{"id":4644,"date":"2023-09-12T15:58:23","date_gmt":"2023-09-12T15:58:23","guid":{"rendered":"https:\/\/gotterfahren.info\/?page_id=4644"},"modified":"2025-11-27T20:36:01","modified_gmt":"2025-11-27T20:36:01","slug":"how-do-i-get-advice-from-god","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gotterfahren.info\/en\/beziehung-zu-gott\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat","title":{"rendered":"How do I get advice from God?"},"content":{"rendered":"<h1>Wie erhalte ich von Gott einen Rat?<\/h1>\n<div>\n<div class=\"gotterfahren-mediaplayer-container\"><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4644-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat.mp3?_=1\" \/><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat.mp3\">\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat.mp3<\/a><\/audio><div class=\"media-download-button\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat.mp3\" class=\"uk-icon-button\" uk-icon=\"icon: download; ratio: 1.2\" download><\/a><\/div><\/div><\/div>\n<div>\n<p>Hast Du Dich auch schon einmal gefragt, ob du von Gott auf ganz pers\u00f6nliche Fragen eine Antwort bekommen k\u00f6nntest? Ja, das geht, denn der Heilige Geist ist der Geist des Rates. (Jesaja11,2) Er ist der Einzige, der uns auf alle Fragen immer die richtige Antwort geben kann. Gott ist der Einzige, der mich immer auf rechter Stra\u00dfe f\u00fchren kann (Psalm 23,3). Er steht uns bei, weil er uns sehr liebhat.<\/p>\n<p>Wir wollen zuerst ein biblisches Beispiel betrachten. Danach berichte ich, wie ich lernte, Gott um seinen Rat zu bitten. Und schlie\u00dflich zeige ich, wie Du das ganz praktisch umsetzen kannst.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<h3>Teil 1: Biblisches Beispiel<\/h3>\n<div>\n<p>Wir lesen einige Verse aus 1 Samuel 23,1-12:<\/p>\n<p><span>1 <\/span><span>\u201e<em>Und es wurde David angesagt: \u201aSiehe, die Philister k\u00e4mpfen gegen Ke\u00efla und berauben die Tennen.<\/em>\u2018\u201c<\/span> Die Philister hatten eine israelitische Stadt \u00fcberfallen und raubten ihnen die Getreideernte.<\/p>\n<p><span>2 <\/span><span>\u201e<\/span><em><strong>Da befragte David den HERRN <\/strong>und sprach: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen?\u2018 Und <strong>der HERR sprach zu David<\/strong>: <\/em><span><em>Zieh hin, du wirst die Philister schlagen und Keila erretten!<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>David braucht einen Rat, er wei\u00df nicht, wie er entscheiden soll. Einerseits f\u00fchlt er sich verantwortlich f\u00fcr den Schutz seines Volkes. Aber soll er wirklich mit seinen wenigen Leuten gegen die Philister k\u00e4mpfen? Er fragt Gott, und bekommt die Antwort: \u201eJa, greif an! Du wirst gewinnen.\u201c<\/p>\n<p>Damals versteckte sich David mit ein paar Guerilla-K\u00e4mpfern in der W\u00fcste, denn K\u00f6nig Saul wollte ihn t\u00f6ten. Seine M\u00e4nner wandten ein: \u201eWillst du einen Zweifrontenkrieg f\u00fchren?\u201c<\/p>\n<p><span>3 <\/span><span>\u201e<em>Aber die M\u00e4nner bei David sprachen zu ihm: Siehe, wir f\u00fcrchten uns schon hier in Jud\u00e4a und wollen nun hinziehen nach Keila gegen das Heer der Philister?<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>Was macht David nun? L\u00e4sst er das Vorhaben fallen? Wird er unsicher?<\/p>\n<p>Oder beginnt er einen Streit mit seiner Truppe?<\/p>\n<p><span>4 <\/span><span>\u201e<\/span><em><strong>Da befragte David wieder den HERRN<\/strong> und <strong>der Herr antwortete ihm<\/strong>:<\/em><span><em> \u201aAuf zieh hin nach Ke\u00efla, denn ich will die Philister in deine H\u00e4nde geben.\u2018<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>Das ist wunderbar: wenn wir unsicher sind, d\u00fcrfen wir uns von unserem Gott auch eine zweite Antwort erbitten. Wir werden stark, wenn wir ganz sicher wissen, was Gott in dieser Situation will. Davids M\u00e4nner gehen ohne weitere Einw\u00e4nde mit ihm, nachdem ihr F\u00fchrer ein zweites Mal um Gottes Rat gebeten hat. Man ahnt, dass Gottes Antwort den David v\u00f6llig \u00fcberzeugt hat. Und das machte auch seine Leute sicher und alle waren sich einig, obwohl wir keinen Hinweis darauf finden, dass David sich gegen\u00fcber seinen K\u00e4mpfern auf Gottes Antwort berufen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><span>5 <\/span><span>\u201e<em>So zog David mit seinen M\u00e4nnern nach Ke\u00efla und k\u00e4mpfte gegen die Philister und trieb ihnen ihr Vieh weg und schlug sie hart. So errettete David die Bewohner von Keila.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>Was Gott dem David vorausgesagt hatte, hatte sich erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><span>7\/8<\/span><span> \u201e<em>Da wurde Saul angesagt, dass David nach Keila gekommen sei, und <\/em><\/span><em><strong>Saul dachte<\/strong>:<\/em><span><em> \u201aGott hat ihn in meine H\u00e4nde gegeben, denn er ist eingeschlossen, nun er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist.\u2018 8 Und Saul lie\u00df das ganze Kriegsvolk aufrufen, zum Kampf hinabzuziehen nach Keila, damit sie David und seine M\u00e4nner belagerten.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p>Saul dachte: \u201eGott hat ihn in meine H\u00e4nde gegeben.\u201c Saul hielt das, was er wollte f\u00fcr den Willen Gottes. Ein krasser Irrtum! Mach es nicht wie Saul!<\/p>\n<p>David erf\u00e4hrt durch einen Boten, dass Saul mit seinen Truppen auf dem Weg nach Keila ist \u2013 er will die Stadt einkesseln und ihn dort gefangen nehmen. Was tut David? Wieder fragt er Gott.<\/p>\n<p><span>10-13 \u201eUnd David sprach:<\/span><em> \u201aHERR, du Gott Israels, dein Knecht hat geh\u00f6rt, dass Saul danach trachtet, nach Ke\u00efla zu ziehen, um die Stadt zu verderben um meinetwillen. 11 Werden mich die B\u00fcrger von Keila \u00fcbergeben in seine H\u00e4nde? Und wird Saul herabkommen, wie dein Knecht geh\u00f6rt hat? <strong>Das verk\u00fcnde HERR, Gott Israels, deinem Knecht!<\/strong>\u2019 <\/em><em><strong>Und der Herr sprach<\/strong>: \u201aEr wird kommen.\u2018 12 <strong>David fragte weiter<\/strong>: \u201aWerden die B\u00fcrger von Keila mich und meine M\u00e4nner \u00fcbergeben in die H\u00e4nde Sauls?\u2018 <strong>Der HERR sprach<\/strong>: \u201aJa.\u2018 <\/em><span><em>13 Da machte sich David auf samt seinen M\u00e4nnern, etwa sechshundert, und sie zogen fort von Keila und streiften da und dort umher. Als nun Saul angesagt wurde, dass David aus Ke\u00efla entronnen war, stand er ab von seinem Zuge.<\/em>\u201d<\/span><\/p>\n<p>Saul ist also unterwegs nach Keila. David h\u00f6rt davon. Gott best\u00e4tigt ihm, dass Saul kommt und dass die Leute von Keila ihn ausliefern werden. Deshalb verl\u00e4sst er die Stadt und versteckt sich woanders. Saul erf\u00e4hrt das und \u00e4ndert seinen Plan: er verzichtet auf diesen Feldzug.<\/p>\n<p>Und David hat von unserem wunderbaren Gott geh\u00f6rt, was passieren wird, wenn er nicht von Keila fliehen w\u00fcrde. Gott kann uns auch verraten, was geschehen wird, wenn wir nicht handeln.<\/p>\n<p>M\u00f6chtest Du auch von Gott beraten werden? Dies ist ein weiterer Weg auf dem wir Gottes Liebe erfahren.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Teil 2: Vom Prokurist zum Prediger<\/h3>\n<div>\n<p>Ich m\u00f6chte nun kurz erz\u00e4hlen, wie ich gelernt habe, Gott um Rat zu bitten.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1964 kam mir die Idee, ich k\u00f6nnte ein Auslandsjahr in England machen. Ich wollte am Newbold College die Englische Sprache und ein paar Bibelf\u00e4cher studieren. Damals arbeitete ich in einer Spedition, und als ich meinen Chef fragte, ob er mich f\u00fcr ein Jahr beurlauben k\u00f6nnte, lehnte er entschieden ab.