der Freitag war zur Flucht zu kurz, da der Beginn des Sabbats etwa um 18 Uhr war. Am Sabbat fl\u00fcchteten sie nicht, sondern heiligten diesen Tag nach Christi Gebot. Sie fl\u00fcchteten erst am Sonntag, dem 19. Oktober. Dies zeigt klar, dass ihnen von einer Verlegung des Sabbats auf den ersten Tag der Woche zu Ehren der Auferstehung Jesu nichts bekannt war und au\u00dferdem, da ja Jesus selbst diesen Auftrag gegeben hat, dass Jesus dies ebenfalls nicht beabsichtigt hat.<\/p>\n<p>Die Juden heiligten in jener Zeit den Sabbat nicht. Sie f\u00fchrten Sabbats mehrmals \u00dcberf\u00e4lle und gr\u00f6\u00dfere Angriffe auf die R\u00f6mer durch. Die Christen aber heiligten den Sabbat, selbst unter diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Warum war es Jesus so wichtig, dass die Flucht nicht auf den Sabbat fiel?<\/p>\n<p>Der Sabbat wurde bei der Sch\u00f6pfung von Christus eingesetzt. Daher nennt er sich Herr des Sabbats. ER hat ihn uns zum Geschenk gemacht und dieses in den Zehn Geboten gesch\u00fctzt <em>(Joh. 1,1-3+14; Mark. 2,27.28; 1.&nbsp;Mose 2,1-4; 2. Mose 20,8-11)<\/em>. Gott ruhte an diesem Tag. Die Bibel sagt nicht, dass er ausgeruht habe. Gott wird nicht m\u00fcde. Der Herr ruhte und ruht, um jede Woche eine besondere Zeit der Gemeinschaft mit uns zu haben. Und der Mensch soll auch die Arbeit ruhen lassen, um Gemeinschaft mit seinem Sch\u00f6pfer und Erl\u00f6ser zu haben, denn die Gemeinschaft mit Christus ist der Anker unseres Lebens. Der Sabbat ist eine Insel im Ozean der Zeit, auf der wir der Freiheit, der Hoffnung und der Menschenfreundlichkeit Gottes begegnen. Jesus hielt es f\u00fcr so wichtig, dass sie diese Gemeinschaft am Sabbat mit ihm auch in dieser dramatischen Zeit der Flucht haben sollten. In einer solchen gro\u00dfen Not ist es so wichtig zu wissen, mein Leben steht in der Hand des Allm\u00e4chtigen, der in G\u00fcte \u00fcber mir waltet, und ich bin mit ihm im Bund.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Wodurch wurden alle J\u00fcnger gerettet?<\/h3>\n<div>\n<p>Wie kam es, dass alle Nachfolger Jesu sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten? Weil sie Jesus vertrauten und genau nach seinem Wort handelten. Gottes Verhei\u00dfung f\u00fcr die Endzeit wurde auch an ihnen wahr: <em>\u201eDer Herr wei\u00df, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedr\u00e4ngnis errettet.\u201c<\/em> <em>2. Petrus 2,9<\/em><\/p>\n<p>Kann man sich auf die Hinweise Jesu ver&shy;lassen? Eher werden Himmel und Erde ver&shy;gehen, als dass sich ein Wort Jesu nicht erf\u00fcllt. <em>(Matth.&nbsp;24,35)<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Religi\u00f6s und verloren \u2013 warum?<\/h3>\n<div>\n<p>Im Fr\u00fchling 70 n.&thinsp;Chr. r\u00fcckte Titus, der sp\u00e4tere r\u00f6mische Kaiser, mit 80.000 Mann auf Jerusalem vor. Jesus hatte gesagt: \u2026 die Leute vom Land sollen nicht in die Stadt gehen. <em>(Lukas 21,21)<\/em> Die J\u00fcnger hielten sich daran. Sie blieben Jerusalem vier Jahre fern. Vermutlich w\u00e4ren sie in Jerusalem von den Zeloten bedroht gewesen. Die Juden hielten sich nicht daran. Sie blieben in der Stadt, und die Leute vom Land gingen dorthin. Jerusalem war brechend voll mit Pilgern, die zum Passahfest gekommen waren, als es eingeschlossen wurde. Wer Jesu Wort nicht befolgt, bringt sich in gro\u00dfe Not.<\/p>\n<p>Viele der Eingeschlossenen waren religi\u00f6se Menschen. Schlie\u00dflich waren sie ja wegen des Passahfestes gekommen. Dieses Fest war urspr\u00fcnglich von Gott eingesetzt worden. Aber durch den Tod Jesu hatte es seine g\u00f6ttliche Bestimmung ver&shy;loren. An die Stelle des Willens Gottes waren in der damaligen j\u00fcdischen Kirche viele menschliche Lehren und Einrichtungen getreten. Jesus sagte ihnen dar\u00fcber schon Jahrzehnte vorher: <em>\u201eDieses Volk da ehrt mich nur mit Worten, sagt Gott, aber mit dem Herzen ist es weit weg von mir, ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben. Gottes Gebot schiebt ihr zur Seite, aber an den Vorschriften von Menschen haltet ihr fest.\u201c<\/em> <em>Markus 7,6-8<\/em><\/p>\n<p>Jesus hat in der Bergpredigt ganz klar gemacht, dass es nichts n\u00fctzt, religi\u00f6s zu sein ohne Glau&shy;bens&shy;gehorsam.<\/p>\n<p>Er sagte: <em>\u201eAm Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: Herr, Herr! In deinem Namen haben wir Weisungen Gottes verk\u00fcndet, in deinem Namen haben wir b\u00f6se Geister ausgetrieben und viele Wunder getan. Und trotzdem werde ich euch das Urteil sprechen: Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt vers\u00e4umt, nach Gottes Willen zu leben; fort mit euch.\u201c<\/em> <em>Matth. 7,22.23<\/em><\/p>\n<p>Die wahren Gl\u00e4ubigen hatten sich durch Jesus und die Apostel aus der j\u00fcdischen Kirche, die nicht mehr den Willen Gottes tat, herausrufen lassen. Diese Feststellung ist so wichtig, damit wir begreifen, dass nicht religi\u00f6se Menschen errettet werden, sondern diejenigen, die Jesus Christus und dem Wort Gottes vertrauen und folgen.<\/p>\n<p>Gott hatte seine sch\u00fctzende Hand von Jerusalem zur\u00fcckgezogen. Leider hatten die Juden die Jahrhunderte der Gnade Gottes nicht gen\u00fctzt. (Daniel 9,25 \u2013 70 Jahr-Wochen = 490 Jahre) So kam irgendwann das Ende der Gnade. Gott in seiner Liebe will retten. Jesus hatte \u00fcber Jerusalem geweint und ihnen gesagt: <em>\u201eWie oft wollte ich deine Bewohner um mich scharen, wie eine Henne ihre K\u00fcken unter die Fl\u00fcgel nimmt! Aber ihr habt nicht gewollt.\u201c<\/em> <em>Matth. 23,27 <\/em><\/p>\n<p>Alle Religiosit\u00e4t hilft nichts, wenn der Mensch nicht den Willen Gottes tut. Das ist auch weitgehend die Tragik unserer Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Der Verlust der Gnade Gottes und die Folgen<\/h3>\n<div>\n<p>Was geschah in Jerusalem, nachdem sich die sch\u00fctzende Gnade Gottes zur\u00fcck&shy;gezogen hatte?<\/p>\n<p>Es geschahen furchtbare Dinge. Der Kampf um Jerusalem wurde von Monat zu Monat wilder. Titus forderte die Juden mehrfach zur \u00dcbergabe auf, da er die Stadt und den Tempel verschonen wollte. Sie wollten nicht. Titus befahl daher, scharf vorzugehen. Alle, die Jeru&shy;sa&shy;lem im Schutze der Dunkelheit verlie\u00dfen und aufgegriffen wurden, wurden gekreuzigt; t\u00e4glich etwa 500 Gekreuzigte. Ein Wald von Kreuzen wuchs um Jerusalem. Erst als kein Holz mehr zur Verf\u00fcgung stand, h\u00f6rten die R\u00f6mer damit auf.<\/p>\n<p>Um jede Flucht und jeden Nachschub f\u00fcr &shy;Jerusalem zu unterbinden, lie\u00df Titus einen Erdwall mit Befestigungswerken aufwerfen und eine Postenkette aufstellen. Was hatte Jesus vor&shy;hergesagt? <em>\u201eEs kommt eine Zeit, da werden deine Feinde einen Wall rings um dich aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten einschlie\u00dfen. Sie werden dich und deine Bewohner v\u00f6llig vernichten und keinen Stein auf dem andern lassen. Denn du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte.\u201c<\/em> <em>Lukas 19,43.44<\/em><\/p>\n<p>Der Hunger w\u00fctete furchtbar in der Stadt. Die Menschen verhungerten massenweise. Innerhalb von drei Monaten schafften die Juden aus nur einem Stadttor 115.800 Leichen. Aber sie wollten sich nicht ergeben. Sobald nur der Schatten von etwas Essbarem auftauchte, begann sofort ein Kampf darum. Sie kauten ihre G\u00fcrtel und Schuhe, altes Heu und \u2013 S\u00e4uglinge. Was hatte Jesus vorhergesagt: <em>\u201eBesonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen S\u00e4ugling stillen.\u201c<\/em> <em>Lukas 21,23 <\/em><\/p>\n<p>Es ist schrecklich, was Menschen tun, wenn Gottes Geist sich von ihnen zur\u00fcckzieht. Ein Wort sagt: \u201eHumanit\u00e4t ohne Divinit\u00e4t f\u00fchrt zur Bestialit\u00e4t\u201c, d.h. menschliches Handeln ohne g\u00f6ttlichen Einfluss f\u00fchrt zum Bestialischen. Der Mensch, sich selbst \u00fcberlassen, ist zu allem f\u00e4hig. Au\u00dferdem ist er auch sehr anf\u00e4llig f\u00fcr den Aberglauben und die Einfl\u00fcsse von D\u00e4monen. Der \u201eZorn Gottes\u201c bestand darin, dass Gott sich von ihnen zur\u00fcckzog, nachdem sie seine Gnade immer wieder verschm\u00e4ht hatten.