{"id":4663,"date":"2023-09-12T15:57:52","date_gmt":"2023-09-12T15:57:52","guid":{"rendered":"https:\/\/gotterfahren.info\/?page_id=4663"},"modified":"2025-12-01T22:22:56","modified_gmt":"2025-12-01T22:22:56","slug":"the-adventure-of-giving","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gotterfahren.info\/en\/wege-zum-ziel\/das-abenteuer-des-gebens","title":{"rendered":"The adventure of giving"},"content":{"rendered":"<h1>Das Abenteuer des Gebens<\/h1>\n<h1>Der Segenskreislauf \u201eGeben \u2013 Empfangen \u2013 Geben\u201c!<br \/>Zehnten \u2013 Verlust oder Gewinn?<\/h1>\n<div>\n<p>Wir wollen heute betrachten, was die Bibel zum Umgang mit Geld sagt. Wir studieren, was Gott dar\u00fcber sagt, aber wir betrachten auch die Erlebnisse derer, die im Vertrauen auf Gott Geld gegeben haben.<\/p>\n<p>Darf ich aber an dieser Stelle einen besonderen Vorschlag machen? Bitte lese doch bevor du hier weitergehst den Andreasbrief 26: <strong><em>Eine geniale Idee Gottes \u2013 Dienen, geben, helfen!<\/em> <em>Warum und wozu? <\/em><\/strong>In diesem Andreasbrief ist Gottes Grundprinzip gezeigt. Wenn Du dies zuerst liest, hast Du erheblich mehr Gewinn aus diesem speziellen Thema. Vielen Dank f\u00fcr Dein Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Geld spielt in unserer Welt eine wichtige Rolle. Auch Jesus sprach h\u00e4ufig \u00fcber Geld. In mehreren Gleichnissen stellte er Menschen, die wirtschaftlich erfolgreich handeln, als Vorbilder hin: <span>\u201e<strong><em>Herr, du hast mir f\u00fcnf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit andere f\u00fcnf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist \u00fcber wenigem getreu gewesen, ich will dich \u00fcber viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude.<\/em><\/strong>\u201c<\/span> (Matth\u00e4us 25,20\u2005f; vgl. auch Lukas 19,11-27)<\/p>\n<p>Daraus leiten wir ab: Jeder Haushalt und jedes Unternehmen muss Geld verdienen bzw. Gewinn erwirtschaften. F\u00fcr einen Christen ist jedoch das Geld und der Gewinn nicht das oberste Ziel seiner Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit. Bei gemeinn\u00fctzigen Unternehmen wird ja lediglich eine Kostendeckung angestrebt.<\/p>\n<p>Unser \u00fcbergeordnetes Ziel ist, Gott zu ehren mit allem, was wir haben und tun.<\/p>\n<p>F\u00fcr die materielle Versorgung der Haushaltsmitglieder bzw. des Inhabers eines Unternehmens und seiner Familie und Mitarbeiter \u00fcbernimmt Gott die letzte Verantwortung, weil er uns als Kinder zu sich gerufen hat. Weil er uns berufen hat, wird er uns auch versorgen. Die Bibel kennt Berufungen in viele T\u00e4tigkeits\u00adbereiche (Vgl. 1 Korinther 7,17-24). <span>\u201e<strong><em>Vielmehr wie einem jeglichen der Herr zugeteilt hat, wie einen jeglichen Gott berufen hat, so wandle er.<\/em><\/strong>\u201c<\/span> (1 Korinther 6,17)<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<h3>Unser Geben ist Ausdruck unserer Liebe zu Gott<\/h3>\n<div>\n<p>Jeder Einzelne, jeder Haushalt und jedes Unternehmen kann durch Geldgeben anderen Menschen helfen. Der Herr will alle seine Kinder segnen. Durch das Geld, mit dem wir die Ausbreitung des Evangeliums f\u00f6rdern, dr\u00fccken wir unsere Liebe zu Gott aus. Au\u00dferdem zeigen wir dadurch, dass wir Gott als den eigentlichen Eigent\u00fcmer anerkennen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Eigent\u00fcmer oder Verwalter?<\/h3>\n<div>\n<p>Was geh\u00f6rt uns wirklich? Die Bibel gibt uns die Antwort: <span>\u201e<em>Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth.<\/em>\u201c <\/span>(Haggai 2,8) Und an anderer Stelle hei\u00dft es: <span>\u201e<em>Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.<\/em>\u201c<\/span> (Psalm 24,1) Gott hat die Erde und das Universum geschaffen. Daher ist er der Eigent\u00fcmer. Wir sind lediglich Verwalter, und zwar in seinem Auftrag: <span>\u201e<em>Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen <\/em><\/span>[zu Adam und Eva und damit stellvertretend zu uns Menschen]: <span><em>Seid fruchtbar und mehret euch und f\u00fcllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet \u00fcber die Fische \u2026 die V\u00f6gel \u2026 und \u00fcber das Vieh.<\/em>\u201c <\/span>(1 Mose 1,28)<\/p>\n<p>Was wir besitzen, geh\u00f6rt nicht uns, sondern Gott: unser Haus, unser Auto, unser Unternehmen, unser Bankkonto \u2013 auch die Natur, die uns umgibt, die Tiere \u2026 einfach alles. Und wir d\u00fcrfen das alles verwalten. Diese Einsicht macht uns jedoch nicht \u00e4rmer \u2013 kein Grund, frustriert zu sein.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: Da Gott sein Eigentum versorgen und besch\u00fctzen kann, \u00fcbernimmt er die letzte Verantwortung. Wenn wir diese Basis-Lehre der Bibel anerkennen, entlastet uns das von gro\u00dfen Existenz\u00e4ngsten. Au\u00dferdem erleben wir eine gr\u00f6\u00dfere Freiheit im Umgang mit unserer Zeit. Wir haben mehr Zeit f\u00fcr die Familie, unsere Mitmenschen und unsere Gemeinde. Wer sich als Verwalter sieht, erspart sich gro\u00dfen Frust und das ber\u00fcchtigte Burnout, die chronische Ersch\u00f6pfung wegen Arbeits\u00fcberlastung.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst erwartet man von einem Verwalter, dass er treu und zuverl\u00e4ssig ist: <span>\u201e<em>Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, als dass sie treu erfunden werden.<\/em>\u201c<\/span> (1 Korinther 4,2) Wer seine Firma oder sein Gesch\u00e4ft mit der Motivation f\u00fchrt, dass seine Gewinne der Mission zugutekommen, der wei\u00df, dass sein Herr ihn begleitet und segnet. Aber er wird auch eines Tages davon Rechenschaft ablegen. Gott wir ihn fragen: \u201eIch gab dir ein Unternehmen, du hast damit Geld verdient. Was hast du damit gemacht?\u201c (vgl. Matth\u00e4us 25,14-30)<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Gott brauchte diesen Auftrag nicht:  Die Erfahrung eines Bauunternehmers<\/h3>\n<div>\n<p>Ein adventistischer Bauunternehmer in S\u00fcddeutschland h\u00f6rte in einer Predigt, dass Gott der gro\u00dfe Eigent\u00fcmer aller Dinge ist, die wir besitzen, und dass wir nur seine Verwalter sind. Diese Erkenntnis erleichterte ihn sehr, denn ihm war gerade ein bestimmter Gro\u00dfauftrag entgangen, den er bisher regelm\u00e4\u00dfig jedes Jahr erhalten und mit dem er fest gerechnet hatte. Nun sagte er: \u201eLieber Gott, wenn du diesen Auftrag dieses Jahr f\u00fcr deine Firma nicht brauchst, dann hast du sicher einen anderen f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<p>Kurz darauf besuchte ihn ein Architekt und besprach mit ihm drei andere Auftr\u00e4ge, sogar noch gr\u00f6\u00dfere als der, den er gerade verpasst hatte: nun sollte er drei kirchliche Einrichtungen bauen bzw. umbauen. Das Gesch\u00e4ftsjahr entwickelte sich sehr positiv, und alles geschah ohne jede Hektik.<\/p>\n<p>Was aber war mit dem entgangenen Gro\u00dfauftrag, der nun einem Wettbewerber zugefallen war? Wegen einer beginnenden Rezession war er noch vor der Realisierung storniert worden. Da sein Konkurrent alles auf diesen einen Gro\u00dfauftrag konzentriert hatte und sich nicht schnell genug Ersatzauftr\u00e4ge beschaffen konnte, schrammte der nur knapp an einem Konkurs vorbei.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Wirtschaftlicher Durchbruch nach Eigent\u00fcmerwechsel<\/h3>\n<div>\n<p>Was passiert, wenn man seinen Betrieb Gott \u00fcbergibt und sich selbst vom Eigent\u00fcmer zum Verwalter herabstuft? Antwort: Nur Gutes. Gott l\u00e4sst uns nicht im Stich. Im Gegenteil: Er segnet uns reichlich. Das auf jeden Fall war die Erfahrung von Sylvia Steinweber-Merkl und ihrem Mann J\u00fcrgen Merkl. Bis September war das Jahr 2006 f\u00fcr die beiden nicht so toll gelaufen. In ihrer Einrichtung f\u00fcr Menschen mit psychiatrischen und Suchterkrankungen bahnte sich ein Verlust an:<\/p>\n<p>Zu viele Therapiepl\u00e4tze auf dem Anwesen mit Landwirtschaft, Pferdezucht, Biogem\u00fcseanbau und Schreinerei blieben unbelegt. Au\u00dferdem stapelten sich die Rechnungen \u2013 u.\u2005a. f\u00fcr das deutlich teurer gewordene Heiz\u00f6l.<\/p>\n<p>An diesem Punkt gingen Sylvia und J\u00fcrgen auf die Knie, um ihren Therapiehof mit 8 Hektar Landwirtschaftsfl\u00e4che und insgesamt drei Standorten in Oberbayern Gott zu \u00fcbergeben. Was unmittelbar danach geschah, war fast unglaublich:<\/p>\n<p>Praktisch schlagartig \u00e4nderte sich die wirtschaftliche Situation der Einrichtung mit ihren fast 20 Mitarbeitern \u2013 und heute 30 Patienten. Die verbliebenen Monate des Jahres 2006 liefen fantastisch und fuhren sogar noch einen beachtlichen Gewinn ein.<\/p>\n<p>Gott ist der wirkliche Eigent\u00fcmer unserer Unternehmen. Wird er eines Tages zu dir sagen: <span>\u201e<em>Sehr gut, du bist ein t\u00fcchtiger und treuer Mann. Du hast dich in kleinen Dingen als zuverl\u00e4ssig erwiesen, darum werde ich dir auch Gr\u00f6\u00dferes anvertrauen?<\/em>\u201c<\/span> (Matth\u00e4us 25,21 GN) Einige entscheidende Fragen k\u00f6nnten dabei sein: Hast du in das Leben anderer Menschen investiert? F\u00fcr welche Werte hast du dich eingesetzt? Hast du Ewigkeitswerte geschaffen?<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Der Segenskreislauf<\/h3>\n<div>\n<p>Aufgrund all der missionarischen Herausforderungen in der Heimat und im Ausland wird heute viel mehr Geld gebraucht als fr\u00fcher. Gott wird dem, der danach fragt, gerade jetzt in der Endzeit zeigen, wann und in welchem Umfang er sich daf\u00fcr besonders einsetzen soll.<\/p>\n<p>Er h\u00e4lt f\u00fcr uns einen Segenskreislauf mit ungeahnten M\u00f6glichkeiten bereit. <span>\u201e<em>Er hat die Macht, euch so reich zu beschenken, dass ihr nicht nur jederzeit genug habt f\u00fcr euch selbst, sondern auch noch anderen reichlich Gutes tun k\u00f6nnt.<\/em>\u201c <\/span>(2 Korinther 9,8 GN; vgl. Matth\u00e4us 6,33; Johannes 7,38; 2 Korinther 9,6-11). Durch mein Geldgeben beteiligt mich Gott an einer zuk\u00fcnftigen Ernte, denn <span>\u201e<em>wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen<\/em>\u201c.<\/span> (Vers 6)<\/p>\n<p>Die meisten geben Gott so viel sie \u00fcbrig haben und \u00fcbersehen dabei vielleicht Gottes Chancen? Denn unser Geben l\u00f6st stets einen Kreislauf neuer Freude aus: Gott gibt, und wir empfangen. Dann geben wir, und Gott empf\u00e4ngt. Danach gibt Gott uns wieder. Gott selbst ist der Verursacher dieses Kreislaufs. Er m\u00f6chte uns nicht einfach f\u00fcr unser Geben belohnen, sondern uns auch weiteres Geldgeben erm\u00f6glichen. Wenn wir anfangen zu geben, l\u00e4sst Gott uns noch mehr zukommen, sodass wir noch mehr geben k\u00f6nnen. Wir erhalten immer mehr als wir geben. Wir erleben dabei gro\u00dfe Freude. Geben ist seliger als Nehmen. (Bill Bright, <span><em>Das Abenteuer des Gebens<\/em>,<\/span> 15\u2005f)<\/p>\n<p>Gott gibt uns Brot und Samen, d.\u2005h. er sorgt f\u00fcr unsere Bed\u00fcrfnisse (Brot) und daf\u00fcr, dass wir geben k\u00f6nnen (Samen). Was wir geben, ist die Saat f\u00fcr eine weitere Ernte: <span>\u201e<em>Gott, der dem S\u00e4mann Saatgut und Brot gibt, wird auch euch Samen geben und ihn wachsen lassen, damit eure Wohlt\u00e4tigkeit eine reiche Ernte bringt.<\/em>\u201c <br \/><\/span>(2 Korinther 9,10 GN)<\/p>\n<p>Und Ellen White meint: \u201eDas geistliche Wohlergehen h\u00e4ngt eng zusammen mit der christlichen Gebefreudigkeit.\u201c <span>(<em>Das Wirken der Apostel<\/em>,<\/span> 343) Und: \u201eEs ist kein Grund zum Klagen, dass vermehrt Aufrufe zum Geben von Geld gemacht werden. Gott ruft uns in seiner Vorsehung aus unserem begrenzten Aktions\u00adbereich heraus, um in gr\u00f6\u00dfere Unternehmungen einzutreten.\u201c <span>(<em>Testimonies for the Church<\/em> III,<\/span> 405)<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Der Amerikaner James Lewis Kraft <\/h3>\n<div>\n<p>kann uns hier ein Vorbild sein. Der Eigen\u00adt\u00fcmer des internationalen Lebensmittelkonzerns Kraft Foods gr\u00fcndete sein Unternehmen im Jahr 1903, und zwar mit nur 60 Dollar. Er gilt in Amerika als Pionier modernen Unternehmer\u00adtums. Er unterst\u00fctzte die Baptistenkirche und war ein starker Verfechter der religi\u00f6sen Erziehung der Jugend. Im Laufe der Jahre gab er einen gro\u00dfen Teil seines Verm\u00f6gens an religi\u00f6se Organisationen. In einem Fall wurde er mit den Worten zitiert: \u201eDie einzige meiner Investitionen, die dauerhaft wachsende Dividenden gebracht hat, ist das Geld, das ich dem Herrn gegeben habe.