<\/p>\n<h4><strong>Gottes Stimme h\u00f6ren<\/strong><\/h4>\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter las ich im Sommerurlaub das Buch <span>\u201e<em>Vom Beten<\/em>\u201c <\/span>(Hallesby, Brockhaus). Der Autor vergleicht unser Beten mit dem Verhalten eines Menschen, der zum Arzt geht, diesem seine Probleme schildert und dann weggeht, ohne dass der Arzt ihn untersuchen oder ihm helfen konnte. Bei einem Spaziergang mit meinem Freund, der seinen Urlaub am gleichen Ort verbrachte, erz\u00e4hlte ich ihm von dem, was ich gerade gelesen hatte. Ich zog den Schluss: \u201eWir sollten Gott die Chance einr\u00e4umen, zu uns zu sprechen.\u201c Mein Freund, der Pastor, meinte: \u201eJa, nat\u00fcrlich.\u201c<\/p>\n<p>Ich fragte ihn: \u201eHat Gott denn schon mal zu dir gesprochen?\u201c Er erwiderte: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich.\u201c Ich fragte: \u201eWie h\u00f6rst du das?\u201c Er antwortete: \u201eDas kannst Du nicht mit den Ohren h\u00f6ren, sondern innerlich, so wie du auf dein Gewissen h\u00f6rst.\u201c Da fiel mir ein, ich k\u00f6nnte eigentlich Gott fragen, ob ich nach England gehen sollte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fragte ich Gott in meinem Gebet, ob ich dieses Auslandsjahr in England machen sollte oder nicht. Danach blieb ich still und bekam pl\u00f6tzlich den Eindruck, als h\u00e4tte Gott zu mir gesagt: \u201eGeh nach England.\u201c Aber kurz nach dem Beten war ich unsicher, ob das eine Antwort Gottes oder nur meine Wunschvorstellung war. So brachte ich am n\u00e4chsten Morgen wieder mein Anliegen vor Gott. In der Stille bekam ich wieder die Antwort: \u201eGeh nach England.\u201c Trotzdem war ich noch nicht sicher. Und gleichzeitig wurde mir klar, dass ich unbedingt nach England gehen m\u00fcsste, wenn Gott es so wollte. Das h\u00e4tte auch bedeutet, meine gute Stelle zu k\u00fcndigen, wenn mein Chef bei seinem Nein blieb. So betete ich am dritten Morgen noch einmal: \u201eVater, sei nicht b\u00f6se, dass ich dich wieder um Antwort bitte. Du wei\u00dft, dass ich mit dem H\u00f6ren auf deine Stimme noch keine Erfahrung habe. Au\u00dferdem muss ich vielleicht meine Stellung k\u00fcndigen. Und dazu kommt, dass meine Frau Ingrid dann neun Monate allein mit unserem Sohn w\u00e4re. Ich bitte dich daher, dass Du es mir nochmal sagst. Au\u00dferdem bitte ich Dich, wenn ich nachher in der Bibel mein heutiges Kapitel lese, dass ich darin eine Best\u00e4tigung finde. Und zus\u00e4tzlich bitte ich, dass du Ingrid unabh\u00e4ngig von mir Klarheit gibst, dass ich nach England gehen soll. Sie soll es mir von sich aus sagen.\u201c<\/p>\n<p>In der Stille sagte mir Gott zum dritten Mal: \u201eGeh nach England.\u201c Dann habe ich in der Bibel mein Kapitel von jenem Tag gelesen: Johannes 15. In Vers 14 steht: \u201eIhr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.\u201c Da wurde mir sofort klar: \u201eDas ist die Best\u00e4tigung Gottes.\u201c Nach meiner Andacht sagte meine liebe Frau zu mir: \u201eHast Du noch keine Antwort wegen England? Ich bin mir sicher: Du sollst nach England gehen.\u201c So hat der Herr an diesem Tag alle meine drei Bitten erh\u00f6rt und mir Klarheit geschenkt.<\/p>\n<p>Als wir vom Urlaub nach Hause kamen, besuchten wir meine liebe Mutter. Ich berichtete ihr: \u201eIch habe im Urlaub noch mal \u00fcber die Englandfrage nachgedacht.\u201c Sie fiel mir ins Wort und sagte: \u201eJa, ich wei\u00df, du gehst nach England.\u201c Ich fragte sie: \u201eWoher wei\u00dft du das?\u201c Sie erwiderte: \u201eIch habe dar\u00fcber gebetet.\u201c Meine liebe Mutter wusste, dass wir Gott nach seinem Willen in einer konkreten Situation fragen d\u00fcrfen. Aber sie hatte nie mit mir dar\u00fcber gesprochen.<\/p>\n<p><strong>Gott kann Wunder tun, wenn wir auf seine Stimme h\u00f6ren. Bitte beachte nun wie mich Gott in diesem Anliegen gef\u00fchrt hat. <\/strong><\/p>\n<h4><strong>Erh\u00f6rungen<\/strong><\/h4>\n<p>Wir beteten dann gemeinsam als Familie darum, dass mein Chef mich f\u00fcr den neunmonatigen Englandaufenthalt unbezahlt beurlauben w\u00fcrde, ohne dass ich meine Stellung k\u00fcndigen m\u00fcsste. So meldete ich mich am n\u00e4chsten Morgen bei meinem Chef vom Urlaub zur\u00fcck und brachte \u2013 nach kurzem allgemeinen Gespr\u00e4ch \u2013 mein Anliegen vor. Ich bat f\u00fcr in einem Jahr um 9 Monate unbezahlten Urlaub, damit ich in England studieren k\u00f6nnte. Er genehmigte meinen Antrag auf der Stelle. Sp\u00e4ter bereute er seine Entscheidung und wollte mir das ausreden, trotzdem hielt er sein Wort. Anschlie\u00dfend waren wir gemeinsam auf einer Gesch\u00e4ftsreise. Da verriet mir der Chef, dass er mein Gehalt erh\u00f6ht h\u00e4tte. Die zus\u00e4tzliche Summe deckte das gesamte Schulgeld f\u00fcr mein Studium am Newbold College.<\/p>\n<p>Einige Jahre zuvor hatte ich eine Gesch\u00e4ftsverbindung gekn\u00fcpft, die unserer Firma gro\u00dfen Gewinn brachte. Dieses Gesch\u00e4ft sollte nun einer anderen Filiale unserer Gruppe \u00fcbertragen werden, obwohl sich diese Filiale \u00fcberhaupt nicht f\u00fcr dieses Projekt eingesetzt hatte. Da dachte ich, die Filiale k\u00f6nnte mir eigentlich monatlich DM 500.- zahlen, solange ich in England studieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Daher fragte ich Gott, ob ich f\u00fcr meinen Aufenthalt in England um die Weiterzahlung von monatlich DM 500.- Gehalt bitten sollte. Gott gab mir auf meine Fragen an den n\u00e4chsten drei Tagen keine Antwort. So beschloss ich, meinen Chef nicht um das Geld zu bitten und \u00fcberlie\u00df die Sache Gott. Ich sagte zu meiner Frau: \u201eIch werde nicht um dieses Geld bitten; wenn Gott will, kann er es uns auch geben, ohne dass ich danach frage.<\/p>\n<p>Am \u00fcbern\u00e4chsten Tag er\u00f6ffnete mir der Chef: \u201eIch kann Ihnen eine erfreuliche Mitteilung machen. Wenn Sie in England sind, bekommen Sie DM 500,- Gehalt weiter.\u201c Wir staunten und dankten unserem Gott. Au\u00dferdem bekam ich noch DM 500,- Weihnachtsgratifikation.<\/p>\n<p>Jahre zuvor hatten zwei \u00c4rzte meiner Frau erkl\u00e4rt, dass sie kein weiteres Kind empfangen k\u00f6nnte. Aber nach zehn Jahren war sie pl\u00f6tzlich wieder schwanger. Unter diesen Umst\u00e4nden wollte ich den Studienaufenthalt in England fallen lassen. Aber meine Frau sagte: \u201eWir haben doch darum gebetet. Der liebe Gott wusste ja damals schon, dass ich schwanger werde. Du solltest deshalb wie geplant nach England gehen. Der Herr wird sich meiner auch in dieser Zeit annehmen.\u201c Wir stellten fest, dass meine Frau bei meiner Abreise bereits im f\u00fcnften Monat sein w\u00fcrde und dass ich zum Zeitpunkt der Geburt am 21. Dezember im Rahmen der Weihnachtsferien zu Hause sein k\u00f6nnte. Also zog ich meinen Plan durch und fuhr Ende August 1965 mit dem Nachtschnellzug \u00fcber Br\u00fcssel \u2013 Ostende \u2013 Dover nach London.<\/p>\n<p>Als ich im Zug morgens aufwachte, sah ich auf dem Gang vor meinem Abteilfenster einen jungen Mann auf seinem Koffer sitzen und schlafen. Er hatte feine, edle Gesichtsz\u00fcge. Auf einmal entdeckte ich an seinem Koffer einen Anh\u00e4nger mit dem Reiseziel: Newbold College, Bracknell, England. Er wollte auch dorthin, wo ich hin wollte. Wir machten uns bekannt. Er war Holl\u00e4nder und studierte auf unserem englischen Seminar Theologie. Er sprach sehr gut Englisch \u2013 und er kannte den Weg. So hatte ich einen Reisegef\u00e4hrten und F\u00fchrer durch London. Das war sehr hilfreich, denn ich kam in dieser Millionenstadt im Osten an und musste mich zu einem Bahnhof im Westen der Stadt durchfinden.