<\/p>\n<p>Nach wie vor wollten viele aus Jerusalem dem Hungertod im Schutz der Nacht entfliehen. Sie wurden von den Hilfstruppen der R\u00f6mer aufgegriffen. Diese hatten geh\u00f6rt, die Fl\u00fcchtigen w\u00fcrden Gold und Edelsteine mit sich tragen und diese hinunterschlucken, damit man sie ihnen nicht abnehmen kann. Und so schlitzten sie ihnen die B\u00e4uche auf \u2013 in einer Nacht 2.000. Titus tobte. Er lie\u00df die Schuldigen ebenfalls umbringen. Aber das grauenvolle Geschehen ging weiter.<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer berannten Jerusalem pausenlos und nahmen St\u00fcck um St\u00fcck. Titus bot an, dass die Juden mit den R\u00f6mern woanders k\u00e4mpfen k\u00f6nnten, um den Tempel zu erhalten. Sie lehnten ab. Titus befahl, den Tempel zu schonen. Aber die Soldaten warfen in ihrer Wut Brandfackeln hinein. Titus befahl zu &shy;l\u00f6schen. Keiner h\u00f6rte auf ihn.<\/p>\n<p>Es wurde gemordet und gepl\u00fcndert. Titus befahl schlie\u00dflich, den niedergebrannten Tempel dem Erdboden gleichzumachen. Die Soldaten leisteten ganze Arbeit. Durch die Hitze des Brandes war viel Gold vom Tempel im Boden versickert; so w\u00fchlten sie sogar den Boden um. Daher konnte am Schluss der Edomiter Turnus Rufus den Pflug \u00fcber den Tempelplatz ziehen.<\/p>\n<p>Was hatte Jesus \u00fcber die Geb\u00e4ude des Tempels gesagt: <em>\u201eDeshalb wird Gott euren Tempel ver&shy;lassen, und der Tempel wird verw\u00fcstet daliegen. Ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben. Alles wird bis auf den Grund zerst\u00f6rt werden.\u201c<\/em> <em>Matth. 23,38 und 24,2<\/em><\/p>\n<p>Vielen Menschen damals und auch heute ist es gleich, was Gott gesagt hat. Aber es erf\u00fcllt sich alles, was die Propheten Gottes vorausgesagt haben.<\/p>\n<p>In jenem schrecklichen j\u00fcdischen Krieg sind \u00fcber eine Million Menschen ums Leben gekommen. 97.000 kamen als Sklaven in Gefangenschaft. Von diesen kamen gleich noch 11.000 durch Hunger um, weil man ihnen nicht sofort zu essen gab. Ein Teil der \u00fcber 17-j\u00e4hrigen M\u00e4nner kam in die Goldbergwerke nach \u00c4gypten. Der Rest wurde in die Provinzen des r\u00f6mischen Reiches verteilt, um bei Schauspielen durchs Schwert oder wilde Tiere umzukommen. Pro \u201eSpiel\u201c kamen bis zu 2000 j\u00fcdische Sklaven um. Es hat noch nie eine Stadt ein solch schreckliches Schicksal erlebt wie Jerusalem. Sie ist tats\u00e4chlich ein Beispiel f\u00fcr das Ende der Welt. Was hatte Jesus vorhergesagt: <em>\u201eDie Menschen werden mit dem Schwert erschlagen oder als Gefangene in die ganze Welt verschleppt werden. Jerusalem wird von den Fremden verw\u00fcstet werden \u2026\u201c<\/em> <em>Lukas 21,24<\/em><\/p>\n<p>Warum erlitten die anderen Menschen, die auch religi\u00f6s waren, ein so furchtbares Schicksal?<\/p>\n<p>Weil sie Jesus nicht vertrauten und daher sein Wort nicht befolgten. Sie kamen damals um durch Schwert, Hunger, Kreuzigung, Selbstmord und in der Sklaverei. Jesus nannte als Ursache: <em>\u201eAber ihr habt nicht gewollt.\u201c<\/em> <em>Matth. 23,37<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Was wurde mit den Verwegensten?<\/h3>\n<div>\n<p>Der Krieg war noch nicht zu Ende mit der Zerst\u00f6rung Jerusalems: Ein Teil der verwegensten Zeloten konnte sich retten in die uneinnehmbare Festung Masada, die sie im Jahre 66 den R\u00f6mern im Handstreich abgenommen hatten. Sie wurde erst im letzten Jahrhundert wieder entdeckt und im Wesentlichen 1963 ausgegraben.<\/p>\n<p>Was wurde mit den Verwegensten, die sich auf ihre K\u00fchnheit und St\u00e4rke verlie\u00dfen? Was wurde aus der uneinnehmbaren Festung?<\/p>\n<p>Der r\u00f6mische Feldherr Flavius Silva belagerte Masada mit 10.000 Mann. Diese Festung liegt auf einem riesigen Fels, dessen W\u00e4nde fast senkrecht emporsteigen. Er hat die Form eines riesigen Schiffes. Er ist oben flach, sodass man dort sogar G\u00e4rten anlegen konnte. Sie hatten Vorr\u00e4te f\u00fcr viele Jahre.<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer legten einen Befestigungswall von 3,5 km L\u00e4nge um die ganze Felsenfestung, damit niemand hinein oder heraus konnte. Auf der Westseite des Felsens \u2013 wo er am niedrigsten ist \u2013 sch\u00fctteten sie in zweij\u00e4hriger Arbeit eine Erdrampe auf, etwa 200 Meter breit. Auf dieser Sturmrampe schafften sie einen Rammbock hinauf. Mit diesem gelang es ihnen, eine Bresche in die Mauer zu schlagen. Anfang Mai 73 n.&thinsp;Chr. war die Festung sturmreif. Am Morgen des 2. Mai 73 n.&thinsp;Chr. sollte der Sturmangriff der R\u00f6mer erfolgen. Die R\u00f6mer waren in zehnfacher \u00dcbermacht.<\/p>\n<p>Den Belagerten war die Ausweglosigkeit ihrer Lage klar geworden.<\/p>\n<p>In der Nacht hielt der Festungskommandant eine Ansprache: Ihr Grundton: Lieber Tod als Sklaverei. Gott hat uns verlassen! Lasst uns selbst unser Leben beenden. \u2013 Nach einer zweiten Ansprache waren sie dazu bereit. Sie waren wie besessen. Zuerst brachten die M\u00e4nner ihre Frauen und Kinder um. Dann bestimmten sie aus den M\u00e4nnern zehn Mann, die die anderen umzubringen hatten. Diese Zehn losten, wer die anderen Neun umzubringen hat. Der letzte setzte die Geb\u00e4ude in Brand und st\u00fcrzte sich dann in sein eigenes Schwert.<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer trafen bei ihrem Sturmangriff &shy;brennende Geb\u00e4ude und 960 Tote an. \u2013 &shy;Masada ist heute der Platz, an dem die israelischen Rekruten vereidigt werden. Die Israelis sehen in den 960 Verteidigern von Masada ihre Vor&shy;bilder.<\/p>\n<p>Jene 960 Menschen waren auf jeden Fall ungl\u00fcckliche Menschen, die sich selbst in eine furchtbare Zwangslage gebracht hatten, in der sie von Panik ergriffen wurden. Sie waren Opfer ihrer eigenen Vorstellungen und des Vertrauens in ihre eigene Kraft geworden.<\/p>\n<p>Was wurde aus den K\u00fchnsten? Sie gerieten in Panik und beendeten ihr Leben selbst.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Wer ist verantwortlich f\u00fcr diese Not?<\/h3>\n<div>\n<p>Jesus sagte: <em>\u201e\u2026 du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte\u201c<\/em> Lukas 19,44 und: <em>\u201eWie oft wollte ich deine Bewohner um mich scharen, wie eine Henne ihre K\u00fcken unter die Fl\u00fcgel nimmt! Aber ihr habt nicht gewollt. Deshalb wird Gott euren Tempel verlassen, und der Tempel wird verw\u00fcstet daliegen.\u201c<\/em> <em>Matth. 23,37<\/em><\/p>\n<p>Gott hat alles getan, was er in seiner gro\u00dfen Liebe und Allmacht tun konnte, um sie vor diesem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Aber sie wollten nicht. Unser gro\u00dfer und g\u00fctiger Gott, der ein Gott der Liebe ist, respektiert unsere Entscheidungen, auch wenn diese verkehrten Entscheidungen ihm sehr leid tun, weil er das Ergebnis dieser verkehrten Wege im Voraus wei\u00df. Wenn Gott sich dann aufgrund unserer Entscheidungen von uns zur\u00fcckzieht und uns ausschlie\u00dflich uns selbst \u00fcberl\u00e4sst, dann kommen wir in gro\u00dfe Gefahr.<\/p>\n<p>Seit der Zerst\u00f6rung des Tempels stellen viele Besucher Jerusalems eine Frage. Diese Frage und die Antwort darauf hatte Gott Salomo bereits tausend Jahre vorher mitgeteilt: <em>\u201eWarum hat der Herr dieses Land und dieses Haus so verw\u00fcstet? Weil sie sich vom Herrn abgewandt haben.\u201c<\/em> <em>2.&thinsp;Chron. 7,21<\/em><\/p>\n<p>Was ist f\u00fcr uns heute das entscheidende Zeichen? Damals war es die Belagerung durch ein feindliches Heer. F\u00fcr uns wird das Signal das Sonntagsgesetz, das in den USA beschlossen werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Was bewirkt die Wiederkunft?<\/h3>\n<div>\n<p>Was sagt die Bibel \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Tag der Weltgeschichte, den Tag der Wiederkunft Jesu?<\/p>\n<p>Es wird nur zwei Gruppen von Menschen geben (wir geh\u00f6ren zu der einen oder zur anderen). <em>\u201eVon zwei M\u00e4nnern, die dann auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen, der andere bleibt zur\u00fcck. Von zwei Frauen, die dann zusammen Korn mahlen, wird die eine angenommen, die andere bleibt zur\u00fcck.\u201c<\/em> <em>Matth. 