\u201c<\/p>\n<p>(freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com\/-boehm\/data\/biographies\/1874_Kraft_James_Lewis_bio.html)<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Verschiedene M\u00f6glichkeiten des Gebens<\/h3>\n<div>\n<p>Vielen von uns hat der Herr gen\u00fcgend finanzielle Mittel gegeben. Das bedeutet, dass wir von dem, was wir haben, d.\u2005h. von unserem Einkommen oder unseren R\u00fccklagen, geben k\u00f6nnen. Bedenken wir dabei, dass wir nicht die Eigent\u00fcmer, sondern Verwalter in Gottes Auftrag sind. 2 Korinther 9,6-11 zeigt, dass der Herr nur Gaben sch\u00e4tzt, die ihm von Herzen gegeben werden, und dass \u2013 wie wir gesehen haben \u2013 durch unser Geben ein Segenskreislauf in Gang gesetzt wird. Gott gibt uns Mittel f\u00fcr uns selbst und damit wir etwas haben, das wir weitergeben k\u00f6nnen. Wer alle Gaben Gottes f\u00fcr sich beh\u00e4lt, unterbricht den Segenskreislauf.<\/p>\n<p>Doch vielleicht habe ich nur wenig Geld und w\u00fcrde doch so gern mehr f\u00fcr Gottes Werk geben? Was kann ich unternehmen? In diesem Fall sollte ich Gott um Rat fragen und \u00fcber sogenannte <span>\u201e<strong>Investmentgaben<\/strong>\u201c<\/span> nachdenken. Das bedeutet: Ich investiere etwas mit dem Ziel, durch den Ertrag ein bestimmtes Missionsunternehmen zu f\u00f6rdern. Viele haben das schon mit gro\u00dfem Segen \u2013 und erfolgreich \u2013 getan. Dazu einige Erfahrungen:<\/p>\n<p><strong>\u203a\u00a0<\/strong> Eine Glaubensschwester aus Baden-W\u00fcrttemberg schrieb ein Kochbuch und bestimmte den Erl\u00f6s f\u00fcr den Bau einer Kapelle in ihrer N\u00e4he. Da sie mit dem Segen Gottes rechnete, erh\u00f6hte sie die urspr\u00fcnglich geplante Auflage von 2000 auf 3000 Exemplare. Die gesamte Auflage wurde gut verkauft.<\/p>\n<p><strong>\u203a\u00a0<\/strong> Ein neunj\u00e4hriger Junge aus \u00d6sterreich bet\u00e4tigte sich als Hobby-B\u00e4cker. Er stellte Vollwertbrot und Vollwert-Rosinenbrot her. F\u00fcr seine Produkte fand er sogar regel\u00adm\u00e4\u00dfige Abnehmer. Auf diese Weise nahm er genug Geld ein, um 300 Euro anzusparen. Als er von den Bed\u00fcrfnissen eines Missions\u00adehe\u00adpaares in Papua-Neuguinea h\u00f6rte, gab er das Ersparte f\u00fcr dieses Ehepaar.<\/p>\n<p><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 In der russischen Stadt Semenov w\u00fcnschten sich zwei gl\u00e4ubige Schwestern eine Evangelisation in ihrem Ort. Sie hatten aber kein Geld daf\u00fcr. So beschlossen sie, mit ihren bescheidenen finanziellen Mitteln Kartoffeln anzubauen und durch den Verkauf ihrer Kartoffelernte eine Vortragsreihe zu finanzieren. Der Herr segnete das Unternehmen auf solche Weise, dass sie durch die Ernte tats\u00e4chlich das n\u00f6tige Geld zusammenbekamen. Durch diese Evangelisation schlossen sich <br \/>19 Menschen der dortigen Gemeinde an.<\/p>\n<p>Welche \u201eKartoffeln\u201c k\u00f6nnte ich investieren? Unserem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Es ist spannend, in einem solchen Projekt mit Jesus zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Treue erweisen durch Zehntenzahlen<\/h3>\n<div>\n<p>Gott hat verhei\u00dfen, dass er uns segnet, wenn wir von unserem Gehalt oder Lohn oder unserer Ernte den zehnten Teil an \u201eihn\u201c \u2013 bzw. an die Gemeinde \u2013 zur\u00fcckgeben. Sein Versprechen gilt dem Einzelnen genauso wie dem Leiter einer Firma.<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\u00fcft mich hiermit \u2026 ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\u00fctten die F\u00fclle.\u201c<\/em><\/span> (Maleachi 3,10)<em>. \u2013 <\/em><span><em>\u201eAlle Zehnten \u2026 vom Ertrag geh\u00f6ren dem Herrn und sollen dem Herrn heilig sein.<\/em>\u201c<\/span> (3 Mose 27,30.32)<\/p>\n<p>Unser Herr hat f\u00fcr den Zehnten die H\u00f6he festgelegt: Es sind zehn Prozent \u2013 der \u201ezehnte Teil\u201c, wie der Name schon sagt. Auch der Verwendungszweck ist vorgegeben: Damit sollen diejenigen finanziert werden, die das Evangelium weitersagen und Menschen zu Christus f\u00fchren (Vgl. 4 Mose 18,21; 1 Korinther 9,13.14)<\/p>\n<p>Doch wo und wer ist die Annahmestelle? Auch hier haben wir klare Anweisungen: sein Vorratshaus. F\u00fcr uns als Adventisten ist das die zust\u00e4ndige Vereinigung, und zwar in der Regel \u00fcber den Weg der Ortsgemeinde. Nat\u00fcrlich sind Ausnahmen m\u00f6glich. Wenn etwa ein gut verdienender Unternehmer Begehrlichkeiten und einen Erwartungsdruck in seiner Ortsgemeinde vermeiden m\u00f6chte, kann er seinen Zehnten auch direkt an die Vereinigung \u00fcberweisen.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Der Zehnte als \u201eFeuerversicherung\u201c<\/h3>\n<div>\n<p>Bevor er als Unternehmer zu gro\u00dfem Wohlstand kam, las Alexander H. Kerr 1902 in einem Buch \u00fcber Jakobs Gel\u00fcbde: <span>\u201e<em>Von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.<\/em>\u201c<\/span> (1 Mose 28,22) Er las dann, wie Jakob zwanzig Jahre sp\u00e4ter in seine Heimat zur\u00fcckkehrte. Er hatte inzwischen viele Angestellte und Diener und gro\u00dfe Viehherden. Weil er sein Zehnten-Versprechen hielt und Gott ihn segnete, war er offenbar einer der reichsten M\u00e4nner seiner Zeit geworden.<\/p>\n<p>Alexander H. Kerr wurde von starken Glaubenszweifeln geplagt. Andererseits wollte er herausfinden, ob die Bibel zuverl\u00e4ssig ist und ob Gottes Verhei\u00dfungen zu allen Zeiten gelten \u2013 auch f\u00fcr Menschen seiner Zeit. So gelobte er Gott am 1. Juni 1902, er werde ihm regel\u00adm\u00e4\u00dfig 10\u2005% seines Einkommens geben. Zu jener Zeit lastete eine Hypothek auf seinem kleinen Haus. Au\u00dferdem hatte er andere finanzielle Schwierigkeiten. Aber er beschloss, Gott zu testen, so wie es Jakob auch getan hatte.<\/p>\n<p>Drei Monate, nachdem Kerr angefangen hatte, Gott den Zehnten seines Einkommens zu geben, wurde er finanziell so reich gesegnet, dass es ihm schien, als wollte Gott ihm auf diese Weise die Augen \u00f6ffnen. Wollte Gott seine Liebe und Treue bez\u00fcglich des Zehnten belohnen?<\/p>\n<p>Kerr gr\u00fcndete noch im selben Jahr mit einem kleinen Anfangskapital die \u201eKerr-Glas-Gesellschaft\u201c. Er tat dies im festen Vertrauen auf Gottes Zehnten-Verhei\u00dfungen.<\/p>\n<p>Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der gr\u00f6\u00dften Hersteller von Einmachgl\u00e4sern in den Vereinigten Staaten. Kerr vertraute besonders auf die Verhei\u00dfung Gottes in Maleachi 3,10:<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\u00fcft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\u00fctten die F\u00fclle.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>Kerr lebte in Portland, Oregon. Die Gl\u00e4ser wurden jedoch in seiner Fabrik in San Francisco hergestellt. Er hatte jeden verf\u00fcgbaren Cent in sein Unternehmen gesteckt.<\/p>\n<p>Und dann kam am 18. April 1906 das gro\u00dfe Erdbeben mit der darauf folgenden Feuersbrunst. Seine Freunde suchten ihn auf und bedauerten ihn: \u201eKerr, Sie sind ein ruinierter Mann!\u201c Er antwortete: \u201eNoch glaube ich es nicht. Wenn ich ruiniert w\u00e4re, dann w\u00e4re die Bibel nicht wahr. Doch ich wei\u00df, Gott h\u00e4lt seine Verhei\u00dfungen.\u201c Er telegrafierte nach San Francisco und erhielt folgende Antwort: \u201eIhre Fabrik liegt im Zentrum des Brandes und ist zweifellos zerst\u00f6rt worden. Die Hitze ist so furchtbar, dass wir noch mehrere Tage lang nicht imstande sein werden, irgendetwas herauszufinden.\u201c<\/p>\n<p>Das war eine schwere Geduldsprobe! Aber sein Glaube wankte nicht. Eine Woche nach dem Erdbeben und dem anschlie\u00dfenden Feuer erreichte ihn ein zweites Telegramm: \u201eAlles im Umkreis von 1,5 Meilen rund um Ihre Fabrik ist niedergebrannt, aber Ihre Fabrik selbst ist auf r\u00e4tselhafte Weise erhalten geblieben.\u201c<\/p>\n<p>Darauf fuhr Kerr nach San Francisco. Die Fabrik war ein zweist\u00f6ckiges h\u00f6lzernes Geb\u00e4ude. Darin standen zwei riesige Tanks, in denen das Glas geschmolzen wurde; zur Feuerung wurde \u00d6l verwendet. Deshalb geh\u00f6rte dieses Geb\u00e4ude zu denen, die eigentlich zu allererst Feuer fangen konnten. Das Feuer hatte rund um die Glasfabrik gew\u00fctet und war bis an den Holzzaun vorgedrungen, hatte ihn sogar teilweise angekohlt. Doch der Holzzaun wurde nicht ganz zerst\u00f6rt und das Holzhaus blieb unversehrt. Nicht ein einziges Einmachglas war infolge des Erdbebens und des Feuers gesprungen. Das war ein Wunder g\u00f6ttlicher Macht und f\u00fcr Kerr eine Best\u00e4tigung seines Gottvertrauens.<\/p>\n<p>1912 schrieb Kerr ein Flugblatt \u00fcber den Zehnten. Es trug den Titel: <span><em>Gottes Heilmittel f\u00fcr Armut<\/em>. <\/span>Jede Kiste Einmachgl\u00e4ser, die die Fabrik verlie\u00df, enthielt diese Schrift. Von 1912 bis zu seinem Tod am 9. Februar 1924 hatte er mehr als f\u00fcnf Millionen dieser Flugschriften verteilt. <span>(<em>Gerettet \u2026aus Erdbeben und Feuersturm<\/em>,<\/span> in Missionsbrief Nr. 14, best\u00e4tigt von der Historischen Abteilung der Firma Kerr per E-Mail)<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Gesch\u00e4ftserfolg nach Gro\u00dfz\u00fcgigkeit: Colgate <\/h3>\n<div>\n<p>Vor vielen Jahren musste ein sechzehnj\u00e4hriger Junge sein Elternhaus verlassen, weil sein Vater zu arm war, um ihn l\u00e4nger durchzuf\u00fcttern. Mit einem B\u00fcndel Habseligkeiten machte er sich auf den Weg nach New York. Er wollte die Herstellung von Seife erlernen. Doch dort fand er nur schwer einen Job.<\/p>\n<p>Da erinnerte er sich an die letzten Worte seiner Mutter und auch an den Rat, den ihm ein bibelgl\u00e4ubiger Kapit\u00e4n gegeben hatte. So weihte er sein Leben Gott und beschloss, seinem Sch\u00f6pfer einen ehrlichen Zehnten zur\u00fcckzugeben, und zwar von jedem Dollar, den er verdienen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als er den ersten Dollar bekam, weihte der junge Mann 10 Cent dem Herrn. Und bei dieser Gewohnheit blieb er dann auch. In der Folge kamen immer mehr Dollars herein. Bald wurde er Teilhaber eines Seifenherstellers. Und als sein Partner nach einigen Jahren starb, \u00fcbernahm er schlie\u00dflich das Unternehmen als Alleininhaber. Der gesegnete Gesch\u00e4ftsmann gab seinem Buchhalter nun Anweisung, ein Konto f\u00fcr Gott zu er\u00f6ffnen und jeweils ein Zehntel seines Umsatzes auf dieses Konto zu \u00fcberweisen.<\/p>\n<p>Wie durch ein Wunder wuchs das Gesch\u00e4ft immer weiter. Deshalb entschied der ehrliche Inhaber, jetzt zwei Zehntel des Umsatzes zu geben; und dann drei Zehntel, vier Zehntel und schlie\u00dflich f\u00fcnf Zehntel. Es sah so aus, als w\u00fcrde sein Umsatz im genauen Verh\u00e4ltnis zu seiner Gro\u00dfz\u00fcgigkeit wachsen. Bald war seine Seife in jedem Haushalt weltweit bekannt.<\/p>\n<p>Bei diesem Mann, den Gott aufgrund seiner Treue zu seinem Sch\u00f6pfer so sehr segnete, handelte es sich um William Colgate. (Ashley G. Emmer, <em>William Colgate in: <\/em><span><em>Signs of the Times<\/em>, <\/span>2.8.1938; vgl.sermonillustrator.org)<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Gott bestand die Pr\u00fcfung<\/h3>\n<div>\n<p>Eine Bekannte aus \u00d6sterreich berichtete mir, was sie gemeinsam mit ihrem Mann, einem leitenden Angestellten, kurz vor und nach ihrer gemeinsamen Taufe erlebte.<\/p>\n<p>\u201eWir hatten gerade die ersten Bibelstunden erlebt, als wir in einem Kalenderzettel auf den Text in Maleachi 3,10 stie\u00dfen: <span>\u201a<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\u00fcft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\u00fctten die F\u00fclle.<\/em>\u2018 <\/span><\/p>\n<p>Entsetzt fragte ich meinen Mann: \u201aGlaubst du, dass da wirklich zehn Prozent gemeint sind? Das w\u00e4re ja Wahnsinn! Das ist sicher symbolisch zu verstehen.\u2018 Doch meine Hoffnungen wurden nicht best\u00e4tigt. Es waren wirklich zehn Prozent, die Gott von unserem Geld haben wollte. Dazu kam, dass wir gerade vorher unseren ersten Kredit aufgenommen hatten, den wir in drei Jahren zur\u00fcckzahlen wollten. Dazu mussten wir unsere gesamten Mittel in die R\u00fcckzahlung stecken. Es erschien uns unm\u00f6glich, beides zu tun: Zehnten zu geben und den Kredit zur\u00fcck zu zahlen. Schlie\u00dflich beschlossen wir, Gott bei seinem Wort zu nehmen: \u201aPr\u00fcft mich hiermit!\u2018 Das wollten wir tun. Es war ja eine gute M\u00f6glichkeit zu sehen, ob die Verhei\u00dfungen der Bibel wirklich hielten, was sie versprachen. Da wir jedoch Angst hatten, den Sprung ins kalte Wasser auf einmal zu wagen, beschlossen wir, uns langsam heranzutasten. Wir nahmen uns vor, unseren Betrag schrittweise Woche f\u00fcr Woche zu erh\u00f6hen. Doch schon nach wenigen Wochen beschlossen wir, den ganzen Zehnten zu zahlen, denn Gott machte seine Verhei\u00dfungen wahr.