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcbergabe<\/strong><\/h4>\n<p>Auf der Missionsschule fand ich in Erik einen Freund. Er war Prediger, Jugendsekret\u00e4r des Schwedischen Verbandes. An einem Freitagnachmittag spielte Erik Fu\u00dfball mit den j\u00fcngeren Studenten. W\u00e4hrend des Laufens brach er tot zusammen. Ich war sehr traurig. Fast unmittelbar nachdem ich davon geh\u00f6rt hatte, kam in mir die Frage auf: \u201eWen wird der Herr an seine Stelle rufen, um das Evangelium zu verk\u00fcndigen?\u201c Ein paar Stunden sp\u00e4ter kam eine zweite Frage in meinen Sinn: \u201eUnd wenn Gott mich rufen w\u00fcrde?\u201c Da war es bei mir aus. Ich wollte auf keinen Fall Prediger werden. Ich war mit Begeisterung Kaufmann, hatte eine hochinteressante T\u00e4tigkeit, war in meiner Firma sehr gesch\u00e4tzt und wohnte in einer wundersch\u00f6nen Gegend in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Frage beunruhigte mich sehr. Ich sagte zu Gott: \u201eEs braucht doch nicht jeder Prediger zu werden. Ich verdiene viel Geld, damit kann ich einem jungen Mann die Predigerausbildung bezahlen. Und: Ich arbeite doch mit in der Gemeinde und ich kann mich noch st\u00e4rker engagieren.\u201c So ging es Tag f\u00fcr Tag eine ganze Woche. Ich k\u00e4mpfte morgens, mittags und abends mit Gott. Als ich am Freitagabend wieder an meinem Bett kniete, war ich total hilflos. Ich wusste nicht, was ich tun sollte bis ganz leise der Gedanke aufkam:<\/p>\n<p>\u201eGott liebt dich! Er liebt auch deine Frau und deinen Jungen und das Ungeborene. Er wird dich nicht zum Prediger berufen und dann zulassen, dass ihr als Familie ungl\u00fccklich werdet. Und wenn er dich rufen sollte, dann gibt er dir auch die notwendigen Gaben f\u00fcr diesen Dienst. Da Gott dich liebt, wird er dich den bestm\u00f6glichen Weg f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>So sagte ich wenige Augenblicke sp\u00e4ter zu Gott: \u201eVater im Himmel, ich glaube an deine Liebe, Allwissenheit und Allmacht. Leider muss ich sagen, dass ich eigentlich gar kein Prediger werden will. Aber solltest du es wollen, dann bin ich dazu bereit. Ich will ab jetzt in allen Dingen deinen Willen tun. Weil ich aber von mir aus kein Prediger werden will, werde ich niemand etwas von meiner Bereitwilligkeit wissen lassen. Solltest du mich haben wollen, dann musst du mich rufen, denn du bist allm\u00e4chtig.\u201c<\/p>\n<p>Nach diesem Gebet hatte ich Frieden.<\/p>\n<h4><strong>Verschobene Geburt<\/strong><\/h4>\n<p>Dann kam dort in Newbold ein neues Problem. Als ich die Pr\u00fcfungstermine sah, war ich wie vom Blitz getroffen. Sie waren f\u00fcr den 21. Dezember festgelegt. Das war der Tag, an dem unser Kind geboren werden sollte. Was sollte ich jetzt machen? Ich betete und \u00fcberlegte hin und her. Dann sagte ich mir: \u201eIch bin hier, weil der Herr mich hier haben wollte. Ich werde daf\u00fcr beten, dass der Herr die Geburt verz\u00f6gert, bis ich zu Hause bin, nachdem ich die Pr\u00fcfungen abgelegt habe.\u201c Dies teilte ich meiner Frau mit. Als sie meinen Brief erhielt, betete sie: \u201eLieber Gott, bitte hilf doch, dass das Kind schon eine Woche fr\u00fcher geboren wird, damit ich bereits zu Hause bin, wenn der Helmut kommt.\u201c K\u00f6nnen wir den lieben Gott in Verlegenheit bringen?<\/p>\n<p>So schrieb ich am 21. Dezember in England die Pr\u00fcfungen und fuhr sofort danach mit dem Zug ab. Ich kam am 22. Dezember abends in Wangen im Allg\u00e4u an. Meine Frau war noch kugelrund. Wir freuten uns \u00fcber die F\u00fchrung Gottes und verbrachten zusammen mit unserem Sohn J\u00fcrgen einen sch\u00f6nen Abend. Am 23. Dezember nach dem Fr\u00fchst\u00fcck sagte meine Frau: \u201eEs ist jetzt soweit. Bring mich jetzt ins Krankenhaus.\u201c Noch im Laufe des Vormittags wurde unser Claus geboren. Er war gesund, und die Geburt verlief ohne jegliche Komplikation.<\/p>\n<h4><strong>Gottes Ruf<\/strong><\/h4>\n<p>Ich beendete mein Studium am Newbold College im Fr\u00fchsommer 1966 und war dann wieder in meiner Firma t\u00e4tig. Als ich ein weiteres Jahr sp\u00e4ter zu einer Sitzung meiner Kirche in S\u00fcdbayern nach M\u00fcnchen fuhr , traf ich im Eingangsbereich den Pr\u00e4sidenten der dortigen Vereinigung Karl K\u00f6hler. Er wollte mich einen Augenblick sprechen. Da wusste ich sofort, was jetzt kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Bruder K\u00f6hler sagte: \u201eW\u00e4hrend des 2. Weltkrieges konnten keine Pastoren ausgebildet werden. Nun sind einige Prediger verstorben und dadurch entstand eine gro\u00dfe L\u00fccke. Deshalb wollen wir einige engagierte Gemeindeglieder direkt in den Pastoraldienst rufen. Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass du einer dieser Br\u00fcder sein k\u00f6nntest.\u201c Ich bedankte mich f\u00fcr das Vertrauen und bat um Bedenkzeit.<\/p>\n<p>Meine Frau und ich beschlossen, f\u00fcr dieses Anliegen vier Wochen lang zu beten und zu fasten. Wir wollten von Gott wissen, ob dies sein Ruf f\u00fcr uns ist oder ob ich hier in einer rein menschlichen Notlage aushelfen sollte. Wir kamen beide zur Gewissheit, dass dies Gottes Ruf w\u00e4re. So wurde ich 1968 im Alter von 38 Jahren Pastor.<\/p>\n<h4><strong>Erfahrung Wohnung Regensburg<\/strong><\/h4>\n<p>Zur Ehre Gottes und zu Deiner Ermutigung m\u00f6chte ich noch eine von vielen Erfahrungen erz\u00e4hlen. Im Mai 1968 wurde uns mitgeteilt, dass unser Dienst als Predigerehepaar am 1. September in Regensburg beginnen solle. Wir fuhren sofort nach Regensburg auf Wohnungssuche. Wir fanden eine Neubau-Wohnung, die allerdings schon vermietet war. Doch die Leute von der Baufirma meinten, die Wohnung w\u00fcrde auf jeden Fall frei, wenn wir sie brauchten, denn die Mieter h\u00e4tten ihre Raten nicht gezahlt und der Fall w\u00fcrde bereits vor Gericht verhandelt.<\/p>\n<p>Ingrid und ich beteten, ob wir auf diese Wohnung warten sollten. Gottes Antwort war \u201ewartet\u201c. Also haben wir ein paar Monate gewartet. Selbst unsere gl\u00e4ubigen Verwandten konnten nicht verstehen, dass wir einfach nur abwarteten. Wir setzten uns wieder mit der Baufirma in Verbindung und bekamen zur Antwort: \u201eDie Wohnung wird auf jeden Fall frei und sollte sie nicht frei werden, geben wir Ihnen unsere Musterwohnung.\u201c Wir beteten wieder. Gottes Antwort: \u201eWartet.\u201c Also haben wir bis f\u00fcnf Tage vor dem Umzugstermin gewartet. Da kam ein Brief von der Baufirma: Sie bedauerten sehr, dass sie ihr Versprechen nicht halten k\u00f6nnten, wir k\u00f6nnten weder die gew\u00fcnschte Wohnung noch eine andere als Ersatz bekommen \u2026<\/p>\n<p>Wir fuhren sofort nach Regensburg und fanden eine ausgezeichnete Wohnung in einer sch\u00f6nen Wohngegend mit herrlicher Aussicht und einem Schwimmbad am Hang hinter dem Haus. Als der Vermieter erfuhr, dass ich Pastor der Adventgemeinde war, reduzierte er die Miete, weil seine engste Mitarbeiterin Adventistin war. Die Zimmer hatten gut geschnittene R\u00e4ume und eine gro\u00dfe Garage und Keller. Wir konnten p\u00fcnktlich zum geplanten Termin einziehen. Acht Monate nachdem wir angefangen hatten, hatten wir eine Gro\u00dfevangelisation mit einem Evangelisten aus USA. Da konnten wir in dieser Garage viele Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde unterstellen. Wir k\u00f6nnen uns auf unseren himmlischen Vater verlassen. Die Wohnung, die wir bekamen, war viel besser als die andere!<\/p>\n<h4><strong>Wichtige Erkenntnis<\/strong><\/h4>\n<p>Mit 17 Jahren hatte ich mich bei einer Predigt f\u00fcr die Taufe entschieden. Ich war der \u00dcberzeugung, dass die Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten die Wahrheit vertritt und dass sie Gottes Gemeinde der Endzeit ist. 19 Jahre sp\u00e4ter, durch mein Erlebnis in England, wurde mir jedoch klar, dass ich nur die allgemeinen Lehren des Wortes Gottes akzeptiert hatte. Ich hatte Jesus Christus nicht als meinen Herrn aufgenommen. Ich hatte meinen Lebensweg bis dahin selbst bestimmt und gebetet, dass der Herr ihn segnet. Der Entschluss, im November 1965 Jesus als Herrn anzunehmen und ihm in allem zu folgen, hat mein ganzes Leben positiv ver\u00e4ndert. Es tut mir nur leid, dass mir vor dieser Entscheidung 19 wertvolle Jahre verlorengegangen sind.