24,40.41<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDann wird der K\u00f6nig zu denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von Anfang an zugedacht hat.\u201c<\/em> <em>Matth. 24,34<\/em><\/p>\n<p>Was wird mit den anderen? <em>\u201eDie jetzige Welt besteht nur so lange, wie Gott es bestimmt hat. Wenn der Tag des Gerichts da ist, wird sie durch Feuer untergehen, und mit ihr alle, die Gott nicht gehorcht haben. \u2026 <\/em><\/p>\n<p><em>Doch der Tag des Herrn kommt unvorher&shy;gesehen wie ein Dieb. Dann werden die Himmel im Feuersturm vergehen, die Himmelsk\u00f6rper im Feuer vergl\u00fchen und die Erde und alles, was auf ihr ist, wird zerschmelzen. Wenn ihr bedenkt, dass alles auf diese Weise vergehen wird, was f\u00fcr ein Ansporn muss das f\u00fcr euch sein, ein Leben zu f\u00fchren, das Gott gef\u00e4llt!\u201c 2. Petrus 3,7.10.11<\/em><\/p>\n<p>Die Wiederkunft Jesu trennt die Menschheit in zwei Gruppen: Die Jesus in allem vertraut haben und gefolgt sind, empfangen das Reich Gottes; f\u00fcr die anderen ist es das Weltende.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Eine Verhei\u00dfung f\u00fcr die Krise<\/h3>\n<div>\n<p>Welche Verhei\u00dfung Gottes haben wir f\u00fcr die kommende Krise? <em>\u201eDer Herr wei\u00df, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedr\u00e4ngnis errettet.\u201c<\/em> <em>2. Petrus 2,9<\/em><\/p>\n<p>Er hat die J\u00fcnger damals errettet, er wird auch die heutigen J\u00fcnger erretten, die ihn ehren durch Vertrauen und Gehorsam.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Warum werden wir vor eine solche Alternative gestellt?<\/h3>\n<div>\n<p>Warum werden wir vor diese Entscheidung gestellt?<\/p>\n<p>Die Bibel sagt: \u201e<em>Lebt in der Erwartung des gro\u00dfen Tages, den Gott herauff\u00fchren wird. Tut das Eure dazu, dass er bald kommen kann. Denn nur deshalb werden die Himmel in Flammen vergehen und die Himmelsk\u00f6rper zerschmelzen, damit Gott Neues schaffen kann. Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Dort wird es kein Unrecht mehr geben, weil Gottes Wille regiert. Auf diese neue Welt warten wir.\u201c<\/em> <em>2. Petrus 3,12.13<\/em><\/p>\n<p>Die Wiederkunft Jesu und das mit ihr verbundene Ende der Welt kommt, damit alle Erdennot \u2013 Krankheit, Schmerzen, Leid, Tod \u2013 ein Ende hat <em>(Offb. 21,3.4)<\/em>.<\/p>\n<p>Von da ab wird das ganze Universum wieder ausschlie\u00dflich von der Liebe Gottes regiert. Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Welche Schlussfolgerung will ich f\u00fcr mich ziehen?<\/h3>\n<div>\n<p>Vielleicht wird es vielen gehen wie einem ermordeten K\u00f6nig: In seiner Tasche fand man einen Brief. Dieser war unge\u00f6ffnet und ungelesen. Der Schreiber des Briefes hatte den K\u00f6nig gewarnt, indem er auf das beabsichtigte Attentat hingewiesen hat. Der Brief h\u00e4tte den K\u00f6nig retten k\u00f6nnen; aber er hatte ihn nicht gelesen.<\/p>\n<p>Gott hat auch uns einen Brief geschrieben. Lesen und beachten wir ihn? Gott hat die Menschen vor kommenden Gerichten stets gewarnt. Wer seiner Warnungsbotschaft vertraute und \u2013 seinen Geboten gehorsam \u2013 nach seinem Willen handelte, blieb vor den Heimsuchungen bewahrt, die \u00fcber die Ungehorsamen und Ungl\u00e4ubigen herein&shy;brachen.<\/p>\n<p>Ein Amerikaner hatte in einem Versand&shy;gesch\u00e4ft ein Barometer bestellt. Es wurde ihm durch die Post am 21.9.1938 geliefert. Als er es auspackte, stand es auf \u201eSturm\u201c. Da kam ihm der Gedanke, dass dieses Barometer nicht in Ordnung sein kann. Er packte es auf der Stelle wieder ein, ging auf die Post und sandte es zur\u00fcck. Wissen wir, was passierte? Am selben Tag noch hat ein Orkan sein Haus weggeblasen. \u2013 Werden wir der Vorhersage unseres Herrn Jesus \u00fcber die Endzeit vertrauen, gehorchen und gerettet werden oder sind wir auch der Meinung, dass dieses Instrument \u2013 die Bibel \u2013 nicht zuverl\u00e4ssig ist, und erleiden ewigen Verlust?<\/p>\n<p>Jesus hat uns gen\u00fcgend Hinweise gegeben, damit uns nicht die gro\u00dfe Katastrophe des Weltendes ereilt, sondern das ewige Leben in Herrlichkeit, im Reich Gottes. Wer die Hinweise Jesu beachtet, braucht sich \u00fcber seine Zukunft keine Sorgen zu machen.<\/p>\n<p>Welche Schlussfolgerung will ich f\u00fcr mich ziehen? Welche Entscheidung will ich &shy;treffen?<\/p>\n<p>Ich darf sagen, dass ich im Alter von 36 Jahren meine Entscheidung getroffen habe. Ich hatte wegen dieser Entscheidung eine Woche lang innere K\u00e4mpfe. Dann ging mir auf, dass es kein Risiko ist, wenn ich dem Gott der ewigen Liebe mein Leben anvertraue. Ich bin froh, dass ich damals meine Entscheidung f\u00fcr ihn getroffen habe. Ich habe sie nie bereut, sondern freue mich dar\u00fcber bis heute. Ich danke meinem Herrn, dass er mir in seiner Nachfolge ein sehr wertvolles Leben geschenkt hat. \u2013 Uns steht nur das Heute zur Verf\u00fcgung. N\u00fctzen wir es.<\/p>\n<p>Vor kurzem las ich folgende Begebenheit: Ein Flugzeug war im Landeanflug. Eine Kursabweichung von nur drei Grad war die Ursache einer Flugzeugkatastrophe, bei der 95 Menschen Sekunden vor der Landung den Tod fanden. Drei Grad Kursabweichung \u2013 eigentlich nicht der Rede wert, aber es war genug, um das Leben vieler Menschen zu zerst\u00f6ren. Auch wir sind unterwegs. Unser wichtigstes Ziel hei\u00dft: Gott und sein Reich. Wir werden es nur erreichen, wenn wir \u201eauf Kurs\u201c bleiben oder \u2013 wenn n\u00f6tig \u2013 eine Kurskorrektur herbeif\u00fchren. Deshalb brauchen wir die t\u00e4gliche und die w\u00f6chentliche Gemeinschaft mit unserm Herrn. Nur so werden wir davor bewahrt, dass unser Leben mit einem Ungl\u00fcck endet. Sind wir auch bereits auf dem Landeanflug? In einem anderen GottErfahren Artikel erf\u00e4hrst Du mehr \u00fcber die Zeichen der Zeit damals und heute. Jesus sagte: <em>\u201eWenn ihr alle diese Dinge kommen seht: Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht.\u201c<\/em> <em>Matth. 24,33.<\/em> Ich w\u00fcnsche Dir, dass Du dem gro\u00dfen Tag Gottes mit Freude und Zuversicht entgegensehen kannst, und dass Du die Bitte des Vaterunsers zu Deiner Bitte machst: \u201eDein Reich komme\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>Was bringt mir die Zukunft? Mit Jesus \u00adewiges Leben, ohne ihn die gr\u00f6\u00dfte Not. Ich hoffe, dass Du die rechte Entscheidung triffst in Bezug auf Jesus und das Wort Gottes.<\/div>\n<h1>DAS K\u00d6NNTE DICH AUCH INTERESSIEREN<\/h1>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-stadt.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist Lebenserfolg?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-lebenserfolg\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-bibel.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist das Hauptanliegen der Bibel?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-das-hauptanliegen-der-bibel\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-herz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Sinnbilder der Liebe Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/wege-zum-ziel\/sinnbilder-der-liebe-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-kreuz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Jesus von Nazareth<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/jesus-einzigartig-und-unvergleichlich\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-taube.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Leben in der Kraft Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/leben-in-der-kraft-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-beten.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Ich will Gott erleben<\/h5>\n<p><a href=\"\/zweifel-oder-glaube\/ich-will-gott-erleben\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"name\":\"Basic Article\",\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"banner-normal\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/04\\\/wzz-banner-7.jpg\",\"image_position\":\"center-center\",\"image_size\":\"cover\",\"padding\":\"xlarge\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"}}]}],\"name\":\"Banner\",\"modified\":\"2021-03-23T16:02:54.885Z\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_top\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"breadcrumbs\",\"props\":{\"home_text\":\"GOTT ERFAHREN\",\"show_current\":true,\"show_home\":true,\"visibility\":\"s\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"WAS SAGTE JESUS \\u00dcBER JERUSALEM, SEINE WIEDERKUNFT UND DAS WELTENDE?