<\/p>\n<p>Die Folge: Wir haben unser Darlehen statt in drei Jahren in nicht ganz einem Jahr zur\u00fcckgezahlt. Der Leiter der Bank sagte, er h\u00e4tte es noch nicht erlebt, dass jemand so schnell einen Kredit zur\u00fcckgezahlt h\u00e4tte. Auch wir waren verwundert, denn rein rechnerisch konnten wir nicht nachvollziehen, woher das Geld gekommen war \u2013 und das trotz genauester Buchf\u00fchrung. Das best\u00e4tigte uns, dass Gott die Pr\u00fcfung bestanden hatte.<\/p>\n<p>Das Wort hatte sich erf\u00fcllt: Gott hatte die Fenster des Himmels aufgetan und Segen herabgesch\u00fcttet die F\u00fclle. Diese Erfahrung bedeutete f\u00fcr uns nicht nur Segen in Form von Geld, sondern sie half uns auch, sehr bald unsere Entscheidung f\u00fcr Jesus Christus zu treffen und uns taufen zu lassen.<\/p>\n<p>Aber wir sollten noch eine H\u00fcrde nehmen m\u00fcssen: Zwei Jahre sp\u00e4ter erfuhren wir, dass der Zehnte nicht vom Nettogehalt, sondern vom Bruttogehalt zu zahlen sei.<\/p>\n<p>(Das ist biblisch richtig: <span>\u201e<em>Bringt die Zehnten in voller H\u00f6he in mein Vorratshaus.<\/em>\u201c)<\/span> Das war wieder ein harter Brocken. Wir hatten in Zwischenzeit ein Haus gebaut, und unsere monatlichen Belastungen waren sehr hoch. Als wir mit dem Bau begonnen hatten, hatte ich eine gut bezahlte Teilzeitstelle mit einem Monatsgehalt von 1300 Euro f\u00fcr zwei Tage Arbeit pro Woche. Dieses Gehalt hatten wir bei unserer Planung der monatlichen Zahlungen nat\u00fcrlich ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Da mein Chef unehrliche Gesch\u00e4fte machte, wurde mir klar, dass ich aus Gewissensgr\u00fcnden nicht l\u00e4nger bei meiner Firma arbeiten konnte. Au\u00dferdem erkannten wir als Ehepaar, dass M\u00fctter nach dem Willen Gottes bei ihren kleinen Kindern zu Hause bleiben und diese erziehen und auch unterrichten. Heimunterricht geben (das ist in \u00d6sterreich m\u00f6glich) hie\u00dfe aber, dass ich nicht l\u00e4nger au\u00dfer Haus arbeiten k\u00f6nnte. So standen wir also vor zwei Problemen. Nicht nur, dass sich unsere Einnahmen erheblich verringern sollten, sondern dass wir dar\u00fcber hinaus auch noch zus\u00e4tzliche Ausgaben h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Nach einem inneren Kampf beschlossen wir, all diese Fragen Gott im Gebet vorzulegen. Grunds\u00e4tzlich wollten wir Gott ja gehorsam sein. Aber es gab doch diesmal, so argumentierten wir bei uns selbst, wirklich keine M\u00f6glichkeit dazu. Wir k\u00f6nnen ja nicht gleichzeitig den vollen Zehnten bezahlen und auf mein Gehalt verzichten. Uns wurde klar: Gott musste uns also den Mut sowie den Willen zu diesem Schritt schenken und uns den Weg bereiten. Wir beteten, dass er uns das Wollen und das Vollbringen schenke nach Philipper 2,13: <span>\u201e<strong><em>Denn Gott ist es, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, zu seinem Wohlgefallen.<\/em><\/strong>\u201c<\/span> Also wollten wir <span>\u201emit den F\u00fc\u00dfen ins Wasser steigen\u201c <\/span>(siehe Josua 3,14-16).<\/p>\n<p>Nach wenigen Tagen des Betens waren unser Vertrauen und der Wunsch zu gehorchen so gewachsen, dass wir begannen, den erh\u00f6hten Zehnten zu zahlen. Au\u00dferdem k\u00fcndigte ich, um bei meinen Kindern zu Hause bleiben und sie selbst unterrichten zu k\u00f6nnen. Wenige Wochen sp\u00e4ter kam der Chef meines Mannes zu ihm ins B\u00fcro und sagte:<\/p>\n<p>\u201eIch habe festgestellt, dass Sie f\u00fcr Ihre T\u00e4tigkeit unterbezahlt sind. Wir werden Ihr Gehalt anpassen.\u201c Mein Mann bekam daraufhin nicht nur ein paar Cent mehr. Nein, er bekam \u2013 ohne darum gebeten zu haben \u2013 eine fast 50 %ige Gehaltserh\u00f6hung. Das entsprach genau dem Betrag, den ich zuvor verdient hatte, n\u00e4mlich 1300 Euro im Monat.<\/p>\n<p>Auch wenn es rein rechnerisch trotzdem knapp aussieht, sorgt Gott seitdem jeden Monat daf\u00fcr, dass wir mit unserem Geld gut durchkommen. Wir danken Gott, dass er unsere Bitten immer erh\u00f6rt, wenn wir daran gehen, unsere Erkenntnisse aus dem Wort Gottes in die Praxis umzusetzen. <span>\u201e<strong><em>Denn wer da bittet, der empf\u00e4ngt.<\/em><\/strong>\u201c <\/span>(Matth\u00e4us 7,8).<\/p>\n<p>Diese Familie wollte Gott grunds\u00e4tzlich gehorchen. In der Umsetzung hatte sie jedoch Schwierigkeiten. Die Eheleute beteten, dass Gott ihnen das Wollen und Vollbringen schenkt (Philipper 2,13). Nachdem der Herr sie willig gemacht hatte, handelten sie nach seinem Wort, und erst danach erfolgte das Eingreifen Gottes. Gottes Best\u00e4tigung kommt nach unserem Gehorsam.<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Durch Treue zum Marktf\u00fchrer:  Die McNeilus-Geschichte<\/h3>\n<div>\n<p>Denzil McNeilus, Jahrgang 1960, ist nicht mit einem goldenen L\u00f6ffel im Mund auf die Welt gekommen \u2013 auch nicht mit einem silbernen, wie man in Amerika sagt.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: Seine Eltern bewohnten ab seinem dritten Lebensjahr ein bescheidenes H\u00e4uschen in Dodge Center im Bundesstaat Minnesota. Und das konnten sie sich auch nur deshalb leisten, weil sie den Keller untervermieteten. Denzils Vater Garwin wollte in dem 2000-Seelen-Ort Transportbeton f\u00fcr die lokalen Bauprojekte herstellen. Der Weg in die Selbstst\u00e4ndigkeit war jedoch holpriger als erwartet, denn es gab zun\u00e4chst keine Bank, die ihm das Geld f\u00fcr den Kauf eines alten Lkw leihen wollte.<\/p>\n<p>Als er das Geld schlie\u00dflich doch zusammengekratzt hatte, war der Verk\u00e4ufer inzwischen verstorben. Seine Witwe aber wollte nicht mehr verkaufen, sondern gab das Fahrzeug in eine Auktion. Als Garwin McNeilus auf diesem Wege versuchte, an \u201eseinen\u201c Lkw zu kommen, war dies der Anfang einer fast unglaublichen Erfolgsgeschichte, die man nur mit dem Segen Gottes erkl\u00e4ren kann. Denzils Vater konnte auf dieser Auktion n\u00e4mlich statt einen gleich drei Lkws ersteigern, und zwar f\u00fcr denselben Betrag, den er urspr\u00fcnglich f\u00fcr nur einen Lkw angesetzt hatte. Er verkaufte die anderen beiden Fahrzeuge und konnte so das geliehene Geld zur\u00fcckzahlen. Diese Erfahrung und sein Wissen um die Herstellung von Transport\u00adbeton brachten ihn dann auf die Idee, gebrauchte Transportbeton-Lkws zu kaufen, technisch auf Vordermann zu bringen und wieder zu verkaufen. Das in diesem Zusammenhang h\u00e4ufig erforderliche Schwei\u00dfen hatte er von seinem Vater, einem Schrotth\u00e4ndler, gelernt.<\/p>\n<p>Als sich die Nachfrage des Marktes dann mehr und mehr auf Neufahrzeuge dieser Art verlagerte, fing Garwin McNeilus an, von den gro\u00dfen Lkw-Herstellern Fahrzeuge ohne Aufbauten zu kaufen und diese mit dem entsprechenden Aufbau f\u00fcr Transportbeton, die er von einem Spezialisten bezog, zusammen zu montieren. Das Gesch\u00e4ft entwickelte sich zwar gut, doch die McNeilus-Kunden mussten jeweils 14 Monate auf ihren Truck warten. An dieser Stelle stellte Gott als Gesch\u00e4ftspartner die Weichen. Von Ford bezog die Firma McNeilus gew\u00f6hnlich zehn Lkws pro Monat. Um die Bestelllogistik jedoch zu vereinfachen und weil sich ein gutes Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen Ford und McNeilus entwickelt hatte, unterschrieb Garwin McNeilus immer etwa 100 Lkw-Bestellungen auf einmal, die der entsprechende Ford-Mitarbeiter dann in Chargen von zehn in die Produktion weiterleitete. Womit niemand rechnen konnte: Eines Tages hatte dieser Mitarbeiter einen schweren Unfall, der ihn zum Ausscheiden aus dem Unternehmen zwang. Als sein Nachfolger dann seine Aufgabe \u00fcbernahm, fand er im Schreibtisch seines Vorg\u00e4ngers unterschriebene Bestellungen der Firma McNeilus f\u00fcr 75 Lkws. Diese gab er \u2013 in Unkenntnis des besonderen Arrangements, das mit der Firma bestand \u2013 in die Produktion weiter und brachte sie so zur Auslieferung.<\/p>\n<p>Jetzt hatte Garwin McNeilus ein Problem, denn sein Lieferant f\u00fcr die Betonmisch-Aufbauten, dessen Produktion er schon zu 55 % auslastete, konnte seine Fertigung nicht pl\u00f6tzlich so deutlich hochfahren, um diese zus\u00e4tzlichen Lkws zu best\u00fccken.<\/p>\n<p>Das wollte und konnte Garwin allerdings nicht akzeptieren. Auf seine hartn\u00e4ckigen Vorschl\u00e4ge, wie der Zulieferer seine Produktion vielleicht doch noch ausweiten k\u00f6nnte, schrie dieser frustriert: \u201eWenn du alles besser wei\u00dft, dann mach es doch selbst!\u201c Und genau das tat Garwin dann auch.<\/p>\n<p>Das war 1976. Damals gab es in den USA neun Hersteller von Transportbeton-Lkws. McNeilus war der kleinste von ihnen. Auch vier Jahre sp\u00e4ter lag das Unternehmen trotz betr\u00e4chtlichen Gesch\u00e4ftserfolgs immer noch auf Platz 9.<\/p>\n<p>Doch das \u00e4nderte sich dramatisch, als die Firma ihre Policy in Bezug auf Zehnten und Gaben umstellte. Inzwischen waren Denzil und sein j\u00fcngerer Bruder ins Gesch\u00e4ft mit eingestiegen, alle drei bibelgl\u00e4ubige Christen und treue Adventisten.<\/p>\n<p>Es war f\u00fcr Garwin und seinen Sohn Denzil selbstverst\u00e4ndlich, dass er am Ende eines jeden Jahres vom Unternehmensgewinn Zehnten und Gaben zahlte. (Der andere Sohn ist bis heute zwar kein Adventist, stimmte der Policy aber zu.) Doch jetzt, 1980, entschlossen sich die M\u00e4nner, bei jedem neuen Auftrag <strong>im Voraus <\/strong>festzulegen, wie viel des zu erwartenden Einkommens oder Umsatzes f\u00fcr Zehnten und Gaben beiseite gelegt werden sollten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNach vielen \u00dcberlegungen, intensivem Gebet und sorgf\u00e4ltigen Erw\u00e4gungen\u201c, erz\u00e4hlt Denzil, \u201egingen wir einen Schritt im Glauben und entschieden uns, unser System des Gebens zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wir beschlossen, f\u00fcr jeden Betonmischer und jeden Mischer-Lastwagen, der verkauft wurde, sofort einen bestimmten Betrag an Zehnten und Gaben zu geben.\u201c Und nicht nur das: Sie f\u00fchrten diesen Betrag fortan <strong>w\u00f6chentlich <\/strong>an die Gemeinde ab. Die Folge dieser Entscheidung war geradezu umwerfend: Innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelte sich der Umsatz des Unternehmens, und nach weiteren zwei bis drei Jahren \u2013 Denzil war inzwischen mit 26 Jahren Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Marketing, Vertrieb und Finanzen geworden \u2013 verdoppelte sich der Umsatz noch einmal. \u201eDas Gesch\u00e4ft wuchs \u00fcber unsere Erwartungen. So verdoppelten wir den Betrag, den wir urspr\u00fcnglich festgelegt hatten. Die Firma wuchs weiter. Da verdoppelten wir den Betrag noch einmal.\u201c<\/p>\n<p>Jahre sp\u00e4ter war McNeilus mit einem Marktanteil von 75\u2005-\u200580 % in den USA mit gro\u00dfem Abstand die Nr. 1 in seiner Branche. Produziert wurde au\u00dfer in Minnesota auch in Mexiko und in China. Das stets eigenfinanzierte Unternehmen befasste sich dann zus\u00e4tzlich mit der Planung und dem Bau von hochgradig automatisierten Betonfabriken. Auch in dieser Branche stieg McNeilus innerhalb von nur drei Jahren zu einem der Weltmarktf\u00fchrer auf. 1992 kam die Herstellung von M\u00fcll-Lkw hinzu. Auch hier blieb der Segen Gottes nicht aus: Innerhalb von sechs Jahren war McNeilus in dieser Branche die Nr. 1 weltweit. Zu den weiteren Unternehmen, die die Familie erwarb, geh\u00f6rten dann auch eine Bank und eine Versicherungsgesellschaft.<\/p>\n<p>Was ist das Geheimnis ihres ph\u00e4nomenalen Erfolgs? Sie blieben Gott stets treu und anerkannten, dass Gott alles geh\u00f6rt, was sie besitzen. Sie waren lediglich seine Verwalter. Heute geh\u00f6rt die Familie McNeilus zu den gr\u00f6\u00dften Geldgebern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In Dodge Center leben inzwischen 35 Familienmitglieder, und fast alle sind treue Adventisten.\u2013 <span>\u201e<em>Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedr\u00fcckt, ger\u00fcttelt und \u00fcberflie\u00dfend Ma\u00df wird man in euren Scho\u00df geben; denn eben mit dem Ma\u00df, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.<\/em>\u201c<\/span> (Lukas 6,38)<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Aussagen zum Zehnten in der Bibel<\/h3>\n<div>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Was versteht die Bibel unter dem \u201eZehnten\u201c?<\/span><\/h5>\n<p>Es ist der zehnte Teil oder 10 % meines Einkommens.<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Was macht Gott mit dem Zehnten, den er beansprucht<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Den Kindern Levi aber habe ich alle Zehnten gegeben \u2026 zum Erbgut f\u00fcr ihr Amt.