<\/p>\n<p>Haben wir nicht einen wunderbaren Gott? Ein Lied sagt: Du kannst ihm Vertrauen in dunkelster Nacht. Und ein anderes: Es ist herrlich, Jesus zu vertrauen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h3>Teil 3: Beten um den Willen Gottes in pers\u00f6nlichen Entscheidungen \u2013 Wie macht man das?<\/h3>\n<div>\n<p>Also, ich mache das so: Ich danke unserem Vater von ganzem Herzen, dass der Heilige Geist der<span> \u201e<em>Geist des Rates und der St\u00e4rke ist<\/em>\u201c <\/span>(Jesaja 11,2), der uns in jeder Lebenslage den richtigen Rat geben kann. Und ich m\u00f6chte ihm daf\u00fcr Lob und Dank sagen.<\/p>\n<p><span><strong>Ein wichtiger Hinweis<\/strong>:<\/span> Ich glaube, dass die Verhei\u00dfungen der Bibel normalerweise nur f\u00fcr Kinder Gottes gelten, die wiedergeboren sind und in einem neuen Leben in voller Hingabe an Jesus und erf\u00fcllt mit dem Heiligen Geist leben. Alle anderen laufen unter Umst\u00e4nden Gefahr, dass sie durch andere Einfl\u00fcsse bei diesem H\u00f6ren in die Irre gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wird Gott uns nur dann Ratschl\u00e4ge geben, wenn wir im Voraus bereit sind, das zu tun, was er uns sagen wird und er wird uns nur beraten, wenn wir keine absichtliche und vors\u00e4tzliche S\u00fcnde in unserem Leben dulden.<\/p>\n<p>Wenn ich bete, dass unser wunderbarer Gott mir seinen Willen zeigt, berufe ich mich auf zwei Verhei\u00dfungen. Und zwar auf<\/p>\n<p>Psalm 32,8: <span>\u201e<em>Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.<\/em>\u201c<\/span> und<\/p>\n<p>Jakobus 1,5: <span>\u201e<em>Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird ihm gegeben werden.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Weitere st\u00e4rkende Texte f\u00fcr diesen Weg:<\/strong><\/p>\n<p><span>\u201e<em>Wer von Gott ist, der h\u00f6rt Gottes Worte; ihr h\u00f6rt darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.<\/em>\u201c<\/span> (Johannes 8,47)<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Jesus sagt: Meine Schafe h\u00f6ren meine Stimme und ich kenne sie, und sie folgen mir.<\/em>\u201c<\/span> <br \/>(Johannes 10,27)<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Wer aus der Wahrheit ist, der h\u00f6rt meine Stimme.<\/em>\u201c<\/span> (Johannes 18,37b)<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Deine Ohren werden hinter dir das Wort h\u00f6ren: Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken.<\/em>\u201c <\/span><span>(Jes<\/span>aja 30,21)<\/p>\n<p><span>\u201e<em>Die Wege des Herrn sind lauter G\u00fcte und Treue f\u00fcr alle, die seinen Bund und seine Gebote halten. \u2026 Wer ist der Mann, der den Herrn f\u00fcrchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er gehen soll.<\/em>\u201c <\/span><span>(P<\/span>salm 25,10.12)<\/p>\n<p>Bevor ich still um Gottes Antwort bete, bitte ich ihn noch, dass er w\u00e4hrend der Zeit; in der ich auf seine Stimme h\u00f6re, jedes eigene W\u00fcnschen und Wollen blockiert. Au\u00dferdem bitte ich ihn, auch jeglichen Einfluss von au\u00dfen zu blockieren, damit ich nur seine Stimme h\u00f6re.<\/p>\n<p>Ich beziehe mich dann auf die Verhei\u00dfung Jesu aus Johannes 10,27: \u201eMeine Schafe h\u00f6ren meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.\u201c<\/p>\n<p>Ich formuliere meine Frage so, die ich vor Gott bringe, dass er mir eine Antwort mit nur ein oder zwei Worten geben kann. Gott k\u00f6nnte uns mehr sagen, aber ich denke an unsere \u201eSchwerh\u00f6rigkeit\u201c.<\/p>\n<p>Nun ein Beispiel: \u201eVater, ist es dein Wille, dass ich nach Rum\u00e4nien reise oder nicht?\u201c Wenn ich die Antwort habe: \u201ereise\u201c oder \u00e4hnlich, dann bitte ich den Herrn, mir zu sagen, ob es an diesem oder zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt sein soll. Dann kann uns der Herr mit einem Wort antworten. Trotz Corona war ich ohne jedes Corona-Problem 2020 und 2021 in Rum\u00e4nien. <br \/>(Die Erfahrung 2020 kann nachgelesen werden in www.missionsbrief.de\u00ad \u2013 Missionsbrief 54, S. 7)<\/p>\n<p>Solange meine liebe Frau lebte, haben wir alle Entscheidungen, die uns als Familie betrafen, gemeinsam vor Gott gebracht. Wir haben uns geeinigt, welche Frage wir dem Herrn vorlegen wollen. Dann beteten wir in getrennten R\u00e4umen jeder f\u00fcr sich. Was wir als Antwort verstanden haben, haben wir uns erst gesagt, wenn wir beide die Antwort hatten. Es war f\u00fcr uns wesentlich, dieselbe Antwort zu bekommen oder falls sie unterschiedlichen Wortlaut hatte, dass es in der Sache \u00fcbereinstimmte. Wenn Gott uns keine Antwort gab, kamen wir zu dem Schluss, dass wir nichts tun sollten.<\/p>\n<p>Gottes Antworten sind im allgemeinen keine Antworten, die wir mit unseren Ohren h\u00f6ren k\u00f6nnen, sondern eher wie die Stimme des Gewissens. Es ist eine innere \u00dcberzeugung, ein starker Eindruck.<\/p>\n<p>In der Anfangszeit meines Betens um Gottes Willen hatte ich oft einen Stift und Notizpapier griffbereit f\u00fcr den Fall, dass ich von anderen Gedanken abgelenkt w\u00fcrde. Diese anderen Ideen habe ich dann kurz notiert und mich wieder auf Gott konzentriert.<\/p>\n<p>Wer diesen Weg noch nicht gegangen ist, sollte vielleicht nicht gleich mit Hauptentscheidungen beginnen, sondern zur \u00dcbung erst mal eine leichtere Frage stellen: \u201eVater, macht es dir Ehre und ist es gut f\u00fcr mich, wenn ich jetzt dieses Buch lese?\u201c Wir haben einen wunderbaren Gott, der uns Rat gibt. Gott freut sich uns seine ganze Liebe zuzuwenden. Wenn wir seinen Willen befolgen, k\u00f6nnen wir voll darauf vertrauen, dass wir rechtzeitig die Antwort erhalten \u2013 allerdings k\u00f6nnte das auch erst in der letzten Minute passieren.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4dt uns in Spr\u00fcche 3,5-6 dazu ein, dass wir ihn um Rat fragen: <span>\u201e<em>Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht f\u00fchren.<\/em>\u201c <\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Ellen White<\/span> sagt uns dazu:<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen Gott zu jedem einzelnen von uns sprechen h\u00f6ren, und wenn jede andere Stimme schweigt und wir ruhig auf ihn harren, wird durch das Stillesein die Stimme Gottes uns vernehmbar werden. Er sagt: \u201aSeid stille und erkennet, dass ich Gott bin\u2018 (Psalm 46:10).\u201c <span>(<em>Das Leben Jesu<\/em><\/span> S. 356 [363.3])<\/p>\n<p>Mach es nicht wie Josua und die \u00c4ltesten. Sie dachten, sie k\u00f6nnten die Situation richtig einsch\u00e4tzen und fielen auf die List der Gibeoniter herein. Josua 9,14 sagt uns wodurch: <span>\u201e<em>Sie befragten den Mund des Herrn nicht.<\/em>\u201c <\/span>\u2013 Es ist ein gro\u00dfer Unterschied, ob wir <span>meinen,<\/span> den Willen Gottes zu kennen, oder ob wir Gott nach seinem Willen gefragt haben.<\/p>\n<p>Und mach es nicht wie Saul. <span>\u201e<em>Saul dachte: Gott hat ihn in meine H\u00e4nde gegeben \u2026<\/em>\u201c <br \/><\/span>(1 Samuel 23,7.8) Er hielt seinen b\u00f6sen Wunsch f\u00fcr den Willen Gottes.<\/p>\n<p>M\u00f6chtest Du auch von Gott beraten werden? Ich kann nur jedem sagen: Dies ist ein weiterer wunderbarer Weg auf dem wir Gottes Liebe erfahren und wertvolle Erfahrungen machen. Gott schenke Dir seine Gnade.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><span>Ich hoffe die folgenden Fragen helfen Dir bei Deinem Nachdenken.