\",\"margin_remove_bottom\":true,\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h1\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"WAS LERNEN WIR AUS DEM \\u201eMINI-WELTUNTERGANG\\u201c IM JAHR 70 NACH CHRISTUS?\",\"margin\":\"small\",\"margin_remove_top\":false,\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h4\"}}]}],\"props\":{\"margin\":\"default\"}},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"accordion\",\"props\":{\"collapsible\":false,\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"\",\"multiple\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true},\"children\":[{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Die J\\u00fcnger fragten Jesus: <em>\\u201eSag uns, wann wird das (die Zerst\\u00f6rung des Tempels) geschehen? Und woran werden wir erkennen, dass du kommst und das Ende der Welt da ist?\\u201c<\\\/em> <em>(Matth. 24,3)<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Die J\\u00fcnger erkundigten sich in einem Satz nach zwei Ereignissen: Einerseits nach dem Untergang des Tempels und Jerusalems und andererseits nach der Wiederkunft Christi und dem damit verbundenen Ende der Welt. Die J\\u00fcnger nahmen an, dass diese Ereignisse gleichzeitig eintreten. F\\u00fcr sie damals war der Untergang des gro\\u00dfartigen Tempels nur vorstellbar in Verbindung mit der Wiederkunft Jesu und dem Ende der Welt. Wir heute wissen nat\\u00fcrlich, dass dazwischen eine lange Zeit liegt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Es ist erstaunlich, dass Jesus trotzdem genau diese Frage der J\\u00fcnger ausf\\u00fchrlich beantwortet hat. Seine Antwort umfasst die Kapitel Matth\\u00e4us 24 und 25, sowie die Parallelkapitel Markus 13 und Lukas 21.<\\\/p>\\n\n\n<p>Dabei f\\u00e4llt uns auf, dass Jesus auf die zeitliche Trennung der beiden Ereignisse \\u00fcberhaupt nicht einging. Ein Grund daf\\u00fcr war bestimmt die Absicht Jesu, die J\\u00fcnger nicht zu beunruhigen. Wenn er ihnen gesagt h\\u00e4tte, dass er erst nach so langer Zeit wiederkommt, dann h\\u00e4tte dies ihnen allen Mut genommen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Aber es gibt noch einen anderen Grund: Jesus sah die Parallelen zwischen den Ereignissen damals, die zum Ende der j\\u00fcdischen Nation als Volk Gottes f\\u00fchrten, und den Ereignissen jetzt vor seiner Wiederkunft, die zum Weltende und der Aufrichtung des Reiches Gottes f\\u00fchren. Jesus verband die Schilderung jener beiden &shy;Ereignisse. Als er auf die Zerst\\u00f6rung Jerusalems hinwies, bezogen sich seine prophetischen Worte auch auf den letzten Weltenbrand.<\\\/p>\\n\n\n<p>Seine Erkl\\u00e4rungen gab er nicht allein um der J\\u00fcnger willen, sondern er dachte zugleich an alle jene, die in den letzten Tagen der Menschheitsgeschichte leben. Was unser Herr Jesus sagte, hat Bedeutung f\\u00fcr damals und f\\u00fcr heute. Und genau das macht die Betrachtung seiner Antwort so interessant f\\u00fcr uns.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir k\\u00f6nnen sagen: In dem Bild, das Jesus mit seiner Antwort malt, ist Jerusalem der Vordergrund und die Wiederkunft mit dem Weltende der Hintergrund. Der Unter&shy;gang Jerusalems ist sozusagen als \\u201eMini-Weltuntergang\\u201c ein Beispiel f\\u00fcr uns, die wir am Ende der Zeit vor der Wiederkunft Jesu und dem gro\\u00dfen Weltende leben. Wir k\\u00f6nnen daraus au\\u00dferordentlich wertvolle Schluss&shy;folgerungen f\\u00fcr uns ziehen.<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u00dcberblick<\\\/p>\\n\n\n<ul>\\n\n\n<li>Wie kam es, dass alle J\\u00fcnger Jesu sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten?<\\\/li>\\n\n\n<li>Warum erlitten die anderen sehr religi\\u00f6sen Menschen ein so furchtbares Schicksal?<\\\/li>\\n\n\n<li>Wie erging es den k\\u00fchnsten Juden, die in der uneinnehmbaren Festung Masada den Untergang Jerusalems drei Jahre \\u00fcberlebten?<\\\/li>\\n\n\n<li>Was sagt die Bibel \\u00fcber den gr\\u00f6\\u00dften Tag der Weltgeschichte, den Tag der Wiederkunft Jesu?<\\\/li>\\n\n\n<li>Welche Verhei\\u00dfung Gottes haben wir f\\u00fcr die kommende Krise?<\\\/li>\\n<\\\/ul>\",\"title\":\"Welche Bedeutung hat das Schicksal \\u00adJerusalems f\\u00fcr uns?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Welche Hinweise gab Jesus \\u00fcber die Zukunft Jerusalems?<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir lesen in Lukas 19,41-44:<\\\/p>\\n\n\n<p><em>\\u201eAls Jesus n\\u00e4her kam und die Stadt vor sich liegen sah, weinte er und sagte: Wenn du noch heute erkennen wolltest, was dir Frieden bringt! Aber du bist blind daf\\u00fcr. <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p><em>Es kommt eine Zeit, da werden &shy;deine Feinde einen Wall rings um dich aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten einschlie\\u00dfen. Sie werden dich und deine Bewohner v\\u00f6llig vernichten und keinen Stein auf dem andern lassen. Denn du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte.\\u201c <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Wir lesen weiter in Lukas 21,20-24:<\\\/p>\\n\n\n<p><em>\\u201eWenn feindliche Heere Jerusalem belagern, dann wisst ihr: die Stadt wird bald zerst\\u00f6rt. Dann sollen alle Bewohner Jud\\u00e4as in die Berge fliehen! Wer in der Stadt ist, soll sie schnell verlassen, und die Leute vom Land sollen nicht in die Stadt gehen! Denn dann kommen die Gerichtstage, an denen alles in Erf\\u00fcllung geht, was in den heiligen Schriften vorausgesagt ist. <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p><em>Besonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen S\\u00e4ugling stillen. Das ganze Land wird in schreckliche Not kommen, weil Gottes Zorn sich gegen dieses Volk richtet. Die Menschen werden mit dem Schwert er&shy;schlagen oder als Gefangene in die ganze Welt verschleppt werden. Jerusalem wird von den Fremden verw\\u00fcstet werden, bis auch deren Zeit abgelaufen ist.\\u201c<\\\/em><\\\/p>\",\"title\":\"Jesu Prophezeiung\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Wie sah es etwa 30 Jahre nach dem Tod Jesu in Jerusalem aus?<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir wissen aus der Bibel und aus der Ge&shy;schichte \\u2013 besonders durch Flavius Josephus und sein Werk <em>\\u201eDer j\\u00fcdische Krieg\\u201c,<\\\/em> \\u2013 wie die Entwicklungen damals waren. Josephus ist Augenzeuge. Er war zuerst j\\u00fcdischer Kommandeur von Galil\\u00e4a, nach seiner Gefangennahme und Begnadigung r\\u00f6mischer Kriegsberichterstatter.<\\\/p>\\n\n\n<p>Immer lauter erhoben sich die Stimmen gegen das verhasste Rom. In der j\\u00fcdischen Partei der Zeloten sammelten sich Fanatiker und Rebellen. Sie forderten unabl\\u00e4ssig die Abschaffung der Fremdherrschaft. Jeder von ihnen trug einen Dolch unter dem Gewand. Sie tyrannisierten auch ihre eigenen Landsleute.<\\\/p>\\n\n\n<p>Selbstherrliche \\u00dcbergriffe der r\\u00f6mischen Prokuratoren trugen zur Versch\\u00e4rfung der Lage bei. Im Mai 66 n.&thinsp;Chr. brach der Aufruhr los. Die r\\u00f6mische Kohorte in Jerusalem wurde umgebracht. Im ganzen Land kam es zu Aufst\\u00e4nden, sodass Cestius Gallus, der r\\u00f6mische Statthalter in Syrien, zu Hilfe gerufen werden musste. Ende September 66 n.&thinsp;Chr. r\\u00fcckte er auf Jerusalem mit seiner Legion vor. Bald war die Neustadt von Jerusalem eingenommen, und der Kampf um den Tempel entspannt sich. Die Juden leisteten erbitterten Widerstand.<\\\/p>\",\"title\":\"Wie war die Lage?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Jerusalem war nun von feindlichen Heeren umringt. Wer auf dem Land wohnte, konnte nun leicht fliehen. Aber wie kann man aus einer belagerten Stadt fliehen in gr\\u00f6\\u00dferer Anzahl mit Frauen und Kindern? Hat Jesus ihnen ein unm\\u00f6gliches Zeichen genannt? Hat er ihnen etwas Falsches gesagt?