<\/em>\u201c <br \/><\/span>(4 Mose 18,21) Dabei ist eines zu ber\u00fccksichtigen: Der Gl\u00e4ubige gibt Gott den Zehnten. Dieser gibt ihn weiter an seine Diener. Der Zehnte ist f\u00fcr den Lohn der Prediger bestimmt.<\/p>\n<p>Auch Prediger, die als Bibellehrer an unseren Schulen oder als Gesundheitsmissionare arbeiten, sollen vom Zehnten bezahlt werden. <span>(<em>Aus der Schatzkammer der Zeugnisse<\/em> II,<\/span> 374.424; <span>Medical Ministry,<\/span> 245)<\/p>\n<h5><strong>\u203a\u00a0<\/strong> <span>Hat Gott die Zehntenordnung im Neuen Testament ge\u00e4ndert?<\/span><\/h5>\n<p>\u201eWisset ihr nicht, dass, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? So hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verk\u00fcndigen, sich vom Evangelium n\u00e4hren sollen.\u201c (1 Korinther 9,13\u2005f.) Der Herr selbst hat angeordnet, dass die Zehntenordnung auch in der neutestamentlichen Zeit unver\u00e4ndert bleibt.<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Wohin soll der Zehnte gebracht werden?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\u00f6he in mein Vorratshaus.<\/em>\u201c<\/span> (Maleachi 3,10)<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong><span> \u00a0Wie kann ich wissen, wo Gottes Vorratshaus heute ist<\/span><\/h5>\n<p>Gott hat den Zehnten als Lohn f\u00fcr seine Diener bestimmt. Frage: Woher bekommt der Prediger meiner Gemeinde seinen Lohn? Er bekommt ihn von der Vereinigung, zu der meine Gemeinde geh\u00f6rt. Daher ist f\u00fcr mich heute meine Vereinigung Gottes Vorratshaus, an das der Zehnte (in der Regel) \u00fcber meine Gemeinde weitergeleitet wird.<\/p>\n<h5><strong>\u203a\u00a0<\/strong> <span>Wer ist der eigentliche Empf\u00e4nger, wenn ich meinen Zehnten an die Gemeinde bzw. Vereinigung gebe?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Hier nehmen den Zehnten sterbliche Menschen, dort aber einer, dem bezeugt wird, dass er lebe.<\/em>\u201c<\/span> (Hebr\u00e4er 7,8) Der eigentliche Empf\u00e4nger ist also unser Hoherpriester Jesus Christus.<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Welchen ungew\u00f6hnlichen Test hat Gott mit dem Zehnten verbunden?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Pr\u00fcft mich hiermit.<\/em>\u201c<\/span> (Maleachi 3,10) Gott l\u00e4sst sich von uns auf die Probe stellen! Das erlaubt er, das duldet er, um unser Vertrauen zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Welche au\u00dfergew\u00f6hnliche Verhei\u00dfung hat Gott auf den Zehnten gelegt?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e \u2026 <em>ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\u00fctten die F\u00fclle.<\/em>\u201c<\/span> (Maleachi 3,10)<\/p>\n<h5><strong>\u203a\u00a0<\/strong> <span>Unter welchen Bedingungen gilt diese Verhei\u00dfung?<\/span><\/h5>\n<p>Es gelten zwei Bedingungen: <span>\u201e<em>Bringt aber die Zehnten<\/em><\/span> (1)<em>in voller H\u00f6he <\/em>(2) <span><em>in mein Vorratshaus.<\/em>\u201c<\/span> (Maleachi 3,10)<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Was ist, wenn der Zehnte von den Empf\u00e4ngern nicht ordnungsgem\u00e4\u00df verwendet wird?<\/span><\/h5>\n<p>\u201eBringe deine Klage im rechten Geist, klar und offen, vor die Zust\u00e4ndigen. Sende dein Anliegen ein mit der Bitte, die Dinge zu \u00e4ndern und in Ordnung zu bringen; aber halte nichts vom Werk Gottes zur\u00fcck und erweise dich nicht als untreu, weil andere nicht recht tun.\u201c (Ellen White: <span><em>Testimonies<\/em> IX, <\/span>249)<\/p>\n<p>1 Samuel 2,22-36 zeigt uns, dass Gott im Falle von Untreue bei der Verwendung des Zehnten <strong>nicht die Geber des Zehnten <\/strong>verantwortlich machte (Elkana und seine Familie), sondern den damaligen Hohepriester (\u201eVorsteher\u201c) Eli und seine untreuen Priesters\u00f6hne (\u201ePrediger\u201c) Hophni und Pinehas. Gott hatte Geduld und griff erst zu seiner Zeit ein \u2013 dann aber sehr drastisch.<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Wie bezeichnet Gott Gemeindeglieder, die keinen oder nur einen Teil des Zehnten geben?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Ist\u2019s recht, dass ein Mensch Gott betr\u00fcgt <\/em><\/span>(andere \u00fcbersetzen \u201eberauben\u201c (Elberfelder)), <span><em>wie ihr mich betr\u00fcgt? Ihr aber sprecht: \u201aWomit betr\u00fcgen wir dich?<\/em>\u2018 <em>Mit dem Zehnten und der Opfergabe!<\/em>\u201c<\/span> (Maleachi 3,8). Betr\u00fcger und R\u00e4uber kommen nicht in das Reich Gottes (vgl. 1 Korinther 6,9\u2005f).<\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong>\u00a0 <span>Welche Haltung erwartet Gott beim Geben des Zehnten (und der Gaben)?<\/span><\/h5>\n<p><span>\u201e<em>Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die m\u00fcssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.<\/em>\u201c <\/span>(Johannes 4,24) Gott segnet das Geben des Zehnten.<\/p>\n<p>Dennoch sollte er nicht aus Berechnung gegeben werden, sondern dankbar und freudig, weil wir Gott lieben. Herzensgehorsam ist wahre Anbetung. Das Vorhandensein oder Fehlen von Herzensgehorsam in meinem eigenen Leben zeigt mir, ob ich Gott kenne (d.\u2005h. ein Gotteskind bin) oder nicht (vgl. 1 Johannes 2,3-5: <span>\u201e\u2026 <em>an dem merken wir, dass wir ihn kennen<\/em> \u2026\u201c<\/span><\/p>\n<h5><strong>\u203a<\/strong><span> \u00a0Wie errechnet man den Zehnten aus Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit?<\/span><\/h5>\n<p>Es soll Unternehmer geben, die den Zehnten aus dem vollen Einkommen, also dem Umsatz geben. Dies war sicher in biblischer Zeit die Regel, da die Menschen fast alle Bauern (Unternehmer) waren und von der gesamten Ernte den zehnten Teil gaben. Heute scheint die Regel zu sein, den Zehnten aus dem Jahresgewinn zu geben; oft mit monatlichen Vorauszahlungen.<\/p>\n<p>Da Gott zuerst kommt, geht es um den Zehnten vom Rohgewinn, also vor dem Abzug von Steuern, Abgaben und Selbstentnahmen. Da der tats\u00e4chlich entstandene Jahresgewinn durch bestimmte Gesch\u00e4ftsentscheidungen beeinflussbar ist, geben andere Unternehmer den Zehnten aus allen mit Erfolg abgeschlossenen Gesch\u00e4ften. Wichtig ist, dass jeder die Entscheidung f\u00fcr seinen Zehnten nach seinem Gewissen trifft. Wer sich nicht sicher ist, wieviel Gott haben m\u00f6chte, der darf ihn fragen \u2026<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<h3>SCHLUSSGEDANKEN<\/h3>\n<p><strong>Gott in seiner Liebe will uns geben<\/strong><\/p>\n<p>Wichtig: Gott in seiner wunderbaren Liebe will uns nichts nehmen, sondern geben. Darf ich kurz einen Hinweis von Ellen White anschlie\u00dfen:<\/p>\n<p>\u201eDie g\u00f6ttliche Weisheit hat im Erl\u00f6sungsplan das Gesetz von Ursache und Wirkung festgelegt, dass Wohltaten aller Art <u>doppelt gesegnet <\/u>werden. Wer dem Bed\u00fcrftigen hilft, segnet andere und ist <u>selbst in noch h\u00f6herem Ma\u00dfe gesegnet<\/u>.\u201c <span>(<em>Aus der Schatzkammer der Zeugnisse<\/em>, Bd.1 <\/span>(Hamburg 1956), S.327 <span>[<\/span><span>1TT, <\/span>360.4]\n<p><strong>Meine erste Zehntenerfahrung <\/strong><\/p>\n<p>Ich wurde 1946 getauft und gebe seither meinen Zehnten. Ich kann nur sagen: Gott gibt uns. Mein Lohn im zweiten Lehrjahr (1947) betrug 45.- Reichsmark. Da meine Lehrstelle in einer anderen Stadt war, brauchte ich 100.- Mark im Monat f\u00fcr meinen Lebensunterhalt. Meine Mutter gab mir jeden Monat den fehlenden Betrag. Aber dann wurde an einem Sonntag im Radio verk\u00fcndigt: \u201eDie Reichsmark ist ab sofort ung\u00fcltig. Ab morgen kann sich jeder bei der Stadtverwaltung 40.- neue Deutsche Mark abholen.\u201c Die Bankkonten waren alle gesperrt, die Ersparnisse wurden um 90% abgewertet. Meine Mutter konnte mir jetzt kein Geld mehr geben.<\/p>\n<p>Doch ab diesem Monat zahlte mir meine Firma \u00fcber 100 DM, ohne dass jemand von meiner Notlage wusste. Nun konnte ich mich selbst finanzieren. Ich strahlte: Gott sorgte f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Am Ende des zweiten Lehrjahrs wurde ich gebeten nach Frankfurt am Main umzuziehen. Dort sollte ich mit einem anderen Kollegen eine Filiale er\u00f6ffnen. Die restliche Lehrzeit schenkte man mir. In Frankfurt erhielt ich sofort 320.- DM im Monat. Ein solches Einkommen hatten damals nur wenige! Nun konnte ich meiner lieben Mutter in jedem Monat 100 DM zur\u00fcckzahlen. Gott segnete mich und sie dadurch auch. Geben bringt Segen und macht Freude.<\/p>\n<p>Es ist herrlich, Jesus zu vertrauen. Er sagt uns in Lukas 6,38: <span>\u201e<em>Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedr\u00fccktes, ger\u00fctteltes und \u00fcberflie\u00dfendes Ma\u00df wird man in euren Scho\u00df geben; denn eben mit dem Ma\u00df, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-cta-hotline.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>GLAUBENS- &#038; LEBENSHILFE<\/h3>\n<div>Du suchst ein vertrauensvolles Gespr\u00e4ch, Rat und Orientierung f\u00fcr dein Leben? Wir sind f\u00fcr dich da, t\u00e4glich 6-22 Uhr!<\/div>\n<p><a href=\"\/angebote\/glaubens-und-lebenshilfe-telefon\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-cta-e.choach.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>GOTT ERFAHREN E-COACH<\/h3>\n<div>Du hast Fragen zu Gott, der Bibel und dem Glauben? Schreibe uns! Dein pers\u00f6nlicher E-Coach beantwortet sie dir gerne.<\/div>\n<p><a href=\"\/angebote\/kontakt-mit-e-coach\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h1>DAS K\u00d6NNTE DICH AUCH INTERESSIEREN<\/h1>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-stadt.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist Lebenserfolg?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-lebenserfolg\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-bibel.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist das Hauptanliegen der Bibel?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-das-hauptanliegen-der-bibel\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-herz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Sinnbilder der Liebe Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/wege-zum-ziel\/sinnbilder-der-liebe-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-kreuz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Jesus von Nazareth<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/jesus-einzigartig-und-unvergleichlich\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-taube.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Leben in der Kraft Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/leben-in-der-kraft-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-beten.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Ich will Gott erleben<\/h5>\n<p><a href=\"\/zweifel-oder-glaube\/ich-will-gott-erleben\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"banner-normal\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/11\\\/landscape-morning-fog-mountains-with-hot-air-balloons-sunrise.jpg\",\"image_position\":\"center-center\",\"image_size\":\"cover\",\"padding\":\"xlarge\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"}}]}],\"name\":\"Banner\",\"modified\":\"2021-03-23T16:02:54.885Z\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_top\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"breadcrumbs\",\"props\":{\"home_text\":\"GOTT ERFAHREN\",\"show_current\":true,\"show_home\":true,\"visibility\":\"s\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Das Abenteuer des Gebens\",\"margin_remove_bottom\":true,\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h1\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Der Segenskreislauf \\u201eGeben \\u2013 Empfangen \\u2013 Geben\\u201c!<br \\\/>Zehnten \\u2013 Verlust oder Gewinn?\",\"margin\":\"small\",\"margin_remove_top\":false,\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h4\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"html\",\"props\":{\"content\":\"[karma_by_kadar__simple_player title=\\\"Ergreife das Leben\\\" src=\\\"\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/13_Ergreife_das_Leben.mp3\\\"]\",\"status\":\"disabled\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Wir wollen heute betrachten, was die Bibel zum Umgang mit Geld sagt. Wir studieren, was Gott dar\\u00fcber sagt, aber wir betrachten auch die Erlebnisse derer, die im Vertrauen auf Gott Geld gegeben haben.<\\\/p>\\n\n\n<p>Darf ich aber an dieser Stelle einen besonderen Vorschlag machen? Bitte lese doch bevor du hier weitergehst den Andreasbrief 26: <strong><em>Eine geniale Idee Gottes \\u2013 Dienen, geben, helfen!