<\/span><\/p>\n<p>Bist Du an dem Platz, an dem Gott Dich haben will?\u00a0Bist Du bereit in allem, den Willen Gottes zu tun?\u00a0Gibt es bestimmte Erkenntnisse des Wortes Gottes, die Du ablehnst?<\/p>\n<p>Deine Antworten auf diese Fragen zeigen Dir, ob Du Jesus ganz vertraust und ob Jesus Christus der Herr Deines Lebens ist. Wenn Jesus nicht Dein Herr ist, dann bist du in Wirklichkeit noch kein Christ. Dann hast Du das Leben in F\u00fclle noch nicht und brauchst eine Erweckung. Der Herr will sie Dir schenken.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass Dir die Erkenntnis, dass wir Gott um Rat bitten d\u00fcrfen zu einem gro\u00dfen Segen wird.<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-cta-hotline.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>GLAUBENS- &#038; LEBENSHILFE<\/h3>\n<div>Du suchst ein vertrauensvolles Gespr\u00e4ch, Rat und Orientierung f\u00fcr dein Leben? Wir sind f\u00fcr dich da, t\u00e4glich 6-22 Uhr!<\/div>\n<p><a href=\"\/angebote\/glaubens-und-lebenshilfe-telefon\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-cta-e.choach.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h3>GOTT ERFAHREN E-COACH<\/h3>\n<div>Du hast Fragen zu Gott, der Bibel und dem Glauben? Schreibe uns! Dein pers\u00f6nlicher E-Coach beantwortet sie dir gerne.<\/div>\n<p><a href=\"\/angebote\/kontakt-mit-e-coach\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h1>DAS K\u00d6NNTE DICH AUCH INTERESSIEREN<\/h1>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-stadt.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist Lebenserfolg?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-lebenserfolg\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-bibel.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Was ist das Hauptanliegen der Bibel?<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/was-ist-das-hauptanliegen-der-bibel\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-herz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Sinnbilder der Liebe Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/wege-zum-ziel\/sinnbilder-der-liebe-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-kreuz.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Jesus von Nazareth<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/jesus-einzigartig-und-unvergleichlich\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-taube.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Leben in der Kraft Gottes<\/h5>\n<p><a href=\"\/beziehung-zu-gott\/leben-in-der-kraft-gottes\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bzg-interesse-beten.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h5>Ich will Gott erleben<\/h5>\n<p><a href=\"\/zweifel-oder-glaube\/ich-will-gott-erleben\"><\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"banner-normal\",\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/10\\\/banner-gottes-rat1.jpg\",\"image_position\":\"center-center\",\"image_size\":\"cover\",\"padding\":\"xlarge\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"}}]}],\"name\":\"Banner\",\"modified\":\"2021-03-23T16:02:54.885Z\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_top\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"breadcrumbs\",\"props\":{\"home_text\":\"GOTT ERFAHREN\",\"show_current\":true,\"show_home\":true,\"visibility\":\"s\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Wie erhalte ich von Gott einen Rat?\",\"margin_remove_bottom\":true,\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h1\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"DURCH EINE PERS\\u00d6NLICHE BEZIEHUNG ZU GOTT\",\"margin\":\"small\",\"margin_remove_top\":false,\"status\":\"disabled\",\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"h4\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"html\",\"props\":{\"content\":\"[audio mp3=\\\"\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2024\\\/03\\\/wie-erhalte-ich-von-gott-einen-rat.mp3\\\"][\\\/audio]\"},\"name\":\"Audio (DE)\"}]}],\"props\":{\"class\":\"de-only\"}},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"html\",\"props\":{\"content\":\"[karma_by_kadar__simple_player title=\\\"Ergreife das Leben\\\" src=\\\"\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/03\\\/13_Ergreife_das_Leben.mp3\\\"]\",\"status\":\"disabled\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Hast Du Dich auch schon einmal gefragt, ob du von Gott auf ganz pers\\u00f6nliche Fragen eine Antwort bekommen k\\u00f6nntest? Ja, das geht, denn der Heilige Geist ist der Geist des Rates. (Jesaja11,2) Er ist der Einzige, der uns auf alle Fragen immer die richtige Antwort geben kann. Gott ist der Einzige, der mich immer auf rechter Stra\\u00dfe f\\u00fchren kann (Psalm 23,3). Er steht uns bei, weil er uns sehr liebhat.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir wollen zuerst ein biblisches Beispiel betrachten. Danach berichte ich, wie ich lernte, Gott um seinen Rat zu bitten. Und schlie\\u00dflich zeige ich, wie Du das ganz praktisch umsetzen kannst.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}},{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p><span>Angenommen \\u2013 Du stirbst heute! (Herzschlag? Unfall?)<\\\/span><br \\\/><span>Hast Du jetzt die Gewissheit auf ewiges Leben mit Jesus Christus?<\\\/span><br \\\/><span>Bleibe nicht im Ungewissen!<\\\/span><br \\\/><span>5 Tatsachen sollen Dir helfen, eine Antwort zu finden.<\\\/span><\\\/p>\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"panel_padding\":\"default\",\"panel_style\":\"card-secondary\",\"status\":\"disabled\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h3\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"accordion\",\"props\":{\"collapsible\":true,\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"\",\"multiple\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true},\"children\":[{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Wir lesen einige Verse aus 1 Samuel 23,1-12:<\\\/p>\\n\n\n<p><span>1 <\\\/span><span>\\u201e<em>Und es wurde David angesagt: \\u201aSiehe, die Philister k\\u00e4mpfen gegen Ke\\u00efla und berauben die Tennen.<\\\/em>\\u2018\\u201c<\\\/span> Die Philister hatten eine israelitische Stadt \\u00fcberfallen und raubten ihnen die Getreideernte.<\\\/p>\\n\n\n<p><span>2 <\\\/span><span>\\u201e<\\\/span><em><strong>Da befragte David den HERRN <\\\/strong>und sprach: Soll ich hinziehen und diese Philister schlagen?\\u2018 Und <strong>der HERR sprach zu David<\\\/strong>: <\\\/em><span><em>Zieh hin, du wirst die Philister schlagen und Keila erretten!<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>David braucht einen Rat, er wei\\u00df nicht, wie er entscheiden soll. Einerseits f\\u00fchlt er sich verantwortlich f\\u00fcr den Schutz seines Volkes. Aber soll er wirklich mit seinen wenigen Leuten gegen die Philister k\\u00e4mpfen? Er fragt Gott, und bekommt die Antwort: \\u201eJa, greif an! Du wirst gewinnen.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Damals versteckte sich David mit ein paar Guerilla-K\\u00e4mpfern in der W\\u00fcste, denn K\\u00f6nig Saul wollte ihn t\\u00f6ten. Seine M\\u00e4nner wandten ein: \\u201eWillst du einen Zweifrontenkrieg f\\u00fchren?\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p><span>3 <\\\/span><span>\\u201e<em>Aber die M\\u00e4nner bei David sprachen zu ihm: Siehe, wir f\\u00fcrchten uns schon hier in Jud\\u00e4a und wollen nun hinziehen nach Keila gegen das Heer der Philister?<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Was macht David nun? L\\u00e4sst er das Vorhaben fallen? Wird er unsicher?<\\\/p>\\n\n\n<p>Oder beginnt er einen Streit mit seiner Truppe?