<\\\/p>\\n\n\n<p>Josephus berichtete: \\u201eCestius (Gallus), der weder von der Verzweiflung der Belagerten noch von der Stimmung des Volkes Kenntnis zu haben schien (ein ma\\u00dfgeblicher Teil wollte bereits die Stadt \\u00fcbergeben), lie\\u00df pl\\u00f6tzlich seine Soldaten den R\\u00fcckzug antreten, gab, obwohl kein Missgeschick ihn getroffen, alle Hoffnung auf und verlie\\u00df unbegreiflicherweise die Stadt.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Die R\\u00f6mer zogen ab. Die Zeloten verfolgten sie und brachten ihnen schwerste Verluste bei. W\\u00e4hrend der acht Tage dauernden Verfolgung hatten die J\\u00fcnger Gelegenheit, Jerusalem zu verlassen, ohne von den R\\u00f6mern oder den Zeloten gehindert werden zu k\\u00f6nnen. R\\u00f6mer und Zeloten gingen nach Westen. Wohin sollten die J\\u00fcnger fliehen? \\u2026 Was sagte Jesus? \\u2026 in die Berge! Die sind im Osten \\u00fcber dem Jordan. Die J\\u00fcnger konnten sich allesamt ungehindert nach Pella retten, einer Stadt im Bergland auf der anderen Seite des Jordans. Dort waren sie in Sicherheit. Als die R\\u00f6mer zur\\u00fcckkamen, eroberten sie zuerst die Landgebiete. Aber das Gebiet \\u00fcber dem Jordan, wo die J\\u00fcnger waren, lie\\u00dfen sie unber\\u00fchrt.<\\\/p>\",\"title\":\"Jesu Zeichen war da\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Wir wollen einen Augenblick zur\\u00fcckschauen auf die damaligen J\\u00fcnger und uns fragen: W\\u00e4re ich mitgeflohen?<\\\/p>\\n\n\n<p>Aus einer belagerten Stadt kann man \\u2013 wenn \\u00fcberhaupt \\u2013 nur unter gro\\u00dfer Gefahr fliehen. Als die R\\u00f6mer abgezogen waren, flohen die Christen. Braucht man \\u00fcberhaupt noch zu fliehen, wenn die Feinde weg sind? Die Bedrohung war weg. Es gab nach dem Abzug der R\\u00f6mer keine milit\\u00e4rischen Gr\\u00fcnde f\\u00fcr eine Flucht. Die R\\u00f6mer kamen nach Jerusalem selbst erst wieder nach vier Jahren zur\\u00fcck. Sie hatten sich im Oktober 66 zur\\u00fcckgezogen und belagerten Jerusalem erst wieder im Fr\\u00fchjahr des Jahres 70.<\\\/p>\\n\n\n<p>Warum flohen die J\\u00fcnger dennoch?<\\\/p>\\n\n\n<p>Sie flohen, weil sie Jesu Wort befolgten. Sie befolgten das so unlogisch erscheinende Wort Jesu, obwohl scheinbar keine Gefahr mehr vorlag. Fliehen bedeutete, das nackte Leben und ein paar Habseligkeiten zu retten; das Haus zu verlassen; sein Hab und Gut zur\\u00fcckzulassen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wie konnten sie eine so gro\\u00dfe Entscheidung treffen, obwohl augenscheinlich keine Gefahr mehr vorlag? Ich bin von einem \\u00fcberzeugt: Die damaligen Christen lebten in best\\u00e4ndigem Glaubensgehorsam. F\\u00fcr sie gab es gar keine schwierigen \\u00dcberlegungen. Sie gehorchten ganz einfach dem Wort Jesu, weil sie gewohnt waren, ihm grunds\\u00e4tzlich in allem zu vertrauen. Die fliehenden J\\u00fcnger retteten nur ihr Leben. Haus und Gut verloren sie. Viele von ihnen haben ihr Verm\\u00f6gen f\\u00fcr die Gemeinde gegeben. Die \\u201egescheiten\\u201c Leute, die zur\\u00fcckblieben, behielten noch vier Jahre Haus und Gut. Dann verloren auch sie alles und ihr Leben dazu.<\\\/p>\\n\n\n<p>W\\u00e4rest du damals mitgeflohen? Ich meine, ob wir mitgefl\\u00fcchtet w\\u00e4ren nur auf das Wort Jesu hin, kann jeder f\\u00fcr sich pers\\u00f6nlich feststellen, wenn er sich folgende Fragen beantwortet: Wenn ja, befolge ich aus Vertrauen zu ihm und seiner Liebe alles, was ich aus seinem Wort bereits wei\\u00df?<\\\/p>\\n\n\n<p>Wer heute in irgendeinem Punkt Gottes Wort nicht befolgt oder Dinge verdr\\u00e4ngt, der w\\u00e4re auch damals nicht mitgefl\\u00fcchtet. Wer nicht die gute Gewohnheit entwickelt, heute Jesus in allem zu folgen, ist \\u00e4u\\u00dferst gef\\u00e4hrdet, wenn eine Krisenzeit kommt. Wenn wir es aber lernen, Jesus heute in dieser guten Zeit der Freiheit zu vertrauen und zu gehorchen, dann werden wir sicher auch in kommenden Krisen gute Entscheidungen treffen.<\\\/p>\",\"title\":\"W\\u00e4re ich mitgeflohen?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Was empfahl Jesus ihnen f\\u00fcr den Zeitpunkt der Flucht?<\\\/p>\\n\n\n<p><em>\\u201eBittet Gott, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen m\\u00fcsst.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 24,20<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Ob die Christen dies damals gebetet haben? Mit Sicherheit! Wie hat der Herr ihr Gebet erh\\u00f6rt? Die Flucht der Christen erfolgte \\u2013 nach unserem Kalender \\u2013 am 19. Okt. 66&thinsp;&thinsp;n.&thinsp;Chr., also gerade vor Einbruch der Regenzeit. Bei unbefestigten Wegen ist Regen katastro&shy;phal. Die J\\u00fcnger konnten also Mitte Oktober fl\\u00fcchten. Dies ist eine Zeit, da es nicht mehr hei\\u00df ist und der Herbstregen noch nicht begonnen hat. Wenn man schon fliehen muss, dann war dies, von der Jahreszeit her gesehen, eine g\\u00fcnstige Zeit.<\\\/p>\",\"title\":\"\\u2026 ein liebevoller Hinweis\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Wie ging der andere Teil der Bitte aus?<\\\/p>\\n\n\n<p>Die R\\u00f6mer zogen sich am Donnerstag, dem 16. Oktober 66 n.&thinsp;Chr., von Jerusalem zur\\u00fcck. Jesus hatte die sofortige Flucht \\u00e4u\\u00dferst dringlich gemacht. Warum fl\\u00fcchteten sie nicht auf der Stelle? Der Freitag war zur Flucht zu kurz, da der Beginn des Sabbats etwa um 18 Uhr war. Am Sabbat fl\\u00fcchteten sie nicht, sondern heiligten diesen Tag nach Christi Gebot. Sie fl\\u00fcchteten erst am Sonntag, dem 19. Oktober. Dies zeigt klar, dass ihnen von einer Verlegung des Sabbats auf den ersten Tag der Woche zu Ehren der Auferstehung Jesu nichts bekannt war und au\\u00dferdem, da ja Jesus selbst diesen Auftrag gegeben hat, dass Jesus dies ebenfalls nicht beabsichtigt hat.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die Juden heiligten in jener Zeit den Sabbat nicht. Sie f\\u00fchrten Sabbats mehrmals \\u00dcberf\\u00e4lle und gr\\u00f6\\u00dfere Angriffe auf die R\\u00f6mer durch. Die Christen aber heiligten den Sabbat, selbst unter diesen au\\u00dfergew\\u00f6hnlichen Umst\\u00e4nden.<\\\/p>\\n\n\n<p>Warum war es Jesus so wichtig, dass die Flucht nicht auf den Sabbat fiel?<\\\/p>\\n\n\n<p>Der Sabbat wurde bei der Sch\\u00f6pfung von Christus eingesetzt. Daher nennt er sich Herr des Sabbats. ER hat ihn uns zum Geschenk gemacht und dieses in den Zehn Geboten gesch\\u00fctzt <em>(Joh. 1,1-3+14; Mark. 2,27.28; 1.&nbsp;Mose 2,1-4; 2. Mose 20,8-11)<\\\/em>. Gott ruhte an diesem Tag. Die Bibel sagt nicht, dass er ausgeruht habe. Gott wird nicht m\\u00fcde. Der Herr ruhte und ruht, um jede Woche eine besondere Zeit der Gemeinschaft mit uns zu haben. Und der Mensch soll auch die Arbeit ruhen lassen, um Gemeinschaft mit seinem Sch\\u00f6pfer und Erl\\u00f6ser zu haben, denn die Gemeinschaft mit Christus ist der Anker unseres Lebens. Der Sabbat ist eine Insel im Ozean der Zeit, auf der wir der Freiheit, der Hoffnung und der Menschenfreundlichkeit Gottes begegnen. Jesus hielt es f\\u00fcr so wichtig, dass sie diese Gemeinschaft am Sabbat mit ihm auch in dieser dramatischen Zeit der Flucht haben sollten. In einer solchen gro\\u00dfen Not ist es so wichtig zu wissen, mein Leben steht in der Hand des Allm\\u00e4chtigen, der in G\\u00fcte \\u00fcber mir waltet, und ich bin mit ihm im Bund.<\\\/p>\",\"title\":\"Nicht am Sabbat fliehen m\\u00fcssen\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Wie kam es, dass alle Nachfolger Jesu sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten? Weil sie Jesus vertrauten und genau nach seinem Wort handelten. Gottes Verhei\\u00dfung f\\u00fcr die Endzeit wurde auch an ihnen wahr: <em>\\u201eDer Herr wei\\u00df, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedr\\u00e4ngnis errettet.\\u201c<\\\/em> <em>2. Petrus 2,9<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Kann man sich auf die Hinweise Jesu ver&shy;lassen? Eher werden Himmel und Erde ver&shy;gehen, als dass sich ein Wort Jesu nicht erf\\u00fcllt. <em>(Matth.&nbsp;24,35)<\\\/em><\\\/p>\",\"title\":\"Wodurch wurden alle J\\u00fcnger gerettet?