<\\\/em> <em>Warum und wozu? <\\\/em><\\\/strong>In diesem Andreasbrief ist Gottes Grundprinzip gezeigt. Wenn Du dies zuerst liest, hast Du erheblich mehr Gewinn aus diesem speziellen Thema. Vielen Dank f\\u00fcr Dein Verst\\u00e4ndnis.<\\\/p>\\n\n\n<p>Geld spielt in unserer Welt eine wichtige Rolle. Auch Jesus sprach h\\u00e4ufig \\u00fcber Geld. In mehreren Gleichnissen stellte er Menschen, die wirtschaftlich erfolgreich handeln, als Vorbilder hin: <span>\\u201e<strong><em>Herr, du hast mir f\\u00fcnf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit andere f\\u00fcnf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist \\u00fcber wenigem getreu gewesen, ich will dich \\u00fcber viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude.<\\\/em><\\\/strong>\\u201c<\\\/span> (Matth\\u00e4us 25,20\\u2005f; vgl. auch Lukas 19,11-27)<\\\/p>\\n\n\n<p>Daraus leiten wir ab: Jeder Haushalt und jedes Unternehmen muss Geld verdienen bzw. Gewinn erwirtschaften. F\\u00fcr einen Christen ist jedoch das Geld und der Gewinn nicht das oberste Ziel seiner Gesch\\u00e4ftst\\u00e4tigkeit. Bei gemeinn\\u00fctzigen Unternehmen wird ja lediglich eine Kostendeckung angestrebt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Unser \\u00fcbergeordnetes Ziel ist, Gott zu ehren mit allem, was wir haben und tun.<\\\/p>\\n\n\n<p>F\\u00fcr die materielle Versorgung der Haushaltsmitglieder bzw. des Inhabers eines Unternehmens und seiner Familie und Mitarbeiter \\u00fcbernimmt Gott die letzte Verantwortung, weil er uns als Kinder zu sich gerufen hat. Weil er uns berufen hat, wird er uns auch versorgen. Die Bibel kennt Berufungen in viele T\\u00e4tigkeits\\u00adbereiche (Vgl. 1 Korinther 7,17-24). <span>\\u201e<strong><em>Vielmehr wie einem jeglichen der Herr zugeteilt hat, wie einen jeglichen Gott berufen hat, so wandle er.<\\\/em><\\\/strong>\\u201c<\\\/span> (1 Korinther 6,17)<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}},{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p><span>Angenommen \\u2013 Du stirbst heute! (Herzschlag? Unfall?)<\\\/span><br \\\/><span>Hast Du jetzt die Gewissheit auf ewiges Leben mit Jesus Christus?<\\\/span><br \\\/><span>Bleibe nicht im Ungewissen!<\\\/span><br \\\/><span>5 Tatsachen sollen Dir helfen, eine Antwort zu finden.<\\\/span><\\\/p>\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"panel_padding\":\"default\",\"panel_style\":\"card-secondary\",\"status\":\"disabled\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h3\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"accordion\",\"props\":{\"collapsible\":true,\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"\",\"multiple\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true},\"children\":[{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Jeder Einzelne, jeder Haushalt und jedes Unternehmen kann durch Geldgeben anderen Menschen helfen. Der Herr will alle seine Kinder segnen. Durch das Geld, mit dem wir die Ausbreitung des Evangeliums f\\u00f6rdern, dr\\u00fccken wir unsere Liebe zu Gott aus. Au\\u00dferdem zeigen wir dadurch, dass wir Gott als den eigentlichen Eigent\\u00fcmer anerkennen.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Unser Geben ist Ausdruck unserer Liebe zu Gott\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Was geh\\u00f6rt uns wirklich? Die Bibel gibt uns die Antwort: <span>\\u201e<em>Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth.<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(Haggai 2,8) Und an anderer Stelle hei\\u00dft es: <span>\\u201e<em>Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Psalm 24,1) Gott hat die Erde und das Universum geschaffen. Daher ist er der Eigent\\u00fcmer. Wir sind lediglich Verwalter, und zwar in seinem Auftrag: <span>\\u201e<em>Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen <\\\/em><\\\/span>[zu Adam und Eva und damit stellvertretend zu uns Menschen]: <span><em>Seid fruchtbar und mehret euch und f\\u00fcllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet \\u00fcber die Fische \\u2026 die V\\u00f6gel \\u2026 und \\u00fcber das Vieh.<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(1 Mose 1,28)<\\\/p>\\n\n\n<p>Was wir besitzen, geh\\u00f6rt nicht uns, sondern Gott: unser Haus, unser Auto, unser Unternehmen, unser Bankkonto \\u2013 auch die Natur, die uns umgibt, die Tiere \\u2026 einfach alles. Und wir d\\u00fcrfen das alles verwalten. Diese Einsicht macht uns jedoch nicht \\u00e4rmer \\u2013 kein Grund, frustriert zu sein.<\\\/p>\\n\n\n<p>Im Gegenteil: Da Gott sein Eigentum versorgen und besch\\u00fctzen kann, \\u00fcbernimmt er die letzte Verantwortung. Wenn wir diese Basis-Lehre der Bibel anerkennen, entlastet uns das von gro\\u00dfen Existenz\\u00e4ngsten. Au\\u00dferdem erleben wir eine gr\\u00f6\\u00dfere Freiheit im Umgang mit unserer Zeit. Wir haben mehr Zeit f\\u00fcr die Familie, unsere Mitmenschen und unsere Gemeinde. Wer sich als Verwalter sieht, erspart sich gro\\u00dfen Frust und das ber\\u00fcchtigte Burnout, die chronische Ersch\\u00f6pfung wegen Arbeits\\u00fcberlastung.<\\\/p>\\n\n\n<p>Zun\\u00e4chst erwartet man von einem Verwalter, dass er treu und zuverl\\u00e4ssig ist: <span>\\u201e<em>Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, als dass sie treu erfunden werden.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (1 Korinther 4,2) Wer seine Firma oder sein Gesch\\u00e4ft mit der Motivation f\\u00fchrt, dass seine Gewinne der Mission zugutekommen, der wei\\u00df, dass sein Herr ihn begleitet und segnet. Aber er wird auch eines Tages davon Rechenschaft ablegen. Gott wir ihn fragen: \\u201eIch gab dir ein Unternehmen, du hast damit Geld verdient. Was hast du damit gemacht?\\u201c (vgl. Matth\\u00e4us 25,14-30)<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Eigent\\u00fcmer oder Verwalter?\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Ein adventistischer Bauunternehmer in S\\u00fcddeutschland h\\u00f6rte in einer Predigt, dass Gott der gro\\u00dfe Eigent\\u00fcmer aller Dinge ist, die wir besitzen, und dass wir nur seine Verwalter sind. Diese Erkenntnis erleichterte ihn sehr, denn ihm war gerade ein bestimmter Gro\\u00dfauftrag entgangen, den er bisher regelm\\u00e4\\u00dfig jedes Jahr erhalten und mit dem er fest gerechnet hatte. Nun sagte er: \\u201eLieber Gott, wenn du diesen Auftrag dieses Jahr f\\u00fcr deine Firma nicht brauchst, dann hast du sicher einen anderen f\\u00fcr uns.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Kurz darauf besuchte ihn ein Architekt und besprach mit ihm drei andere Auftr\\u00e4ge, sogar noch gr\\u00f6\\u00dfere als der, den er gerade verpasst hatte: nun sollte er drei kirchliche Einrichtungen bauen bzw. umbauen. Das Gesch\\u00e4ftsjahr entwickelte sich sehr positiv, und alles geschah ohne jede Hektik.<\\\/p>\\n\n\n<p>Was aber war mit dem entgangenen Gro\\u00dfauftrag, der nun einem Wettbewerber zugefallen war? Wegen einer beginnenden Rezession war er noch vor der Realisierung storniert worden. Da sein Konkurrent alles auf diesen einen Gro\\u00dfauftrag konzentriert hatte und sich nicht schnell genug Ersatzauftr\\u00e4ge beschaffen konnte, schrammte der nur knapp an einem Konkurs vorbei.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Gott brauchte diesen Auftrag nicht:  Die Erfahrung eines Bauunternehmers\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Was passiert, wenn man seinen Betrieb Gott \\u00fcbergibt und sich selbst vom Eigent\\u00fcmer zum Verwalter herabstuft? Antwort: Nur Gutes. Gott l\\u00e4sst uns nicht im Stich. Im Gegenteil: Er segnet uns reichlich. Das auf jeden Fall war die Erfahrung von Sylvia Steinweber-Merkl und ihrem Mann J\\u00fcrgen Merkl. Bis September war das Jahr 2006 f\\u00fcr die beiden nicht so toll gelaufen. In ihrer Einrichtung f\\u00fcr Menschen mit psychiatrischen und Suchterkrankungen bahnte sich ein Verlust an:<\\\/p>\\n\n\n<p>Zu viele Therapiepl\\u00e4tze auf dem Anwesen mit Landwirtschaft, Pferdezucht, Biogem\\u00fcseanbau und Schreinerei blieben unbelegt. Au\\u00dferdem stapelten sich die Rechnungen \\u2013 u.\\u2005a. f\\u00fcr das deutlich teurer gewordene Heiz\\u00f6l.<\\\/p>\\n\n\n<p>An diesem Punkt gingen Sylvia und J\\u00fcrgen auf die Knie, um ihren Therapiehof mit 8 Hektar Landwirtschaftsfl\\u00e4che und insgesamt drei Standorten in Oberbayern Gott zu \\u00fcbergeben. Was unmittelbar danach geschah, war fast unglaublich:<\\\/p>\\n\n\n<p>Praktisch schlagartig \\u00e4nderte sich die wirtschaftliche Situation der Einrichtung mit ihren fast 20 Mitarbeitern \\u2013 und heute 30 Patienten. Die verbliebenen Monate des Jahres 2006 liefen fantastisch und fuhren sogar noch einen beachtlichen Gewinn ein.<\\\/p>\\n\n\n<p>Gott ist der wirkliche Eigent\\u00fcmer unserer Unternehmen. Wird er eines Tages zu dir sagen: <span>\\u201e<em>Sehr gut, du bist ein t\\u00fcchtiger und treuer Mann. Du hast dich in kleinen Dingen als zuverl\\u00e4ssig erwiesen, darum werde ich dir auch Gr\\u00f6\\u00dferes anvertrauen?<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Matth\\u00e4us 25,21 GN) Einige entscheidende Fragen k\\u00f6nnten dabei sein: Hast du in das Leben anderer Menschen investiert? F\\u00fcr welche Werte hast du dich eingesetzt? Hast du Ewigkeitswerte geschaffen?<\\\/p>\",\"title\":\"Wirtschaftlicher Durchbruch nach Eigent\\u00fcmerwechsel\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Aufgrund all der missionarischen Herausforderungen in der Heimat und im Ausland wird heute viel mehr Geld gebraucht als fr\\u00fcher. Gott wird dem, der danach fragt, gerade jetzt in der Endzeit zeigen, wann und in welchem Umfang er sich daf\\u00fcr besonders einsetzen soll.<\\\/p>\\n\n\n<p>Er h\\u00e4lt f\\u00fcr uns einen Segenskreislauf mit ungeahnten M\\u00f6glichkeiten bereit. <span>\\u201e<em>Er hat die Macht, euch so reich zu beschenken, dass ihr nicht nur jederzeit genug habt f\\u00fcr euch selbst, sondern auch noch anderen reichlich Gutes tun k\\u00f6nnt.<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(2 Korinther 9,8 GN; vgl. Matth\\u00e4us 6,33; Johannes 7,38; 2 Korinther 9,6-11). Durch mein Geldgeben beteiligt mich Gott an einer zuk\\u00fcnftigen Ernte, denn <span>\\u201e<em>wer da s\\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen<\\\/em>\\u201c.<\\\/span> (Vers 6)<\\\/p>\\n\n\n<p>Die meisten geben Gott so viel sie \\u00fcbrig haben und \\u00fcbersehen dabei vielleicht Gottes Chancen? Denn unser Geben l\\u00f6st stets einen Kreislauf neuer Freude aus: Gott gibt, und wir empfangen. Dann geben wir, und Gott empf\\u00e4ngt. Danach gibt Gott uns wieder. Gott selbst ist der Verursacher dieses Kreislaufs. Er m\\u00f6chte uns nicht einfach f\\u00fcr unser Geben belohnen, sondern uns auch weiteres Geldgeben erm\\u00f6glichen. Wenn wir anfangen zu geben, l\\u00e4sst Gott uns noch mehr zukommen, sodass wir noch mehr geben k\\u00f6nnen. Wir erhalten immer mehr als wir geben. Wir erleben dabei gro\\u00dfe Freude. Geben ist seliger als Nehmen. (Bill Bright, <span><em>Das Abenteuer des Gebens<\\\/em>,<\\\/span> 15\\u2005f)<\\\/p>\\n\n\n<p>Gott gibt uns Brot und Samen, d.\\u2005h. er sorgt f\\u00fcr unsere Bed\\u00fcrfnisse (Brot) und daf\\u00fcr, dass wir geben k\\u00f6nnen (Samen). Was wir geben, ist die Saat f\\u00fcr eine weitere Ernte: <span>\\u201e<em>Gott, der dem S\\u00e4mann Saatgut und Brot gibt, wird auch euch Samen geben und ihn wachsen lassen, damit eure Wohlt\\u00e4tigkeit eine reiche Ernte bringt.<\\\/em>\\u201c <br \\\/><\\\/span>(2 Korinther 9,10 GN)<\\\/p>\\n\n\n<p>Und Ellen White meint: \\u201eDas geistliche Wohlergehen h\\u00e4ngt eng zusammen mit der christlichen Gebefreudigkeit.\\u201c <span>(<em>Das Wirken der Apostel<\\\/em>,<\\\/span> 343) Und: \\u201eEs ist kein Grund zum Klagen, dass vermehrt Aufrufe zum Geben von Geld gemacht werden. Gott ruft uns in seiner Vorsehung aus unserem begrenzten Aktions\\u00adbereich heraus, um in gr\\u00f6\\u00dfere Unternehmungen einzutreten.\\u201c <span>(<em>Testimonies for the Church<\\\/em> III,<\\\/span> 405)<\\\/p>\",\"title\":\"Der Segenskreislauf\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>kann uns hier ein Vorbild sein. Der Eigen\\u00adt\\u00fcmer des internationalen Lebensmittelkonzerns Kraft Foods gr\\u00fcndete sein Unternehmen im Jahr 1903, und zwar mit nur 60 Dollar. Er gilt in Amerika als Pionier modernen Unternehmer\\u00adtums. Er unterst\\u00fctzte die Baptistenkirche und war ein starker Verfechter der religi\\u00f6sen Erziehung der Jugend. Im Laufe der Jahre gab er einen gro\\u00dfen Teil seines Verm\\u00f6gens an religi\\u00f6se Organisationen. In einem Fall wurde er mit den Worten zitiert: \\u201eDie einzige meiner Investitionen, die dauerhaft wachsende Dividenden gebracht hat, ist das Geld, das ich dem Herrn gegeben habe.