<\\\/p>\\n\n\n<p><span>4 <\\\/span><span>\\u201e<\\\/span><em><strong>Da befragte David wieder den HERRN<\\\/strong> und <strong>der Herr antwortete ihm<\\\/strong>:<\\\/em><span><em> \\u201aAuf zieh hin nach Ke\\u00efla, denn ich will die Philister in deine H\\u00e4nde geben.\\u2018<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Das ist wunderbar: wenn wir unsicher sind, d\\u00fcrfen wir uns von unserem Gott auch eine zweite Antwort erbitten. Wir werden stark, wenn wir ganz sicher wissen, was Gott in dieser Situation will. Davids M\\u00e4nner gehen ohne weitere Einw\\u00e4nde mit ihm, nachdem ihr F\\u00fchrer ein zweites Mal um Gottes Rat gebeten hat. Man ahnt, dass Gottes Antwort den David v\\u00f6llig \\u00fcberzeugt hat. Und das machte auch seine Leute sicher und alle waren sich einig, obwohl wir keinen Hinweis darauf finden, dass David sich gegen\\u00fcber seinen K\\u00e4mpfern auf Gottes Antwort berufen h\\u00e4tte.<\\\/p>\\n\n\n<p><span>5 <\\\/span><span>\\u201e<em>So zog David mit seinen M\\u00e4nnern nach Ke\\u00efla und k\\u00e4mpfte gegen die Philister und trieb ihnen ihr Vieh weg und schlug sie hart. So errettete David die Bewohner von Keila.<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Was Gott dem David vorausgesagt hatte, hatte sich erf\\u00fcllt.<\\\/p>\\n\n\n<p><span>7\\\/8<\\\/span><span> \\u201e<em>Da wurde Saul angesagt, dass David nach Keila gekommen sei, und <\\\/em><\\\/span><em><strong>Saul dachte<\\\/strong>:<\\\/em><span><em> \\u201aGott hat ihn in meine H\\u00e4nde gegeben, denn er ist eingeschlossen, nun er in eine Stadt mit Toren und Riegeln gekommen ist.\\u2018 8 Und Saul lie\\u00df das ganze Kriegsvolk aufrufen, zum Kampf hinabzuziehen nach Keila, damit sie David und seine M\\u00e4nner belagerten.<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Saul dachte: \\u201eGott hat ihn in meine H\\u00e4nde gegeben.\\u201c Saul hielt das, was er wollte f\\u00fcr den Willen Gottes. Ein krasser Irrtum! Mach es nicht wie Saul!<\\\/p>\\n\n\n<p>David erf\\u00e4hrt durch einen Boten, dass Saul mit seinen Truppen auf dem Weg nach Keila ist \\u2013 er will die Stadt einkesseln und ihn dort gefangen nehmen. Was tut David? Wieder fragt er Gott.<\\\/p>\\n\n\n<p><span>10-13 \\u201eUnd David sprach:<\\\/span><em> \\u201aHERR, du Gott Israels, dein Knecht hat geh\\u00f6rt, dass Saul danach trachtet, nach Ke\\u00efla zu ziehen, um die Stadt zu verderben um meinetwillen. 11 Werden mich die B\\u00fcrger von Keila \\u00fcbergeben in seine H\\u00e4nde? Und wird Saul herabkommen, wie dein Knecht geh\\u00f6rt hat? <strong>Das verk\\u00fcnde HERR, Gott Israels, deinem Knecht!<\\\/strong>\\u2019 <\\\/em><em><strong>Und der Herr sprach<\\\/strong>: \\u201aEr wird kommen.\\u2018 12 <strong>David fragte weiter<\\\/strong>: \\u201aWerden die B\\u00fcrger von Keila mich und meine M\\u00e4nner \\u00fcbergeben in die H\\u00e4nde Sauls?\\u2018 <strong>Der HERR sprach<\\\/strong>: \\u201aJa.\\u2018 <\\\/em><span><em>13 Da machte sich David auf samt seinen M\\u00e4nnern, etwa sechshundert, und sie zogen fort von Keila und streiften da und dort umher. Als nun Saul angesagt wurde, dass David aus Ke\\u00efla entronnen war, stand er ab von seinem Zuge.<\\\/em>\\u201d<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Saul ist also unterwegs nach Keila. David h\\u00f6rt davon. Gott best\\u00e4tigt ihm, dass Saul kommt und dass die Leute von Keila ihn ausliefern werden. Deshalb verl\\u00e4sst er die Stadt und versteckt sich woanders. Saul erf\\u00e4hrt das und \\u00e4ndert seinen Plan: er verzichtet auf diesen Feldzug.<\\\/p>\\n\n\n<p>Und David hat von unserem wunderbaren Gott geh\\u00f6rt, was passieren wird, wenn er nicht von Keila fliehen w\\u00fcrde. Gott kann uns auch verraten, was geschehen wird, wenn wir nicht handeln.<\\\/p>\\n\n\n<p>M\\u00f6chtest Du auch von Gott beraten werden? Dies ist ein weiterer Weg auf dem wir Gottes Liebe erfahren.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Teil 1: Biblisches Beispiel\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Ich m\\u00f6chte nun kurz erz\\u00e4hlen, wie ich gelernt habe, Gott um Rat zu bitten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Im Fr\\u00fchjahr 1964 kam mir die Idee, ich k\\u00f6nnte ein Auslandsjahr in England machen. Ich wollte am Newbold College die Englische Sprache und ein paar Bibelf\\u00e4cher studieren. Damals arbeitete ich in einer Spedition, und als ich meinen Chef fragte, ob er mich f\\u00fcr ein Jahr beurlauben k\\u00f6nnte, lehnte er entschieden ab.<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Gottes Stimme h\\u00f6ren<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Einige Monate sp\\u00e4ter las ich im Sommerurlaub das Buch <span>\\u201e<em>Vom Beten<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(Hallesby, Brockhaus). Der Autor vergleicht unser Beten mit dem Verhalten eines Menschen, der zum Arzt geht, diesem seine Probleme schildert und dann weggeht, ohne dass der Arzt ihn untersuchen oder ihm helfen konnte. Bei einem Spaziergang mit meinem Freund, der seinen Urlaub am gleichen Ort verbrachte, erz\\u00e4hlte ich ihm von dem, was ich gerade gelesen hatte. Ich zog den Schluss: \\u201eWir sollten Gott die Chance einr\\u00e4umen, zu uns zu sprechen.\\u201c Mein Freund, der Pastor, meinte: \\u201eJa, nat\\u00fcrlich.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Ich fragte ihn: \\u201eHat Gott denn schon mal zu dir gesprochen?\\u201c Er erwiderte: \\u201eSelbstverst\\u00e4ndlich.\\u201c Ich fragte: \\u201eWie h\\u00f6rst du das?\\u201c Er antwortete: \\u201eDas kannst Du nicht mit den Ohren h\\u00f6ren, sondern innerlich, so wie du auf dein Gewissen h\\u00f6rst.\\u201c Da fiel mir ein, ich k\\u00f6nnte eigentlich Gott fragen, ob ich nach England gehen sollte.<\\\/p>\\n\n\n<p>Am n\\u00e4chsten Morgen fragte ich Gott in meinem Gebet, ob ich dieses Auslandsjahr in England machen sollte oder nicht. Danach blieb ich still und bekam pl\\u00f6tzlich den Eindruck, als h\\u00e4tte Gott zu mir gesagt: \\u201eGeh nach England.\\u201c Aber kurz nach dem Beten war ich unsicher, ob das eine Antwort Gottes oder nur meine Wunschvorstellung war. So brachte ich am n\\u00e4chsten Morgen wieder mein Anliegen vor Gott. In der Stille bekam ich wieder die Antwort: \\u201eGeh nach England.\\u201c Trotzdem war ich noch nicht sicher. Und gleichzeitig wurde mir klar, dass ich unbedingt nach England gehen m\\u00fcsste, wenn Gott es so wollte. Das h\\u00e4tte auch bedeutet, meine gute Stelle zu k\\u00fcndigen, wenn mein Chef bei seinem Nein blieb. So betete ich am dritten Morgen noch einmal: \\u201eVater, sei nicht b\\u00f6se, dass ich dich wieder um Antwort bitte. Du wei\\u00dft, dass ich mit dem H\\u00f6ren auf deine Stimme noch keine Erfahrung habe. Au\\u00dferdem muss ich vielleicht meine Stellung k\\u00fcndigen. Und dazu kommt, dass meine Frau Ingrid dann neun Monate allein mit unserem Sohn w\\u00e4re. Ich bitte dich daher, dass Du es mir nochmal sagst. Au\\u00dferdem bitte ich Dich, wenn ich nachher in der Bibel mein heutiges Kapitel lese, dass ich darin eine Best\\u00e4tigung finde. Und zus\\u00e4tzlich bitte ich, dass du Ingrid unabh\\u00e4ngig von mir Klarheit gibst, dass ich nach England gehen soll. Sie soll es mir von sich aus sagen.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>In der Stille sagte mir Gott zum dritten Mal: \\u201eGeh nach England.\\u201c Dann habe ich in der Bibel mein Kapitel von jenem Tag gelesen: Johannes 15. In Vers 14 steht: \\u201eIhr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.\\u201c Da wurde mir sofort klar: \\u201eDas ist die Best\\u00e4tigung Gottes.\\u201c Nach meiner Andacht sagte meine liebe Frau zu mir: \\u201eHast Du noch keine Antwort wegen England? Ich bin mir sicher: Du sollst nach England gehen.