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Im Fr\\u00fchling 70 n.&thinsp;Chr. r\\u00fcckte Titus, der sp\\u00e4tere r\\u00f6mische Kaiser, mit 80.000 Mann auf Jerusalem vor. Jesus hatte gesagt: \\u2026 die Leute vom Land sollen nicht in die Stadt gehen. <em>(Lukas 21,21)<\\\/em> Die J\\u00fcnger hielten sich daran. Sie blieben Jerusalem vier Jahre fern. Vermutlich w\\u00e4ren sie in Jerusalem von den Zeloten bedroht gewesen. Die Juden hielten sich nicht daran. Sie blieben in der Stadt, und die Leute vom Land gingen dorthin. Jerusalem war brechend voll mit Pilgern, die zum Passahfest gekommen waren, als es eingeschlossen wurde. Wer Jesu Wort nicht befolgt, bringt sich in gro\\u00dfe Not.<\\\/p>\\n\n\n<p>Viele der Eingeschlossenen waren religi\\u00f6se Menschen. Schlie\\u00dflich waren sie ja wegen des Passahfestes gekommen. Dieses Fest war urspr\\u00fcnglich von Gott eingesetzt worden. Aber durch den Tod Jesu hatte es seine g\\u00f6ttliche Bestimmung ver&shy;loren. An die Stelle des Willens Gottes waren in der damaligen j\\u00fcdischen Kirche viele menschliche Lehren und Einrichtungen getreten. Jesus sagte ihnen dar\\u00fcber schon Jahrzehnte vorher: <em>\\u201eDieses Volk da ehrt mich nur mit Worten, sagt Gott, aber mit dem Herzen ist es weit weg von mir, ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben. Gottes Gebot schiebt ihr zur Seite, aber an den Vorschriften von Menschen haltet ihr fest.\\u201c<\\\/em> <em>Markus 7,6-8<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Jesus hat in der Bergpredigt ganz klar gemacht, dass es nichts n\\u00fctzt, religi\\u00f6s zu sein ohne Glau&shy;bens&shy;gehorsam.<\\\/p>\\n\n\n<p>Er sagte: <em>\\u201eAm Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: Herr, Herr! In deinem Namen haben wir Weisungen Gottes verk\\u00fcndet, in deinem Namen haben wir b\\u00f6se Geister ausgetrieben und viele Wunder getan. Und trotzdem werde ich euch das Urteil sprechen: Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt vers\\u00e4umt, nach Gottes Willen zu leben; fort mit euch.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 7,22.23<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Die wahren Gl\\u00e4ubigen hatten sich durch Jesus und die Apostel aus der j\\u00fcdischen Kirche, die nicht mehr den Willen Gottes tat, herausrufen lassen. Diese Feststellung ist so wichtig, damit wir begreifen, dass nicht religi\\u00f6se Menschen errettet werden, sondern diejenigen, die Jesus Christus und dem Wort Gottes vertrauen und folgen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Gott hatte seine sch\\u00fctzende Hand von Jerusalem zur\\u00fcckgezogen. Leider hatten die Juden die Jahrhunderte der Gnade Gottes nicht gen\\u00fctzt. (Daniel 9,25 \\u2013 70 Jahr-Wochen = 490 Jahre) So kam irgendwann das Ende der Gnade. Gott in seiner Liebe will retten. Jesus hatte \\u00fcber Jerusalem geweint und ihnen gesagt: <em>\\u201eWie oft wollte ich deine Bewohner um mich scharen, wie eine Henne ihre K\\u00fcken unter die Fl\\u00fcgel nimmt! Aber ihr habt nicht gewollt.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 23,27 <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Alle Religiosit\\u00e4t hilft nichts, wenn der Mensch nicht den Willen Gottes tut. Das ist auch weitgehend die Tragik unserer Zeit.<\\\/p>\",\"title\":\"Religi\\u00f6s und verloren \\u2013 warum?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Was geschah in Jerusalem, nachdem sich die sch\\u00fctzende Gnade Gottes zur\\u00fcck&shy;gezogen hatte?<\\\/p>\\n\n\n<p>Es geschahen furchtbare Dinge. Der Kampf um Jerusalem wurde von Monat zu Monat wilder. Titus forderte die Juden mehrfach zur \\u00dcbergabe auf, da er die Stadt und den Tempel verschonen wollte. Sie wollten nicht. Titus befahl daher, scharf vorzugehen. Alle, die Jeru&shy;sa&shy;lem im Schutze der Dunkelheit verlie\\u00dfen und aufgegriffen wurden, wurden gekreuzigt; t\\u00e4glich etwa 500 Gekreuzigte. Ein Wald von Kreuzen wuchs um Jerusalem. Erst als kein Holz mehr zur Verf\\u00fcgung stand, h\\u00f6rten die R\\u00f6mer damit auf.<\\\/p>\\n\n\n<p>Um jede Flucht und jeden Nachschub f\\u00fcr &shy;Jerusalem zu unterbinden, lie\\u00df Titus einen Erdwall mit Befestigungswerken aufwerfen und eine Postenkette aufstellen. Was hatte Jesus vor&shy;hergesagt? <em>\\u201eEs kommt eine Zeit, da werden deine Feinde einen Wall rings um dich aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten einschlie\\u00dfen. Sie werden dich und deine Bewohner v\\u00f6llig vernichten und keinen Stein auf dem andern lassen. Denn du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte.\\u201c<\\\/em> <em>Lukas 19,43.44<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Der Hunger w\\u00fctete furchtbar in der Stadt. Die Menschen verhungerten massenweise. Innerhalb von drei Monaten schafften die Juden aus nur einem Stadttor 115.800 Leichen. Aber sie wollten sich nicht ergeben. Sobald nur der Schatten von etwas Essbarem auftauchte, begann sofort ein Kampf darum. Sie kauten ihre G\\u00fcrtel und Schuhe, altes Heu und \\u2013 S\\u00e4uglinge. Was hatte Jesus vorhergesagt: <em>\\u201eBesonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen S\\u00e4ugling stillen.\\u201c<\\\/em> <em>Lukas 21,23 <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Es ist schrecklich, was Menschen tun, wenn Gottes Geist sich von ihnen zur\\u00fcckzieht. Ein Wort sagt: \\u201eHumanit\\u00e4t ohne Divinit\\u00e4t f\\u00fchrt zur Bestialit\\u00e4t\\u201c, d.h. menschliches Handeln ohne g\\u00f6ttlichen Einfluss f\\u00fchrt zum Bestialischen. Der Mensch, sich selbst \\u00fcberlassen, ist zu allem f\\u00e4hig. Au\\u00dferdem ist er auch sehr anf\\u00e4llig f\\u00fcr den Aberglauben und die Einfl\\u00fcsse von D\\u00e4monen. Der \\u201eZorn Gottes\\u201c bestand darin, dass Gott sich von ihnen zur\\u00fcckzog, nachdem sie seine Gnade immer wieder verschm\\u00e4ht hatten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Nach wie vor wollten viele aus Jerusalem dem Hungertod im Schutz der Nacht entfliehen. Sie wurden von den Hilfstruppen der R\\u00f6mer aufgegriffen. Diese hatten geh\\u00f6rt, die Fl\\u00fcchtigen w\\u00fcrden Gold und Edelsteine mit sich tragen und diese hinunterschlucken, damit man sie ihnen nicht abnehmen kann. Und so schlitzten sie ihnen die B\\u00e4uche auf \\u2013 in einer Nacht 2.000. Titus tobte. Er lie\\u00df die Schuldigen ebenfalls umbringen. Aber das grauenvolle Geschehen ging weiter.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die R\\u00f6mer berannten Jerusalem pausenlos und nahmen St\\u00fcck um St\\u00fcck. Titus bot an, dass die Juden mit den R\\u00f6mern woanders k\\u00e4mpfen k\\u00f6nnten, um den Tempel zu erhalten. Sie lehnten ab. Titus befahl, den Tempel zu schonen. Aber die Soldaten warfen in ihrer Wut Brandfackeln hinein. Titus befahl zu &shy;l\\u00f6schen. Keiner h\\u00f6rte auf ihn.<\\\/p>\\n\n\n<p>Es wurde gemordet und gepl\\u00fcndert. Titus befahl schlie\\u00dflich, den niedergebrannten Tempel dem Erdboden gleichzumachen. Die Soldaten leisteten ganze Arbeit. Durch die Hitze des Brandes war viel Gold vom Tempel im Boden versickert; so w\\u00fchlten sie sogar den Boden um. Daher konnte am Schluss der Edomiter Turnus Rufus den Pflug \\u00fcber den Tempelplatz ziehen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Was hatte Jesus \\u00fcber die Geb\\u00e4ude des Tempels gesagt: <em>\\u201eDeshalb wird Gott euren Tempel ver&shy;lassen, und der Tempel wird verw\\u00fcstet daliegen. Ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben. Alles wird bis auf den Grund zerst\\u00f6rt werden.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 23,38 und 24,2<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Vielen Menschen damals und auch heute ist es gleich, was Gott gesagt hat. Aber es erf\\u00fcllt sich alles, was die Propheten Gottes vorausgesagt haben.<\\\/p>\\n\n\n<p>In jenem schrecklichen j\\u00fcdischen Krieg sind \\u00fcber eine Million Menschen ums Leben gekommen. 