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>(freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com\\\/-boehm\\\/data\\\/biographies\\\/1874_Kraft_James_Lewis_bio.html)<\\\/p>\",\"title\":\"Der Amerikaner James Lewis Kraft \"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Vielen von uns hat der Herr gen\\u00fcgend finanzielle Mittel gegeben. Das bedeutet, dass wir von dem, was wir haben, d.\\u2005h. von unserem Einkommen oder unseren R\\u00fccklagen, geben k\\u00f6nnen. Bedenken wir dabei, dass wir nicht die Eigent\\u00fcmer, sondern Verwalter in Gottes Auftrag sind. 2 Korinther 9,6-11 zeigt, dass der Herr nur Gaben sch\\u00e4tzt, die ihm von Herzen gegeben werden, und dass \\u2013 wie wir gesehen haben \\u2013 durch unser Geben ein Segenskreislauf in Gang gesetzt wird. Gott gibt uns Mittel f\\u00fcr uns selbst und damit wir etwas haben, das wir weitergeben k\\u00f6nnen. Wer alle Gaben Gottes f\\u00fcr sich beh\\u00e4lt, unterbricht den Segenskreislauf.<\\\/p>\\n\n\n<p>Doch vielleicht habe ich nur wenig Geld und w\\u00fcrde doch so gern mehr f\\u00fcr Gottes Werk geben? Was kann ich unternehmen? In diesem Fall sollte ich Gott um Rat fragen und \\u00fcber sogenannte <span>\\u201e<strong>Investmentgaben<\\\/strong>\\u201c<\\\/span> nachdenken. Das bedeutet: Ich investiere etwas mit dem Ziel, durch den Ertrag ein bestimmtes Missionsunternehmen zu f\\u00f6rdern. Viele haben das schon mit gro\\u00dfem Segen \\u2013 und erfolgreich \\u2013 getan. Dazu einige Erfahrungen:<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>\\u203a\\u00a0<\\\/strong> Eine Glaubensschwester aus Baden-W\\u00fcrttemberg schrieb ein Kochbuch und bestimmte den Erl\\u00f6s f\\u00fcr den Bau einer Kapelle in ihrer N\\u00e4he. Da sie mit dem Segen Gottes rechnete, erh\\u00f6hte sie die urspr\\u00fcnglich geplante Auflage von 2000 auf 3000 Exemplare. Die gesamte Auflage wurde gut verkauft.<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>\\u203a\\u00a0<\\\/strong> Ein neunj\\u00e4hriger Junge aus \\u00d6sterreich bet\\u00e4tigte sich als Hobby-B\\u00e4cker. Er stellte Vollwertbrot und Vollwert-Rosinenbrot her. F\\u00fcr seine Produkte fand er sogar regel\\u00adm\\u00e4\\u00dfige Abnehmer. Auf diese Weise nahm er genug Geld ein, um 300 Euro anzusparen. Als er von den Bed\\u00fcrfnissen eines Missions\\u00adehe\\u00adpaares in Papua-Neuguinea h\\u00f6rte, gab er das Ersparte f\\u00fcr dieses Ehepaar.<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 In der russischen Stadt Semenov w\\u00fcnschten sich zwei gl\\u00e4ubige Schwestern eine Evangelisation in ihrem Ort. Sie hatten aber kein Geld daf\\u00fcr. So beschlossen sie, mit ihren bescheidenen finanziellen Mitteln Kartoffeln anzubauen und durch den Verkauf ihrer Kartoffelernte eine Vortragsreihe zu finanzieren. Der Herr segnete das Unternehmen auf solche Weise, dass sie durch die Ernte tats\\u00e4chlich das n\\u00f6tige Geld zusammenbekamen. Durch diese Evangelisation schlossen sich <br \\\/>19 Menschen der dortigen Gemeinde an.<\\\/p>\\n\n\n<p>Welche \\u201eKartoffeln\\u201c k\\u00f6nnte ich investieren? Unserem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Es ist spannend, in einem solchen Projekt mit Jesus zusammenzuarbeiten.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Verschiedene M\\u00f6glichkeiten des Gebens\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Gott hat verhei\\u00dfen, dass er uns segnet, wenn wir von unserem Gehalt oder Lohn oder unserer Ernte den zehnten Teil an \\u201eihn\\u201c \\u2013 bzw. an die Gemeinde \\u2013 zur\\u00fcckgeben. Sein Versprechen gilt dem Einzelnen genauso wie dem Leiter einer Firma.<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\\u00fcft mich hiermit \\u2026 ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\\u00fctten die F\\u00fclle.\\u201c<\\\/em><\\\/span> (Maleachi 3,10)<em>. \\u2013 <\\\/em><span><em>\\u201eAlle Zehnten \\u2026 vom Ertrag geh\\u00f6ren dem Herrn und sollen dem Herrn heilig sein.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (3 Mose 27,30.32)<\\\/p>\\n\n\n<p>Unser Herr hat f\\u00fcr den Zehnten die H\\u00f6he festgelegt: Es sind zehn Prozent \\u2013 der \\u201ezehnte Teil\\u201c, wie der Name schon sagt. Auch der Verwendungszweck ist vorgegeben: Damit sollen diejenigen finanziert werden, die das Evangelium weitersagen und Menschen zu Christus f\\u00fchren (Vgl. 4 Mose 18,21; 1 Korinther 9,13.14)<\\\/p>\\n\n\n<p>Doch wo und wer ist die Annahmestelle? Auch hier haben wir klare Anweisungen: sein Vorratshaus. F\\u00fcr uns als Adventisten ist das die zust\\u00e4ndige Vereinigung, und zwar in der Regel \\u00fcber den Weg der Ortsgemeinde. Nat\\u00fcrlich sind Ausnahmen m\\u00f6glich. Wenn etwa ein gut verdienender Unternehmer Begehrlichkeiten und einen Erwartungsdruck in seiner Ortsgemeinde vermeiden m\\u00f6chte, kann er seinen Zehnten auch direkt an die Vereinigung \\u00fcberweisen.<\\\/p>\",\"title\":\"Treue erweisen durch Zehntenzahlen\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Bevor er als Unternehmer zu gro\\u00dfem Wohlstand kam, las Alexander H. Kerr 1902 in einem Buch \\u00fcber Jakobs Gel\\u00fcbde: <span>\\u201e<em>Von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (1 Mose 28,22) Er las dann, wie Jakob zwanzig Jahre sp\\u00e4ter in seine Heimat zur\\u00fcckkehrte. Er hatte inzwischen viele Angestellte und Diener und gro\\u00dfe Viehherden. Weil er sein Zehnten-Versprechen hielt und Gott ihn segnete, war er offenbar einer der reichsten M\\u00e4nner seiner Zeit geworden.<\\\/p>\\n\n\n<p>Alexander H. Kerr wurde von starken Glaubenszweifeln geplagt. Andererseits wollte er herausfinden, ob die Bibel zuverl\\u00e4ssig ist und ob Gottes Verhei\\u00dfungen zu allen Zeiten gelten \\u2013 auch f\\u00fcr Menschen seiner Zeit. So gelobte er Gott am 1. Juni 1902, er werde ihm regel\\u00adm\\u00e4\\u00dfig 10\\u2005% seines Einkommens geben. Zu jener Zeit lastete eine Hypothek auf seinem kleinen Haus. Au\\u00dferdem hatte er andere finanzielle Schwierigkeiten. Aber er beschloss, Gott zu testen, so wie es Jakob auch getan hatte.<\\\/p>\\n\n\n<p>Drei Monate, nachdem Kerr angefangen hatte, Gott den Zehnten seines Einkommens zu geben, wurde er finanziell so reich gesegnet, dass es ihm schien, als wollte Gott ihm auf diese Weise die Augen \\u00f6ffnen. Wollte Gott seine Liebe und Treue bez\\u00fcglich des Zehnten belohnen?<\\\/p>\\n\n\n<p>Kerr gr\\u00fcndete noch im selben Jahr mit einem kleinen Anfangskapital die \\u201eKerr-Glas-Gesellschaft\\u201c. Er tat dies im festen Vertrauen auf Gottes Zehnten-Verhei\\u00dfungen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der gr\\u00f6\\u00dften Hersteller von Einmachgl\\u00e4sern in den Vereinigten Staaten. Kerr vertraute besonders auf die Verhei\\u00dfung Gottes in Maleachi 3,10:<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\\u00fcft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\\u00fctten die F\\u00fclle.<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Kerr lebte in Portland, Oregon. Die Gl\\u00e4ser wurden jedoch in seiner Fabrik in San Francisco hergestellt. Er hatte jeden verf\\u00fcgbaren Cent in sein Unternehmen gesteckt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Und dann kam am 18. April 1906 das gro\\u00dfe Erdbeben mit der darauf folgenden Feuersbrunst. Seine Freunde suchten ihn auf und bedauerten ihn: \\u201eKerr, Sie sind ein ruinierter Mann!\\u201c Er antwortete: \\u201eNoch glaube ich es nicht. Wenn ich ruiniert w\\u00e4re, dann w\\u00e4re die Bibel nicht wahr. Doch ich wei\\u00df, Gott h\\u00e4lt seine Verhei\\u00dfungen.\\u201c Er telegrafierte nach San Francisco und erhielt folgende Antwort: \\u201eIhre Fabrik liegt im Zentrum des Brandes und ist zweifellos zerst\\u00f6rt worden. Die Hitze ist so furchtbar, dass wir noch mehrere Tage lang nicht imstande sein werden, irgendetwas herauszufinden.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Das war eine schwere Geduldsprobe! Aber sein Glaube wankte nicht. Eine Woche nach dem Erdbeben und dem anschlie\\u00dfenden Feuer erreichte ihn ein zweites Telegramm: \\u201eAlles im Umkreis von 1,5 Meilen rund um Ihre Fabrik ist niedergebrannt, aber Ihre Fabrik selbst ist auf r\\u00e4tselhafte Weise erhalten geblieben.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Darauf fuhr Kerr nach San Francisco. Die Fabrik war ein zweist\\u00f6ckiges h\\u00f6lzernes Geb\\u00e4ude. Darin standen zwei riesige Tanks, in denen das Glas geschmolzen wurde; zur Feuerung wurde \\u00d6l verwendet. Deshalb geh\\u00f6rte dieses Geb\\u00e4ude zu denen, die eigentlich zu allererst Feuer fangen konnten. Das Feuer hatte rund um die Glasfabrik gew\\u00fctet und war bis an den Holzzaun vorgedrungen, hatte ihn sogar teilweise angekohlt. Doch der Holzzaun wurde nicht ganz zerst\\u00f6rt und das Holzhaus blieb unversehrt. Nicht ein einziges Einmachglas war infolge des Erdbebens und des Feuers gesprungen. Das war ein Wunder g\\u00f6ttlicher Macht und f\\u00fcr Kerr eine Best\\u00e4tigung seines Gottvertrauens.<\\\/p>\\n\n\n<p>1912 schrieb Kerr ein Flugblatt \\u00fcber den Zehnten. Es trug den Titel: <span><em>Gottes Heilmittel f\\u00fcr Armut<\\\/em>. <\\\/span>Jede Kiste Einmachgl\\u00e4ser, die die Fabrik verlie\\u00df, enthielt diese Schrift. Von 1912 bis zu seinem Tod am 9. Februar 1924 hatte er mehr als f\\u00fcnf Millionen dieser Flugschriften verteilt. <span>(<em>Gerettet \\u2026aus Erdbeben und Feuersturm<\\\/em>,<\\\/span> in Missionsbrief Nr. 14, best\\u00e4tigt von der Historischen Abteilung der Firma Kerr per E-Mail)<\\\/p>\",\"title\":\"Der Zehnte als \\u201eFeuerversicherung\\u201c\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Vor vielen Jahren musste ein sechzehnj\\u00e4hriger Junge sein Elternhaus verlassen, weil sein Vater zu arm war, um ihn l\\u00e4nger durchzuf\\u00fcttern. Mit einem B\\u00fcndel Habseligkeiten machte er sich auf den Weg nach New York. Er wollte die Herstellung von Seife erlernen. Doch dort fand er nur schwer einen Job.<\\\/p>\\n\n\n<p>Da erinnerte er sich an die letzten Worte seiner Mutter und auch an den Rat, den ihm ein bibelgl\\u00e4ubiger Kapit\\u00e4n gegeben hatte. So weihte er sein Leben Gott und beschloss, seinem Sch\\u00f6pfer einen ehrlichen Zehnten zur\\u00fcckzugeben, und zwar von jedem Dollar, den er verdienen w\\u00fcrde.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als er den ersten Dollar bekam, weihte der junge Mann 10 Cent dem Herrn. Und bei dieser Gewohnheit blieb er dann auch. In der Folge kamen immer mehr Dollars herein. Bald wurde er Teilhaber eines Seifenherstellers. Und als sein Partner nach einigen Jahren starb, \\u00fcbernahm er schlie\\u00dflich das Unternehmen als Alleininhaber. Der gesegnete Gesch\\u00e4ftsmann gab seinem Buchhalter nun Anweisung, ein Konto f\\u00fcr Gott zu er\\u00f6ffnen und jeweils ein Zehntel seines Umsatzes auf dieses Konto zu \\u00fcberweisen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wie durch ein Wunder wuchs das Gesch\\u00e4ft immer weiter. Deshalb entschied der ehrliche Inhaber, jetzt zwei Zehntel des Umsatzes zu geben; und dann drei Zehntel, vier Zehntel und schlie\\u00dflich f\\u00fcnf Zehntel. Es sah so aus, als w\\u00fcrde sein Umsatz im genauen Verh\\u00e4ltnis zu seiner Gro\\u00dfz\\u00fcgigkeit wachsen. Bald war seine Seife in jedem Haushalt weltweit bekannt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Bei diesem Mann, den Gott aufgrund seiner Treue zu seinem Sch\\u00f6pfer so sehr segnete, handelte es sich um William Colgate. (Ashley G. Emmer, <em>William Colgate in: <\\\/em><span><em>Signs of the Times<\\\/em>, <\\\/span>2.8.1938; vgl.sermonillustrator.org)<\\\/p>\",\"title\":\"Gesch\\u00e4ftserfolg nach Gro\\u00dfz\\u00fcgigkeit: Colgate \"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Eine Bekannte aus \\u00d6sterreich berichtete mir, was sie gemeinsam mit ihrem Mann, einem leitenden Angestellten, kurz vor und nach ihrer gemeinsamen Taufe erlebte.<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eWir hatten gerade die ersten Bibelstunden erlebt, als wir in einem Kalenderzettel auf den Text in Maleachi 3,10 stie\\u00dfen: <span>\\u201a<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\\u00f6he in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und pr\\u00fcft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\\u00fctten die F\\u00fclle.