\\u201c So hat der Herr an diesem Tag alle meine drei Bitten erh\\u00f6rt und mir Klarheit geschenkt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als wir vom Urlaub nach Hause kamen, besuchten wir meine liebe Mutter. Ich berichtete ihr: \\u201eIch habe im Urlaub noch mal \\u00fcber die Englandfrage nachgedacht.\\u201c Sie fiel mir ins Wort und sagte: \\u201eJa, ich wei\\u00df, du gehst nach England.\\u201c Ich fragte sie: \\u201eWoher wei\\u00dft du das?\\u201c Sie erwiderte: \\u201eIch habe dar\\u00fcber gebetet.\\u201c Meine liebe Mutter wusste, dass wir Gott nach seinem Willen in einer konkreten Situation fragen d\\u00fcrfen. Aber sie hatte nie mit mir dar\\u00fcber gesprochen.<\\\/p>\\n\n\n<p><strong>Gott kann Wunder tun, wenn wir auf seine Stimme h\\u00f6ren. Bitte beachte nun wie mich Gott in diesem Anliegen gef\\u00fchrt hat. <\\\/strong><\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Erh\\u00f6rungen<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Wir beteten dann gemeinsam als Familie darum, dass mein Chef mich f\\u00fcr den neunmonatigen Englandaufenthalt unbezahlt beurlauben w\\u00fcrde, ohne dass ich meine Stellung k\\u00fcndigen m\\u00fcsste. So meldete ich mich am n\\u00e4chsten Morgen bei meinem Chef vom Urlaub zur\\u00fcck und brachte \\u2013 nach kurzem allgemeinen Gespr\\u00e4ch \\u2013 mein Anliegen vor. Ich bat f\\u00fcr in einem Jahr um 9 Monate unbezahlten Urlaub, damit ich in England studieren k\\u00f6nnte. Er genehmigte meinen Antrag auf der Stelle. Sp\\u00e4ter bereute er seine Entscheidung und wollte mir das ausreden, trotzdem hielt er sein Wort. Anschlie\\u00dfend waren wir gemeinsam auf einer Gesch\\u00e4ftsreise. Da verriet mir der Chef, dass er mein Gehalt erh\\u00f6ht h\\u00e4tte. Die zus\\u00e4tzliche Summe deckte das gesamte Schulgeld f\\u00fcr mein Studium am Newbold College.<\\\/p>\\n\n\n<p>Einige Jahre zuvor hatte ich eine Gesch\\u00e4ftsverbindung gekn\\u00fcpft, die unserer Firma gro\\u00dfen Gewinn brachte. Dieses Gesch\\u00e4ft sollte nun einer anderen Filiale unserer Gruppe \\u00fcbertragen werden, obwohl sich diese Filiale \\u00fcberhaupt nicht f\\u00fcr dieses Projekt eingesetzt hatte. Da dachte ich, die Filiale k\\u00f6nnte mir eigentlich monatlich DM 500.- zahlen, solange ich in England studieren w\\u00fcrde.<\\\/p>\\n\n\n<p>Daher fragte ich Gott, ob ich f\\u00fcr meinen Aufenthalt in England um die Weiterzahlung von monatlich DM 500.- Gehalt bitten sollte. Gott gab mir auf meine Fragen an den n\\u00e4chsten drei Tagen keine Antwort. So beschloss ich, meinen Chef nicht um das Geld zu bitten und \\u00fcberlie\\u00df die Sache Gott. Ich sagte zu meiner Frau: \\u201eIch werde nicht um dieses Geld bitten; wenn Gott will, kann er es uns auch geben, ohne dass ich danach frage.<\\\/p>\\n\n\n<p>Am \\u00fcbern\\u00e4chsten Tag er\\u00f6ffnete mir der Chef: \\u201eIch kann Ihnen eine erfreuliche Mitteilung machen. Wenn Sie in England sind, bekommen Sie DM 500,- Gehalt weiter.\\u201c Wir staunten und dankten unserem Gott. Au\\u00dferdem bekam ich noch DM 500,- Weihnachtsgratifikation.<\\\/p>\\n\n\n<p>Jahre zuvor hatten zwei \\u00c4rzte meiner Frau erkl\\u00e4rt, dass sie kein weiteres Kind empfangen k\\u00f6nnte. Aber nach zehn Jahren war sie pl\\u00f6tzlich wieder schwanger. Unter diesen Umst\\u00e4nden wollte ich den Studienaufenthalt in England fallen lassen. Aber meine Frau sagte: \\u201eWir haben doch darum gebetet. Der liebe Gott wusste ja damals schon, dass ich schwanger werde. Du solltest deshalb wie geplant nach England gehen. Der Herr wird sich meiner auch in dieser Zeit annehmen.\\u201c Wir stellten fest, dass meine Frau bei meiner Abreise bereits im f\\u00fcnften Monat sein w\\u00fcrde und dass ich zum Zeitpunkt der Geburt am 21. Dezember im Rahmen der Weihnachtsferien zu Hause sein k\\u00f6nnte. Also zog ich meinen Plan durch und fuhr Ende August 1965 mit dem Nachtschnellzug \\u00fcber Br\\u00fcssel \\u2013 Ostende \\u2013 Dover nach London.<\\\/p>\\n\n\n<p>Als ich im Zug morgens aufwachte, sah ich auf dem Gang vor meinem Abteilfenster einen jungen Mann auf seinem Koffer sitzen und schlafen. Er hatte feine, edle Gesichtsz\\u00fcge. Auf einmal entdeckte ich an seinem Koffer einen Anh\\u00e4nger mit dem Reiseziel: Newbold College, Bracknell, England. Er wollte auch dorthin, wo ich hin wollte. Wir machten uns bekannt. Er war Holl\\u00e4nder und studierte auf unserem englischen Seminar Theologie. Er sprach sehr gut Englisch \\u2013 und er kannte den Weg. So hatte ich einen Reisegef\\u00e4hrten und F\\u00fchrer durch London. Das war sehr hilfreich, denn ich kam in dieser Millionenstadt im Osten an und musste mich zu einem Bahnhof im Westen der Stadt durchfinden.<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>\\u00dcbergabe<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Auf der Missionsschule fand ich in Erik einen Freund. Er war Prediger, Jugendsekret\\u00e4r des Schwedischen Verbandes. An einem Freitagnachmittag spielte Erik Fu\\u00dfball mit den j\\u00fcngeren Studenten. W\\u00e4hrend des Laufens brach er tot zusammen. Ich war sehr traurig. Fast unmittelbar nachdem ich davon geh\\u00f6rt hatte, kam in mir die Frage auf: \\u201eWen wird der Herr an seine Stelle rufen, um das Evangelium zu verk\\u00fcndigen?\\u201c Ein paar Stunden sp\\u00e4ter kam eine zweite Frage in meinen Sinn: \\u201eUnd wenn Gott mich rufen w\\u00fcrde?\\u201c Da war es bei mir aus. Ich wollte auf keinen Fall Prediger werden. Ich war mit Begeisterung Kaufmann, hatte eine hochinteressante T\\u00e4tigkeit, war in meiner Firma sehr gesch\\u00e4tzt und wohnte in einer wundersch\\u00f6nen Gegend in Deutschland.<\\\/p>\\n\n\n<p>Die Frage beunruhigte mich sehr. Ich sagte zu Gott: \\u201eEs braucht doch nicht jeder Prediger zu werden. Ich verdiene viel Geld, damit kann ich einem jungen Mann die Predigerausbildung bezahlen. Und: Ich arbeite doch mit in der Gemeinde und ich kann mich noch st\\u00e4rker engagieren.\\u201c So ging es Tag f\\u00fcr Tag eine ganze Woche. Ich k\\u00e4mpfte morgens, mittags und abends mit Gott. Als ich am Freitagabend wieder an meinem Bett kniete, war ich total hilflos. Ich wusste nicht, was ich tun sollte bis ganz leise der Gedanke aufkam:<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eGott liebt dich! Er liebt auch deine Frau und deinen Jungen und das Ungeborene. Er wird dich nicht zum Prediger berufen und dann zulassen, dass ihr als Familie ungl\\u00fccklich werdet. Und wenn er dich rufen sollte, dann gibt er dir auch die notwendigen Gaben f\\u00fcr diesen Dienst. Da Gott dich liebt, wird er dich den bestm\\u00f6glichen Weg f\\u00fchren.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>So sagte ich wenige Augenblicke sp\\u00e4ter zu Gott: \\u201eVater im Himmel, ich glaube an deine Liebe, Allwissenheit und Allmacht. Leider muss ich sagen, dass ich eigentlich gar kein Prediger werden will. Aber solltest du es wollen, dann bin ich dazu bereit. Ich will ab jetzt in allen Dingen deinen Willen tun. Weil ich aber von mir aus kein Prediger werden will, werde ich niemand etwas von meiner Bereitwilligkeit wissen lassen. Solltest du mich haben wollen, dann musst du mich rufen, denn du bist allm\\u00e4chtig.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Nach diesem Gebet hatte ich Frieden.<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Verschobene Geburt<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Dann kam dort in Newbold ein neues Problem. Als ich die Pr\\u00fcfungstermine sah, war ich wie vom Blitz getroffen. Sie waren f\\u00fcr den 21. Dezember festgelegt. Das war der Tag, an dem unser Kind geboren werden sollte. Was sollte ich jetzt machen? Ich betete und \\u00fcberlegte hin und her. Dann sagte ich mir: \\u201eIch bin hier, weil der Herr mich hier haben wollte. Ich werde daf\\u00fcr beten, dass der Herr die Geburt verz\\u00f6gert, bis ich zu Hause bin, nachdem ich die Pr\\u00fcfungen abgelegt habe.