97.000 kamen als Sklaven in Gefangenschaft. Von diesen kamen gleich noch 11.000 durch Hunger um, weil man ihnen nicht sofort zu essen gab. Ein Teil der \\u00fcber 17-j\\u00e4hrigen M\\u00e4nner kam in die Goldbergwerke nach \\u00c4gypten. Der Rest wurde in die Provinzen des r\\u00f6mischen Reiches verteilt, um bei Schauspielen durchs Schwert oder wilde Tiere umzukommen. Pro \\u201eSpiel\\u201c kamen bis zu 2000 j\\u00fcdische Sklaven um. Es hat noch nie eine Stadt ein solch schreckliches Schicksal erlebt wie Jerusalem. Sie ist tats\\u00e4chlich ein Beispiel f\\u00fcr das Ende der Welt. Was hatte Jesus vorhergesagt: <em>\\u201eDie Menschen werden mit dem Schwert erschlagen oder als Gefangene in die ganze Welt verschleppt werden. Jerusalem wird von den Fremden verw\\u00fcstet werden \\u2026\\u201c<\\\/em> <em>Lukas 21,24<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Warum erlitten die anderen Menschen, die auch religi\\u00f6s waren, ein so furchtbares Schicksal?<\\\/p>\\n\n\n<p>Weil sie Jesus nicht vertrauten und daher sein Wort nicht befolgten. Sie kamen damals um durch Schwert, Hunger, Kreuzigung, Selbstmord und in der Sklaverei. Jesus nannte als Ursache: <em>\\u201eAber ihr habt nicht gewollt.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 23,37<\\\/em><\\\/p>\",\"title\":\"Der Verlust der Gnade Gottes und die Folgen\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Der Krieg war noch nicht zu Ende mit der Zerst\\u00f6rung Jerusalems: Ein Teil der verwegensten Zeloten konnte sich retten in die uneinnehmbare Festung Masada, die sie im Jahre 66 den R\\u00f6mern im Handstreich abgenommen hatten. Sie wurde erst im letzten Jahrhundert wieder entdeckt und im Wesentlichen 1963 ausgegraben.<\\\/p>\\n\n\n<p>Was wurde mit den Verwegensten, die sich auf ihre K\\u00fchnheit und St\\u00e4rke verlie\\u00dfen? Was wurde aus der uneinnehmbaren Festung?<\\\/p>\\n\n\n<p>Der r\\u00f6mische Feldherr Flavius Silva belagerte Masada mit 10.000 Mann. Diese Festung liegt auf einem riesigen Fels, dessen W\\u00e4nde fast senkrecht emporsteigen. Er hat die Form eines riesigen Schiffes. Er ist oben flach, sodass man dort sogar G\\u00e4rten anlegen konnte. Sie hatten Vorr\\u00e4te f\\u00fcr viele Jahre.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die R\\u00f6mer legten einen Befestigungswall von 3,5 km L\\u00e4nge um die ganze Felsenfestung, damit niemand hinein oder heraus konnte. Auf der Westseite des Felsens \\u2013 wo er am niedrigsten ist \\u2013 sch\\u00fctteten sie in zweij\\u00e4hriger Arbeit eine Erdrampe auf, etwa 200 Meter breit. Auf dieser Sturmrampe schafften sie einen Rammbock hinauf. Mit diesem gelang es ihnen, eine Bresche in die Mauer zu schlagen. Anfang Mai 73 n.&thinsp;Chr. war die Festung sturmreif. Am Morgen des 2. Mai 73 n.&thinsp;Chr. sollte der Sturmangriff der R\\u00f6mer erfolgen. Die R\\u00f6mer waren in zehnfacher \\u00dcbermacht.<\\\/p>\\n\n\n<p>Den Belagerten war die Ausweglosigkeit ihrer Lage klar geworden.<\\\/p>\\n\n\n<p>In der Nacht hielt der Festungskommandant eine Ansprache: Ihr Grundton: Lieber Tod als Sklaverei. Gott hat uns verlassen! Lasst uns selbst unser Leben beenden. \\u2013 Nach einer zweiten Ansprache waren sie dazu bereit. Sie waren wie besessen. Zuerst brachten die M\\u00e4nner ihre Frauen und Kinder um. Dann bestimmten sie aus den M\\u00e4nnern zehn Mann, die die anderen umzubringen hatten. Diese Zehn losten, wer die anderen Neun umzubringen hat. Der letzte setzte die Geb\\u00e4ude in Brand und st\\u00fcrzte sich dann in sein eigenes Schwert.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die R\\u00f6mer trafen bei ihrem Sturmangriff &shy;brennende Geb\\u00e4ude und 960 Tote an. \\u2013 &shy;Masada ist heute der Platz, an dem die israelischen Rekruten vereidigt werden. Die Israelis sehen in den 960 Verteidigern von Masada ihre Vor&shy;bilder.<\\\/p>\\n\n\n<p>Jene 960 Menschen waren auf jeden Fall ungl\\u00fcckliche Menschen, die sich selbst in eine furchtbare Zwangslage gebracht hatten, in der sie von Panik ergriffen wurden. Sie waren Opfer ihrer eigenen Vorstellungen und des Vertrauens in ihre eigene Kraft geworden.<\\\/p>\\n\n\n<p>Was wurde aus den K\\u00fchnsten? Sie gerieten in Panik und beendeten ihr Leben selbst.<\\\/p>\",\"title\":\"Was wurde mit den Verwegensten?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Jesus sagte: <em>\\u201e\\u2026 du hast den Tag nicht erkannt, an dem Gott dir zu Hilfe kommen wollte\\u201c<\\\/em> Lukas 19,44 und: <em>\\u201eWie oft wollte ich deine Bewohner um mich scharen, wie eine Henne ihre K\\u00fcken unter die Fl\\u00fcgel nimmt! Aber ihr habt nicht gewollt. Deshalb wird Gott euren Tempel verlassen, und der Tempel wird verw\\u00fcstet daliegen.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 23,37<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Gott hat alles getan, was er in seiner gro\\u00dfen Liebe und Allmacht tun konnte, um sie vor diesem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Aber sie wollten nicht. Unser gro\\u00dfer und g\\u00fctiger Gott, der ein Gott der Liebe ist, respektiert unsere Entscheidungen, auch wenn diese verkehrten Entscheidungen ihm sehr leid tun, weil er das Ergebnis dieser verkehrten Wege im Voraus wei\\u00df. Wenn Gott sich dann aufgrund unserer Entscheidungen von uns zur\\u00fcckzieht und uns ausschlie\\u00dflich uns selbst \\u00fcberl\\u00e4sst, dann kommen wir in gro\\u00dfe Gefahr.<\\\/p>\\n\n\n<p>Seit der Zerst\\u00f6rung des Tempels stellen viele Besucher Jerusalems eine Frage. Diese Frage und die Antwort darauf hatte Gott Salomo bereits tausend Jahre vorher mitgeteilt: <em>\\u201eWarum hat der Herr dieses Land und dieses Haus so verw\\u00fcstet? Weil sie sich vom Herrn abgewandt haben.\\u201c<\\\/em> <em>2.&thinsp;Chron. 7,21<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Was ist f\\u00fcr uns heute das entscheidende Zeichen? Damals war es die Belagerung durch ein feindliches Heer. F\\u00fcr uns wird das Signal das Sonntagsgesetz, das in den USA beschlossen werden.<\\\/p>\",\"title\":\"Wer ist verantwortlich f\\u00fcr diese Not?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Was sagt die Bibel \\u00fcber den gr\\u00f6\\u00dften Tag der Weltgeschichte, den Tag der Wiederkunft Jesu?<\\\/p>\\n\n\n<p>Es wird nur zwei Gruppen von Menschen geben (wir geh\\u00f6ren zu der einen oder zur anderen). <em>\\u201eVon zwei M\\u00e4nnern, die dann auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen, der andere bleibt zur\\u00fcck. Von zwei Frauen, die dann zusammen Korn mahlen, wird die eine angenommen, die andere bleibt zur\\u00fcck.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 24,40.41<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p><em>\\u201eDann wird der K\\u00f6nig zu denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von Anfang an zugedacht hat.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 24,34<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Was wird mit den anderen? <em>\\u201eDie jetzige Welt besteht nur so lange, wie Gott es bestimmt hat. Wenn der Tag des Gerichts da ist, wird sie durch Feuer untergehen, und mit ihr alle, die Gott nicht gehorcht haben. \\u2026 <\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p><em>Doch der Tag des Herrn kommt unvorher&shy;gesehen wie ein Dieb. Dann werden die Himmel im Feuersturm vergehen, die Himmelsk\\u00f6rper im Feuer vergl\\u00fchen und die Erde und alles, was auf ihr ist, wird zerschmelzen. Wenn ihr bedenkt, dass alles auf diese Weise vergehen wird, was f\\u00fcr ein Ansporn muss das f\\u00fcr euch sein, ein Leben zu f\\u00fchren, das Gott gef\\u00e4llt!\\u201c 2. Petrus 3,7.10.11<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Die Wiederkunft Jesu trennt die Menschheit in zwei Gruppen: Die Jesus in allem vertraut haben und gefolgt sind, empfangen das Reich Gottes; f\\u00fcr die anderen ist es das Weltende.<\\\/p>\",\"title\":\"Was bewirkt die Wiederkunft?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Welche Verhei\\u00dfung Gottes haben wir f\\u00fcr die kommende Krise? <em>\\u201eDer Herr wei\\u00df, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedr\\u00e4ngnis errettet.\\u201c<\\\/em> <em>2. Petrus 2,9<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Er hat die J\\u00fcnger damals errettet, er wird auch die heutigen J\\u00fcnger erretten, die ihn ehren durch Vertrauen und Gehorsam.