<\\\/em>\\u2018 <\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Entsetzt fragte ich meinen Mann: \\u201aGlaubst du, dass da wirklich zehn Prozent gemeint sind? Das w\\u00e4re ja Wahnsinn! Das ist sicher symbolisch zu verstehen.\\u2018 Doch meine Hoffnungen wurden nicht best\\u00e4tigt. Es waren wirklich zehn Prozent, die Gott von unserem Geld haben wollte. Dazu kam, dass wir gerade vorher unseren ersten Kredit aufgenommen hatten, den wir in drei Jahren zur\\u00fcckzahlen wollten. Dazu mussten wir unsere gesamten Mittel in die R\\u00fcckzahlung stecken. Es erschien uns unm\\u00f6glich, beides zu tun: Zehnten zu geben und den Kredit zur\\u00fcck zu zahlen. Schlie\\u00dflich beschlossen wir, Gott bei seinem Wort zu nehmen: \\u201aPr\\u00fcft mich hiermit!\\u2018 Das wollten wir tun. Es war ja eine gute M\\u00f6glichkeit zu sehen, ob die Verhei\\u00dfungen der Bibel wirklich hielten, was sie versprachen. Da wir jedoch Angst hatten, den Sprung ins kalte Wasser auf einmal zu wagen, beschlossen wir, uns langsam heranzutasten. Wir nahmen uns vor, unseren Betrag schrittweise Woche f\\u00fcr Woche zu erh\\u00f6hen. Doch schon nach wenigen Wochen beschlossen wir, den ganzen Zehnten zu zahlen, denn Gott machte seine Verhei\\u00dfungen wahr.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die Folge: Wir haben unser Darlehen statt in drei Jahren in nicht ganz einem Jahr zur\\u00fcckgezahlt. Der Leiter der Bank sagte, er h\\u00e4tte es noch nicht erlebt, dass jemand so schnell einen Kredit zur\\u00fcckgezahlt h\\u00e4tte. Auch wir waren verwundert, denn rein rechnerisch konnten wir nicht nachvollziehen, woher das Geld gekommen war \\u2013 und das trotz genauester Buchf\\u00fchrung. Das best\\u00e4tigte uns, dass Gott die Pr\\u00fcfung bestanden hatte.<\\\/p>\\n\n\n<p>Das Wort hatte sich erf\\u00fcllt: Gott hatte die Fenster des Himmels aufgetan und Segen herabgesch\\u00fcttet die F\\u00fclle. Diese Erfahrung bedeutete f\\u00fcr uns nicht nur Segen in Form von Geld, sondern sie half uns auch, sehr bald unsere Entscheidung f\\u00fcr Jesus Christus zu treffen und uns taufen zu lassen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Aber wir sollten noch eine H\\u00fcrde nehmen m\\u00fcssen: Zwei Jahre sp\\u00e4ter erfuhren wir, dass der Zehnte nicht vom Nettogehalt, sondern vom Bruttogehalt zu zahlen sei.<\\\/p>\\n\n\n<p>(Das ist biblisch richtig: <span>\\u201e<em>Bringt die Zehnten in voller H\\u00f6he in mein Vorratshaus.<\\\/em>\\u201c)<\\\/span> Das war wieder ein harter Brocken. Wir hatten in Zwischenzeit ein Haus gebaut, und unsere monatlichen Belastungen waren sehr hoch. Als wir mit dem Bau begonnen hatten, hatte ich eine gut bezahlte Teilzeitstelle mit einem Monatsgehalt von 1300 Euro f\\u00fcr zwei Tage Arbeit pro Woche. Dieses Gehalt hatten wir bei unserer Planung der monatlichen Zahlungen nat\\u00fcrlich ber\\u00fccksichtigt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Da mein Chef unehrliche Gesch\\u00e4fte machte, wurde mir klar, dass ich aus Gewissensgr\\u00fcnden nicht l\\u00e4nger bei meiner Firma arbeiten konnte. Au\\u00dferdem erkannten wir als Ehepaar, dass M\\u00fctter nach dem Willen Gottes bei ihren kleinen Kindern zu Hause bleiben und diese erziehen und auch unterrichten. Heimunterricht geben (das ist in \\u00d6sterreich m\\u00f6glich) hie\\u00dfe aber, dass ich nicht l\\u00e4nger au\\u00dfer Haus arbeiten k\\u00f6nnte. So standen wir also vor zwei Problemen. Nicht nur, dass sich unsere Einnahmen erheblich verringern sollten, sondern dass wir dar\\u00fcber hinaus auch noch zus\\u00e4tzliche Ausgaben h\\u00e4tten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Nach einem inneren Kampf beschlossen wir, all diese Fragen Gott im Gebet vorzulegen. Grunds\\u00e4tzlich wollten wir Gott ja gehorsam sein. Aber es gab doch diesmal, so argumentierten wir bei uns selbst, wirklich keine M\\u00f6glichkeit dazu. Wir k\\u00f6nnen ja nicht gleichzeitig den vollen Zehnten bezahlen und auf mein Gehalt verzichten. Uns wurde klar: Gott musste uns also den Mut sowie den Willen zu diesem Schritt schenken und uns den Weg bereiten. Wir beteten, dass er uns das Wollen und das Vollbringen schenke nach Philipper 2,13: <span>\\u201e<strong><em>Denn Gott ist es, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, zu seinem Wohlgefallen.<\\\/em><\\\/strong>\\u201c<\\\/span> Also wollten wir <span>\\u201emit den F\\u00fc\\u00dfen ins Wasser steigen\\u201c <\\\/span>(siehe Josua 3,14-16).<\\\/p>\\n\n\n<p>Nach wenigen Tagen des Betens waren unser Vertrauen und der Wunsch zu gehorchen so gewachsen, dass wir begannen, den erh\\u00f6hten Zehnten zu zahlen. Au\\u00dferdem k\\u00fcndigte ich, um bei meinen Kindern zu Hause bleiben und sie selbst unterrichten zu k\\u00f6nnen. Wenige Wochen sp\\u00e4ter kam der Chef meines Mannes zu ihm ins B\\u00fcro und sagte:<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eIch habe festgestellt, dass Sie f\\u00fcr Ihre T\\u00e4tigkeit unterbezahlt sind. Wir werden Ihr Gehalt anpassen.\\u201c Mein Mann bekam daraufhin nicht nur ein paar Cent mehr. Nein, er bekam \\u2013 ohne darum gebeten zu haben \\u2013 eine fast 50 %ige Gehaltserh\\u00f6hung. Das entsprach genau dem Betrag, den ich zuvor verdient hatte, n\\u00e4mlich 1300 Euro im Monat.<\\\/p>\\n\n\n<p>Auch wenn es rein rechnerisch trotzdem knapp aussieht, sorgt Gott seitdem jeden Monat daf\\u00fcr, dass wir mit unserem Geld gut durchkommen. Wir danken Gott, dass er unsere Bitten immer erh\\u00f6rt, wenn wir daran gehen, unsere Erkenntnisse aus dem Wort Gottes in die Praxis umzusetzen. <span>\\u201e<strong><em>Denn wer da bittet, der empf\\u00e4ngt.<\\\/em><\\\/strong>\\u201c <\\\/span>(Matth\\u00e4us 7,8).<\\\/p>\\n\n\n<p>Diese Familie wollte Gott grunds\\u00e4tzlich gehorchen. In der Umsetzung hatte sie jedoch Schwierigkeiten. Die Eheleute beteten, dass Gott ihnen das Wollen und Vollbringen schenkt (Philipper 2,13). Nachdem der Herr sie willig gemacht hatte, handelten sie nach seinem Wort, und erst danach erfolgte das Eingreifen Gottes. Gottes Best\\u00e4tigung kommt nach unserem Gehorsam.<\\\/p>\",\"title\":\"Gott bestand die Pr\\u00fcfung\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Denzil McNeilus, Jahrgang 1960, ist nicht mit einem goldenen L\\u00f6ffel im Mund auf die Welt gekommen \\u2013 auch nicht mit einem silbernen, wie man in Amerika sagt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Im Gegenteil: Seine Eltern bewohnten ab seinem dritten Lebensjahr ein bescheidenes H\\u00e4uschen in Dodge Center im Bundesstaat Minnesota. Und das konnten sie sich auch nur deshalb leisten, weil sie den Keller untervermieteten. Denzils Vater Garwin wollte in dem 2000-Seelen-Ort Transportbeton f\\u00fcr die lokalen Bauprojekte herstellen. Der Weg in die Selbstst\\u00e4ndigkeit war jedoch holpriger als erwartet, denn es gab zun\\u00e4chst keine Bank, die ihm das Geld f\\u00fcr den Kauf eines alten Lkw leihen wollte.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als er das Geld schlie\\u00dflich doch zusammengekratzt hatte, war der Verk\\u00e4ufer inzwischen verstorben. Seine Witwe aber wollte nicht mehr verkaufen, sondern gab das Fahrzeug in eine Auktion. Als Garwin McNeilus auf diesem Wege versuchte, an \\u201eseinen\\u201c Lkw zu kommen, war dies der Anfang einer fast unglaublichen Erfolgsgeschichte, die man nur mit dem Segen Gottes erkl\\u00e4ren kann. Denzils Vater konnte auf dieser Auktion n\\u00e4mlich statt einen gleich drei Lkws ersteigern, und zwar f\\u00fcr denselben Betrag, den er urspr\\u00fcnglich f\\u00fcr nur einen Lkw angesetzt hatte. Er verkaufte die anderen beiden Fahrzeuge und konnte so das geliehene Geld zur\\u00fcckzahlen. Diese Erfahrung und sein Wissen um die Herstellung von Transport\\u00adbeton brachten ihn dann auf die Idee, gebrauchte Transportbeton-Lkws zu kaufen, technisch auf Vordermann zu bringen und wieder zu verkaufen. Das in diesem Zusammenhang h\\u00e4ufig erforderliche Schwei\\u00dfen hatte er von seinem Vater, einem Schrotth\\u00e4ndler, gelernt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als sich die Nachfrage des Marktes dann mehr und mehr auf Neufahrzeuge dieser Art verlagerte, fing Garwin McNeilus an, von den gro\\u00dfen Lkw-Herstellern Fahrzeuge ohne Aufbauten zu kaufen und diese mit dem entsprechenden Aufbau f\\u00fcr Transportbeton, die er von einem Spezialisten bezog, zusammen zu montieren. Das Gesch\\u00e4ft entwickelte sich zwar gut, doch die McNeilus-Kunden mussten jeweils 14 Monate auf ihren Truck warten. An dieser Stelle stellte Gott als Gesch\\u00e4ftspartner die Weichen. Von Ford bezog die Firma McNeilus gew\\u00f6hnlich zehn Lkws pro Monat. Um die Bestelllogistik jedoch zu vereinfachen und weil sich ein gutes Vertrauensverh\\u00e4ltnis zwischen Ford und McNeilus entwickelt hatte, unterschrieb Garwin McNeilus immer etwa 100 Lkw-Bestellungen auf einmal, die der entsprechende Ford-Mitarbeiter dann in Chargen von zehn in die Produktion weiterleitete. Womit niemand rechnen konnte: Eines Tages hatte dieser Mitarbeiter einen schweren Unfall, der ihn zum Ausscheiden aus dem Unternehmen zwang. Als sein Nachfolger dann seine Aufgabe \\u00fcbernahm, fand er im Schreibtisch seines Vorg\\u00e4ngers unterschriebene Bestellungen der Firma McNeilus f\\u00fcr 75 Lkws. Diese gab er \\u2013 in Unkenntnis des besonderen Arrangements, das mit der Firma bestand \\u2013 in die Produktion weiter und brachte sie so zur Auslieferung.<\\\/p>\\n\n\n<p>Jetzt hatte Garwin McNeilus ein Problem, denn sein Lieferant f\\u00fcr die Betonmisch-Aufbauten, dessen Produktion er schon zu 55 % auslastete, konnte seine Fertigung nicht pl\\u00f6tzlich so deutlich hochfahren, um diese zus\\u00e4tzlichen Lkws zu best\\u00fccken.<\\\/p>\\n\n\n<p>Das wollte und konnte Garwin allerdings nicht akzeptieren. Auf seine hartn\\u00e4ckigen Vorschl\\u00e4ge, wie der Zulieferer seine Produktion vielleicht doch noch ausweiten k\\u00f6nnte, schrie dieser frustriert: \\u201eWenn du alles besser wei\\u00dft, dann mach es doch selbst!\\u201c Und genau das tat Garwin dann auch.<\\\/p>\\n\n\n<p>Das war 1976. Damals gab es in den USA neun Hersteller von Transportbeton-Lkws. McNeilus war der kleinste von ihnen. Auch vier Jahre sp\\u00e4ter lag das Unternehmen trotz betr\\u00e4chtlichen Gesch\\u00e4ftserfolgs immer noch auf Platz 9.<\\\/p>\\n\n\n<p>Doch das \\u00e4nderte sich dramatisch, als die Firma ihre Policy in Bezug auf Zehnten und Gaben umstellte. Inzwischen waren Denzil und sein j\\u00fcngerer Bruder ins Gesch\\u00e4ft mit eingestiegen, alle drei bibelgl\\u00e4ubige Christen und treue Adventisten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Es war f\\u00fcr Garwin und seinen Sohn Denzil selbstverst\\u00e4ndlich, dass er am Ende eines jeden Jahres vom Unternehmensgewinn Zehnten und Gaben zahlte. (Der andere Sohn ist bis heute zwar kein Adventist, stimmte der Policy aber zu.) Doch jetzt, 1980, entschlossen sich die M\\u00e4nner, bei jedem neuen Auftrag <strong>im Voraus <\\\/strong>festzulegen, wie viel des zu erwartenden Einkommens oder Umsatzes f\\u00fcr Zehnten und Gaben beiseite gelegt werden sollten.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eNach vielen \\u00dcberlegungen, intensivem Gebet und sorgf\\u00e4ltigen Erw\\u00e4gungen\\u201c, erz\\u00e4hlt Denzil, \\u201egingen wir einen Schritt im Glauben und entschieden uns, unser System des Gebens zu ver\\u00e4ndern.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir beschlossen, f\\u00fcr jeden Betonmischer und jeden Mischer-Lastwagen, der verkauft wurde, sofort einen bestimmten Betrag an Zehnten und Gaben zu geben.\\u201c Und nicht nur das: Sie f\\u00fchrten diesen Betrag fortan <strong>w\\u00f6chentlich <\\\/strong>an die Gemeinde ab. Die Folge dieser Entscheidung war geradezu umwerfend: Innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelte sich der Umsatz des Unternehmens, und nach weiteren zwei bis drei Jahren \\u2013 Denzil war inzwischen mit 26 Jahren Vizepr\\u00e4sident f\\u00fcr Marketing, Vertrieb und Finanzen geworden \\u2013 verdoppelte sich der Umsatz noch einmal. \\u201eDas Gesch\\u00e4ft wuchs \\u00fcber unsere Erwartungen. So verdoppelten wir den Betrag, den wir urspr\\u00fcnglich festgelegt hatten. Die Firma wuchs weiter. Da verdoppelten wir den Betrag noch einmal.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Jahre sp\\u00e4ter war McNeilus mit einem Marktanteil von 75\\u2005-\\u200580 % in den USA mit gro\\u00dfem Abstand die Nr. 1 in seiner Branche. Produziert wurde au\\u00dfer in Minnesota auch in Mexiko und in China. Das stets eigenfinanzierte Unternehmen befasste sich dann zus\\u00e4tzlich mit der Planung und dem Bau von hochgradig automatisierten Betonfabriken. Auch in dieser Branche stieg McNeilus innerhalb von nur drei Jahren zu einem der Weltmarktf\\u00fchrer auf. 1992 kam die Herstellung von M\\u00fcll-Lkw hinzu. Auch hier blieb der Segen Gottes nicht aus: Innerhalb von sechs Jahren war McNeilus in dieser Branche die Nr. 1 weltweit. Zu den weiteren Unternehmen, die die Familie erwarb, geh\\u00f6rten dann auch eine Bank und eine Versicherungsgesellschaft.<\\\/p>\\n\n\n<p>Was ist das Geheimnis ihres ph\\u00e4nomenalen Erfolgs? Sie blieben Gott stets treu und anerkannten, dass Gott alles geh\\u00f6rt, was sie besitzen. Sie waren lediglich seine Verwalter. Heute geh\\u00f6rt die Familie McNeilus zu den gr\\u00f6\\u00dften Geldgebern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In Dodge Center leben inzwischen 35 Familienmitglieder, und fast alle sind treue Adventisten.\\u2013 <span>\\u201e<em>Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedr\\u00fcckt, ger\\u00fcttelt und \\u00fcberflie\\u00dfend Ma\\u00df wird man in euren Scho\\u00df geben; denn eben mit dem Ma\\u00df, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Lukas 6,38)<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Durch Treue zum Marktf\\u00fchrer:  Die McNeilus-Geschichte\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Was versteht die Bibel unter dem \\u201eZehnten\\u201c?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>Es ist der zehnte Teil oder 10 % meines Einkommens.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Was macht Gott mit dem Zehnten, den er beansprucht<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Den Kindern Levi aber habe ich alle Zehnten gegeben \\u2026 zum Erbgut f\\u00fcr ihr Amt.<\\\/em>\\u201c <br \\\/><\\\/span>(4 Mose 18,21) Dabei ist eines zu ber\\u00fccksichtigen: Der Gl\\u00e4ubige gibt Gott den Zehnten. Dieser gibt ihn weiter an seine Diener. Der Zehnte ist f\\u00fcr den Lohn der Prediger bestimmt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Auch Prediger, die als Bibellehrer an unseren Schulen oder als Gesundheitsmissionare arbeiten, sollen vom Zehnten bezahlt werden. <span>(<em>Aus der Schatzkammer der Zeugnisse<\\\/em> II,<\\\/span> 374.424; <span>Medical Ministry,<\\\/span> 245)<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a\\u00a0<\\\/strong> <span>Hat Gott die Zehntenordnung im Neuen Testament ge\\u00e4ndert?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>\\u201eWisset ihr nicht, dass, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen? So hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verk\\u00fcndigen, sich vom Evangelium n\\u00e4hren sollen.\\u201c (1 Korinther 9,13\\u2005f.) Der Herr selbst hat angeordnet, dass die Zehntenordnung auch in der neutestamentlichen Zeit unver\\u00e4ndert bleibt.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Wohin soll der Zehnte gebracht werden?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Bringt aber die Zehnten in voller H\\u00f6he in mein Vorratshaus.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Maleachi 3,10)<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong><span> \\u00a0Wie kann ich wissen, wo Gottes Vorratshaus heute ist<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>Gott hat den Zehnten als Lohn f\\u00fcr seine Diener bestimmt. Frage: Woher bekommt der Prediger meiner Gemeinde seinen Lohn? Er bekommt ihn von der Vereinigung, zu der meine Gemeinde geh\\u00f6rt. Daher ist f\\u00fcr mich heute meine Vereinigung Gottes Vorratshaus, an das der Zehnte (in der Regel) \\u00fcber meine Gemeinde weitergeleitet wird.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a\\u00a0<\\\/strong> <span>Wer ist der eigentliche Empf\\u00e4nger, wenn ich meinen Zehnten an die Gemeinde bzw. Vereinigung gebe?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Hier nehmen den Zehnten sterbliche Menschen, dort aber einer, dem bezeugt wird, dass er lebe.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Hebr\\u00e4er 7,8) Der eigentliche Empf\\u00e4nger ist also unser Hoherpriester Jesus Christus.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Welchen ungew\\u00f6hnlichen Test hat Gott mit dem Zehnten verbunden?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Pr\\u00fcft mich hiermit.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Maleachi 3,10) Gott l\\u00e4sst sich von uns auf die Probe stellen! Das erlaubt er, das duldet er, um unser Vertrauen zu st\\u00e4rken.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Welche au\\u00dfergew\\u00f6hnliche Verhei\\u00dfung hat Gott auf den Zehnten gelegt?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e \\u2026 <em>ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabsch\\u00fctten die F\\u00fclle.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Maleachi 3,10)<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a\\u00a0<\\\/strong> <span>Unter welchen Bedingungen gilt diese Verhei\\u00dfung?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>Es gelten zwei Bedingungen: <span>\\u201e<em>Bringt aber die Zehnten<\\\/em><\\\/span> (1)<em>in voller H\\u00f6he <\\\/em>(2) <span><em>in mein Vorratshaus.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Maleachi 3,10)<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Was ist, wenn der Zehnte von den Empf\\u00e4ngern nicht ordnungsgem\\u00e4\\u00df verwendet wird?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>\\u201eBringe deine Klage im rechten Geist, klar und offen, vor die Zust\\u00e4ndigen. Sende dein Anliegen ein mit der Bitte, die Dinge zu \\u00e4ndern und in Ordnung zu bringen; aber halte nichts vom Werk Gottes zur\\u00fcck und erweise dich nicht als untreu, weil andere nicht recht tun.\\u201c (Ellen White: <span><em>Testimonies<\\\/em> IX, <\\\/span>249)<\\\/p>\\n\n\n<p>1 Samuel 2,22-36 zeigt uns, dass Gott im Falle von Untreue bei der Verwendung des Zehnten <strong>nicht die Geber des Zehnten <\\\/strong>verantwortlich machte (Elkana und seine Familie), sondern den damaligen Hohepriester (\\u201eVorsteher\\u201c) Eli und seine untreuen Priesters\\u00f6hne (\\u201ePrediger\\u201c) Hophni und Pinehas. Gott hatte Geduld und griff erst zu seiner Zeit ein \\u2013 dann aber sehr drastisch.<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Wie bezeichnet Gott Gemeindeglieder, die keinen oder nur einen Teil des Zehnten geben?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Ist\\u2019s recht, dass ein Mensch Gott betr\\u00fcgt <\\\/em><\\\/span>(andere \\u00fcbersetzen \\u201eberauben\\u201c (Elberfelder)), <span><em>wie ihr mich betr\\u00fcgt? Ihr aber sprecht: \\u201aWomit betr\\u00fcgen wir dich?<\\\/em>\\u2018 <em>Mit dem Zehnten und der Opfergabe!<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Maleachi 3,8). Betr\\u00fcger und R\\u00e4uber kommen nicht in das Reich Gottes (vgl. 1 Korinther 6,9\\u2005f).<\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong>\\u00a0 <span>Welche Haltung erwartet Gott beim Geben des Zehnten (und der Gaben)?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die m\\u00fcssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(Johannes 4,24) Gott segnet das Geben des Zehnten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Dennoch sollte er nicht aus Berechnung gegeben werden, sondern dankbar und freudig, weil wir Gott lieben. Herzensgehorsam ist wahre Anbetung. Das Vorhandensein oder Fehlen von Herzensgehorsam in meinem eigenen Leben zeigt mir, ob ich Gott kenne (d.\\u2005h. ein Gotteskind bin) oder nicht (vgl. 1 Johannes 2,3-5: <span>\\u201e\\u2026 <em>an dem merken wir, dass wir ihn kennen<\\\/em> \\u2026\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<h5><strong>\\u203a<\\\/strong><span> \\u00a0Wie errechnet man den Zehnten aus Gesch\\u00e4ftst\\u00e4tigkeit?<\\\/span><\\\/h5>\\n\n\n<p>Es soll Unternehmer geben, die den Zehnten aus dem vollen Einkommen, also dem Umsatz geben. Dies war sicher in biblischer Zeit die Regel, da die Menschen fast alle Bauern (Unternehmer) waren und von der gesamten Ernte den zehnten Teil gaben. Heute scheint die Regel zu sein, den Zehnten aus dem Jahresgewinn zu geben; oft mit monatlichen Vorauszahlungen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Da Gott zuerst kommt, geht es um den Zehnten vom Rohgewinn, also vor dem Abzug von Steuern, Abgaben und Selbstentnahmen. Da der tats\\u00e4chlich entstandene Jahresgewinn durch bestimmte Gesch\\u00e4ftsentscheidungen beeinflussbar ist, geben andere Unternehmer den Zehnten aus allen mit Erfolg abgeschlossenen Gesch\\u00e4ften. Wichtig ist, dass jeder die Entscheidung f\\u00fcr seinen Zehnten nach seinem Gewissen trifft. Wer sich nicht sicher ist, wieviel Gott haben m\\u00f6chte, der darf ihn fragen \\u2026<\\\/p>\",\"title\":\"Aussagen zum Zehnten in der Bibel\"}}]}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<h3>SCHLUSSGEDANKEN<\\\/h3>\\n\n\n<p><strong>Gott in seiner Liebe will uns geben<\\\/strong><\\\/p>\\n\n\n<p>Wichtig: Gott in seiner wunderbaren Liebe will uns nichts nehmen, sondern geben. Darf ich kurz einen Hinweis von Ellen White anschlie\\u00dfen:<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eDie g\\u00f6ttliche Weisheit hat im Erl\\u00f6sungsplan das Gesetz von Ursache und Wirkung festgelegt, dass Wohltaten aller Art <u>doppelt gesegnet <\\\/u>werden. Wer dem Bed\\u00fcrftigen hilft, segnet andere und ist <u>selbst in noch h\\u00f6herem Ma\\u00dfe gesegnet<\\\/u>.\\u201c <span>(<em>Aus der Schatzkammer der Zeugnisse<\\\/em>, Bd.1 <\\\/span>(Hamburg 1956), S.327 <span>[<\\\/span><span>1TT, <\\\/span>360.4]<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>Meine erste Zehntenerfahrung <\\\/strong><\\\/p>\\n\n\n<p>Ich wurde 1946 getauft und gebe seither meinen Zehnten. Ich kann nur sagen: Gott gibt uns. Mein Lohn im zweiten Lehrjahr (1947) betrug 45.- Reichsmark. Da meine Lehrstelle in einer anderen Stadt war, brauchte ich 100.- Mark im Monat f\\u00fcr meinen Lebensunterhalt. Meine Mutter gab mir jeden Monat den fehlenden Betrag. Aber dann wurde an einem Sonntag im Radio verk\\u00fcndigt: \\u201eDie Reichsmark ist ab sofort ung\\u00fcltig. Ab morgen kann sich jeder bei der Stadtverwaltung 40.- neue Deutsche Mark abholen.\\u201c Die Bankkonten waren alle gesperrt, die Ersparnisse wurden um 90% abgewertet. Meine Mutter konnte mir jetzt kein Geld mehr geben.<\\\/p>\\n\n\n<p>Doch ab diesem Monat zahlte mir meine Firma \\u00fcber 100 DM, ohne dass jemand von meiner Notlage wusste. Nun konnte ich mich selbst finanzieren. Ich strahlte: Gott sorgte f\\u00fcr mich.<\\\/p>\\n\n\n<p>Am Ende des zweiten Lehrjahrs wurde ich gebeten nach Frankfurt am Main umzuziehen. Dort sollte ich mit einem anderen Kollegen eine Filiale er\\u00f6ffnen. Die restliche Lehrzeit schenkte man mir. In Frankfurt erhielt ich sofort 320.- DM im Monat. Ein solches Einkommen hatten damals nur wenige! Nun konnte ich meiner lieben Mutter in jedem Monat 100 DM zur\\u00fcckzahlen. Gott segnete mich und sie dadurch auch. Geben bringt Segen und macht Freude.<\\\/p>\\n\n\n<p>Es ist herrlich, Jesus zu vertrauen. Er sagt uns in Lukas 6,38: <span>\\u201e<em>Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedr\\u00fccktes, ger\\u00fctteltes und \\u00fcberflie\\u00dfendes Ma\\u00df wird man in euren Scho\\u00df geben; denn eben mit dem Ma\\u00df, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Inhalt\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"de-only\",\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"small\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"grid\",\"props\":{\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"filter_align\":\"left\",\"filter_all\":true,\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_position\":\"top\",\"filter_style\":\"tab\",\"grid_default\":\"1\",\"grid_medium\":\"2\",\"grid_small\":\"2\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"item_animation\":true,\"link_style\":\"secondary\",\"link_text\":\"Mehr erfahren\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"panel_image_no_padding\":true,\"panel_link\":true,\"panel_padding\":\"default\",\"panel_style\":\"card-default\",\"parallax_easing\":\"1\",\"show_content\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true,\"show_meta\":true,\"show_title\":true,\"title_align\":\"top\",\"title_color\":\"emphasis\",\"title_element\":\"h3\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\",\"title_style\":\"h3\"},\"children\":[{\"type\":\"grid_item\",\"props\":{\"content\":\"Du suchst ein vertrauensvolles Gespr\\u00e4ch, Rat und Orientierung f\\u00fcr dein Leben? 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