<\\\/p>\",\"title\":\"Eine Verhei\\u00dfung f\\u00fcr die Krise\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Warum werden wir vor diese Entscheidung gestellt?<\\\/p>\\n\n\n<p>Die Bibel sagt: \\u201e<em>Lebt in der Erwartung des gro\\u00dfen Tages, den Gott herauff\\u00fchren wird. Tut das Eure dazu, dass er bald kommen kann. Denn nur deshalb werden die Himmel in Flammen vergehen und die Himmelsk\\u00f6rper zerschmelzen, damit Gott Neues schaffen kann. Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Dort wird es kein Unrecht mehr geben, weil Gottes Wille regiert. Auf diese neue Welt warten wir.\\u201c<\\\/em> <em>2. Petrus 3,12.13<\\\/em><\\\/p>\\n\n\n<p>Die Wiederkunft Jesu und das mit ihr verbundene Ende der Welt kommt, damit alle Erdennot \\u2013 Krankheit, Schmerzen, Leid, Tod \\u2013 ein Ende hat <em>(Offb. 21,3.4)<\\\/em>.<\\\/p>\\n\n\n<p>Von da ab wird das ganze Universum wieder ausschlie\\u00dflich von der Liebe Gottes regiert. Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde.<\\\/p>\",\"title\":\"Warum werden wir vor eine solche Alternative gestellt?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Vielleicht wird es vielen gehen wie einem ermordeten K\\u00f6nig: In seiner Tasche fand man einen Brief. Dieser war unge\\u00f6ffnet und ungelesen. Der Schreiber des Briefes hatte den K\\u00f6nig gewarnt, indem er auf das beabsichtigte Attentat hingewiesen hat. Der Brief h\\u00e4tte den K\\u00f6nig retten k\\u00f6nnen; aber er hatte ihn nicht gelesen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Gott hat auch uns einen Brief geschrieben. Lesen und beachten wir ihn? Gott hat die Menschen vor kommenden Gerichten stets gewarnt. Wer seiner Warnungsbotschaft vertraute und \\u2013 seinen Geboten gehorsam \\u2013 nach seinem Willen handelte, blieb vor den Heimsuchungen bewahrt, die \\u00fcber die Ungehorsamen und Ungl\\u00e4ubigen herein&shy;brachen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Ein Amerikaner hatte in einem Versand&shy;gesch\\u00e4ft ein Barometer bestellt. Es wurde ihm durch die Post am 21.9.1938 geliefert. Als er es auspackte, stand es auf \\u201eSturm\\u201c. Da kam ihm der Gedanke, dass dieses Barometer nicht in Ordnung sein kann. Er packte es auf der Stelle wieder ein, ging auf die Post und sandte es zur\\u00fcck. Wissen wir, was passierte? Am selben Tag noch hat ein Orkan sein Haus weggeblasen. \\u2013 Werden wir der Vorhersage unseres Herrn Jesus \\u00fcber die Endzeit vertrauen, gehorchen und gerettet werden oder sind wir auch der Meinung, dass dieses Instrument \\u2013 die Bibel \\u2013 nicht zuverl\\u00e4ssig ist, und erleiden ewigen Verlust?<\\\/p>\\n\n\n<p>Jesus hat uns gen\\u00fcgend Hinweise gegeben, damit uns nicht die gro\\u00dfe Katastrophe des Weltendes ereilt, sondern das ewige Leben in Herrlichkeit, im Reich Gottes. Wer die Hinweise Jesu beachtet, braucht sich \\u00fcber seine Zukunft keine Sorgen zu machen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Welche Schlussfolgerung will ich f\\u00fcr mich ziehen? Welche Entscheidung will ich &shy;treffen?<\\\/p>\\n\n\n<p>Ich darf sagen, dass ich im Alter von 36 Jahren meine Entscheidung getroffen habe. Ich hatte wegen dieser Entscheidung eine Woche lang innere K\\u00e4mpfe. Dann ging mir auf, dass es kein Risiko ist, wenn ich dem Gott der ewigen Liebe mein Leben anvertraue. Ich bin froh, dass ich damals meine Entscheidung f\\u00fcr ihn getroffen habe. Ich habe sie nie bereut, sondern freue mich dar\\u00fcber bis heute. Ich danke meinem Herrn, dass er mir in seiner Nachfolge ein sehr wertvolles Leben geschenkt hat. \\u2013 Uns steht nur das Heute zur Verf\\u00fcgung. N\\u00fctzen wir es.<\\\/p>\\n\n\n<p>Vor kurzem las ich folgende Begebenheit: Ein Flugzeug war im Landeanflug. Eine Kursabweichung von nur drei Grad war die Ursache einer Flugzeugkatastrophe, bei der 95 Menschen Sekunden vor der Landung den Tod fanden. Drei Grad Kursabweichung \\u2013 eigentlich nicht der Rede wert, aber es war genug, um das Leben vieler Menschen zu zerst\\u00f6ren. Auch wir sind unterwegs. Unser wichtigstes Ziel hei\\u00dft: Gott und sein Reich. Wir werden es nur erreichen, wenn wir \\u201eauf Kurs\\u201c bleiben oder \\u2013 wenn n\\u00f6tig \\u2013 eine Kurskorrektur herbeif\\u00fchren. Deshalb brauchen wir die t\\u00e4gliche und die w\\u00f6chentliche Gemeinschaft mit unserm Herrn. Nur so werden wir davor bewahrt, dass unser Leben mit einem Ungl\\u00fcck endet. Sind wir auch bereits auf dem Landeanflug? In einem anderen GottErfahren Artikel erf\\u00e4hrst Du mehr \\u00fcber die Zeichen der Zeit damals und heute. Jesus sagte: <em>\\u201eWenn ihr alle diese Dinge kommen seht: Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht.\\u201c<\\\/em> <em>Matth. 24,33.<\\\/em> Ich w\\u00fcnsche Dir, dass Du dem gro\\u00dfen Tag Gottes mit Freude und Zuversicht entgegensehen kannst, und dass Du die Bitte des Vaterunsers zu Deiner Bitte machst: \\u201eDein Reich komme\\u201c.<\\\/p>\",\"title\":\"Welche Schlussfolgerung will ich f\\u00fcr mich ziehen?\"}}]},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"Was bringt mir die Zukunft? Mit Jesus \\u00adewiges Leben, ohne ihn die gr\\u00f6\\u00dfte Not. Ich hoffe, dass Du die rechte Entscheidung triffst in Bezug auf Jesus und das Wort Gottes.\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Inhalt\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"de-only\",\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"small\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"module_position\",\"props\":{\"breakpoint\":\"m\",\"content\":\"builder-2\",\"layout\":\"stack\"},\"name\":\"CTA: Lebenshilfe & E-Coach \"}]}]}],\"name\":\"Call to Action\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"DAS K\\u00d6NNTE DICH AUCH INTERESSIEREN\",\"text_align\":\"center\",\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h3\"}},{\"type\":\"gallery\",\"props\":{\"filter_align\":\"left\",\"filter_all\":true,\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_position\":\"top\",\"filter_style\":\"tab\",\"grid_column_gap\":\"small\",\"grid_default\":\"1\",\"grid_medium\":\"3\",\"grid_row_gap\":\"small\",\"grid_small\":\"2\",\"image_hover_box_shadow\":\"small\",\"image_orientation\":false,\"image_transition\":\"scale-up\",\"item_animation\":true,\"link_style\":\"text\",\"link_text\":\"\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"overlay_hover\":false,\"overlay_link\":true,\"overlay_mode\":\"cover\",\"overlay_position\":\"center\",\"overlay_style\":\"overlay-primary\",\"overlay_transition\":\"fade\",\"parallax_easing\":\"1\",\"show_content\":false,\"show_hover_image\":true,\"show_link\":true,\"show_meta\":false,\"show_title\":true,\"text_align\":\"center\",\"text_color\":\"light\",\"title_element\":\"h5\",\"title_hover_style\":\"reset\",\"title_style\":\"h5\"},\"children\":[{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-stadt.jpg\",\"link\":\"beziehung-zu-gott\\\/was-ist-lebenserfolg\",\"title\":\"Was ist Lebenserfolg?\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-bibel.jpg\",\"link\":\"beziehung-zu-gott\\\/was-ist-das-hauptanliegen-der-bibel\",\"title\":\"Was ist das Hauptanliegen der Bibel?\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-herz.jpg\",\"link\":\"wege-zum-ziel\\\/sinnbilder-der-liebe-gottes\",\"title\":\"Sinnbilder der Liebe Gottes\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-kreuz.jpg\",\"link\":\"beziehung-zu-gott\\\/jesus-einzigartig-und-unvergleichlich\",\"title\":\"Jesus von Nazareth\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-taube.jpg\",\"link\":\"beziehung-zu-gott\\\/leben-in-der-kraft-gottes\",\"title\":\"Leben in der Kraft Gottes\"}},{\"type\":\"gallery_item\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/bzg-interesse-beten.jpg\",\"link\":\"zweifel-oder-glaube\\\/ich-will-gott-erleben\",\"title\":\"Ich will Gott erleben\"}}]}]}]}],\"name\":\"Weiteres Angebot\"}],\"version\":\"4.3.5\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WAS SAGTE JESUS \u00dcBER JERUSALEM, SEINE WIEDERKUNFT UND DAS WELTENDE? 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