\\u201c Dies teilte ich meiner Frau mit. Als sie meinen Brief erhielt, betete sie: \\u201eLieber Gott, bitte hilf doch, dass das Kind schon eine Woche fr\\u00fcher geboren wird, damit ich bereits zu Hause bin, wenn der Helmut kommt.\\u201c K\\u00f6nnen wir den lieben Gott in Verlegenheit bringen?<\\\/p>\\n\n\n<p>So schrieb ich am 21. Dezember in England die Pr\\u00fcfungen und fuhr sofort danach mit dem Zug ab. Ich kam am 22. Dezember abends in Wangen im Allg\\u00e4u an. Meine Frau war noch kugelrund. Wir freuten uns \\u00fcber die F\\u00fchrung Gottes und verbrachten zusammen mit unserem Sohn J\\u00fcrgen einen sch\\u00f6nen Abend. Am 23. Dezember nach dem Fr\\u00fchst\\u00fcck sagte meine Frau: \\u201eEs ist jetzt soweit. Bring mich jetzt ins Krankenhaus.\\u201c Noch im Laufe des Vormittags wurde unser Claus geboren. Er war gesund, und die Geburt verlief ohne jegliche Komplikation.<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Gottes Ruf<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Ich beendete mein Studium am Newbold College im Fr\\u00fchsommer 1966 und war dann wieder in meiner Firma t\\u00e4tig. Als ich ein weiteres Jahr sp\\u00e4ter zu einer Sitzung meiner Kirche in S\\u00fcdbayern nach M\\u00fcnchen fuhr , traf ich im Eingangsbereich den Pr\\u00e4sidenten der dortigen Vereinigung Karl K\\u00f6hler. Er wollte mich einen Augenblick sprechen. Da wusste ich sofort, was jetzt kommen w\\u00fcrde.<\\\/p>\\n\n\n<p>Bruder K\\u00f6hler sagte: \\u201eW\\u00e4hrend des 2. Weltkrieges konnten keine Pastoren ausgebildet werden. Nun sind einige Prediger verstorben und dadurch entstand eine gro\\u00dfe L\\u00fccke. Deshalb wollen wir einige engagierte Gemeindeglieder direkt in den Pastoraldienst rufen. Wir sind zum Ergebnis gekommen, dass du einer dieser Br\\u00fcder sein k\\u00f6nntest.\\u201c Ich bedankte mich f\\u00fcr das Vertrauen und bat um Bedenkzeit.<\\\/p>\\n\n\n<p>Meine Frau und ich beschlossen, f\\u00fcr dieses Anliegen vier Wochen lang zu beten und zu fasten. Wir wollten von Gott wissen, ob dies sein Ruf f\\u00fcr uns ist oder ob ich hier in einer rein menschlichen Notlage aushelfen sollte. Wir kamen beide zur Gewissheit, dass dies Gottes Ruf w\\u00e4re. So wurde ich 1968 im Alter von 38 Jahren Pastor.<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Erfahrung Wohnung Regensburg<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Zur Ehre Gottes und zu Deiner Ermutigung m\\u00f6chte ich noch eine von vielen Erfahrungen erz\\u00e4hlen. Im Mai 1968 wurde uns mitgeteilt, dass unser Dienst als Predigerehepaar am 1. September in Regensburg beginnen solle. Wir fuhren sofort nach Regensburg auf Wohnungssuche. Wir fanden eine Neubau-Wohnung, die allerdings schon vermietet war. Doch die Leute von der Baufirma meinten, die Wohnung w\\u00fcrde auf jeden Fall frei, wenn wir sie brauchten, denn die Mieter h\\u00e4tten ihre Raten nicht gezahlt und der Fall w\\u00fcrde bereits vor Gericht verhandelt.<\\\/p>\\n\n\n<p>Ingrid und ich beteten, ob wir auf diese Wohnung warten sollten. Gottes Antwort war \\u201ewartet\\u201c. Also haben wir ein paar Monate gewartet. Selbst unsere gl\\u00e4ubigen Verwandten konnten nicht verstehen, dass wir einfach nur abwarteten. Wir setzten uns wieder mit der Baufirma in Verbindung und bekamen zur Antwort: \\u201eDie Wohnung wird auf jeden Fall frei und sollte sie nicht frei werden, geben wir Ihnen unsere Musterwohnung.\\u201c Wir beteten wieder. Gottes Antwort: \\u201eWartet.\\u201c Also haben wir bis f\\u00fcnf Tage vor dem Umzugstermin gewartet. Da kam ein Brief von der Baufirma: Sie bedauerten sehr, dass sie ihr Versprechen nicht halten k\\u00f6nnten, wir k\\u00f6nnten weder die gew\\u00fcnschte Wohnung noch eine andere als Ersatz bekommen \\u2026<\\\/p>\\n\n\n<p>Wir fuhren sofort nach Regensburg und fanden eine ausgezeichnete Wohnung in einer sch\\u00f6nen Wohngegend mit herrlicher Aussicht und einem Schwimmbad am Hang hinter dem Haus. Als der Vermieter erfuhr, dass ich Pastor der Adventgemeinde war, reduzierte er die Miete, weil seine engste Mitarbeiterin Adventistin war. Die Zimmer hatten gut geschnittene R\\u00e4ume und eine gro\\u00dfe Garage und Keller. Wir konnten p\\u00fcnktlich zum geplanten Termin einziehen. Acht Monate nachdem wir angefangen hatten, hatten wir eine Gro\\u00dfevangelisation mit einem Evangelisten aus USA. Da konnten wir in dieser Garage viele Ausr\\u00fcstungsgegenst\\u00e4nde unterstellen. Wir k\\u00f6nnen uns auf unseren himmlischen Vater verlassen. Die Wohnung, die wir bekamen, war viel besser als die andere!<\\\/p>\\n\n\n<h4><strong>Wichtige Erkenntnis<\\\/strong><\\\/h4>\\n\n\n<p>Mit 17 Jahren hatte ich mich bei einer Predigt f\\u00fcr die Taufe entschieden. Ich war der \\u00dcberzeugung, dass die Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten die Wahrheit vertritt und dass sie Gottes Gemeinde der Endzeit ist. 19 Jahre sp\\u00e4ter, durch mein Erlebnis in England, wurde mir jedoch klar, dass ich nur die allgemeinen Lehren des Wortes Gottes akzeptiert hatte. Ich hatte Jesus Christus nicht als meinen Herrn aufgenommen. Ich hatte meinen Lebensweg bis dahin selbst bestimmt und gebetet, dass der Herr ihn segnet. Der Entschluss, im November 1965 Jesus als Herrn anzunehmen und ihm in allem zu folgen, hat mein ganzes Leben positiv ver\\u00e4ndert. Es tut mir nur leid, dass mir vor dieser Entscheidung 19 wertvolle Jahre verlorengegangen sind.<\\\/p>\\n\n\n<p>Haben wir nicht einen wunderbaren Gott? Ein Lied sagt: Du kannst ihm Vertrauen in dunkelster Nacht. Und ein anderes: Es ist herrlich, Jesus zu vertrauen.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Teil 2: Vom Prokurist zum Prediger\"}},{\"type\":\"accordion_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Also, ich mache das so: Ich danke unserem Vater von ganzem Herzen, dass der Heilige Geist der<span> \\u201e<em>Geist des Rates und der St\\u00e4rke ist<\\\/em>\\u201c <\\\/span>(Jesaja 11,2), der uns in jeder Lebenslage den richtigen Rat geben kann. Und ich m\\u00f6chte ihm daf\\u00fcr Lob und Dank sagen.<\\\/p>\\n\n\n<p><span><strong>Ein wichtiger Hinweis<\\\/strong>:<\\\/span> Ich glaube, dass die Verhei\\u00dfungen der Bibel normalerweise nur f\\u00fcr Kinder Gottes gelten, die wiedergeboren sind und in einem neuen Leben in voller Hingabe an Jesus und erf\\u00fcllt mit dem Heiligen Geist leben. Alle anderen laufen unter Umst\\u00e4nden Gefahr, dass sie durch andere Einfl\\u00fcsse bei diesem H\\u00f6ren in die Irre gef\\u00fchrt werden k\\u00f6nnen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Au\\u00dferdem wird Gott uns nur dann Ratschl\\u00e4ge geben, wenn wir im Voraus bereit sind, das zu tun, was er uns sagen wird und er wird uns nur beraten, wenn wir keine absichtliche und vors\\u00e4tzliche S\\u00fcnde in unserem Leben dulden.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wenn ich bete, dass unser wunderbarer Gott mir seinen Willen zeigt, berufe ich mich auf zwei Verhei\\u00dfungen. Und zwar auf<\\\/p>\\n\n\n<p>Psalm 32,8: <span>\\u201e<em>Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> und<\\\/p>\\n\n\n<p>Jakobus 1,5: <span>\\u201e<em>Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird ihm gegeben werden.<\\\/em>\\u201c<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u00a0<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p><strong>Weitere st\\u00e4rkende Texte f\\u00fcr diesen Weg:<\\\/strong><\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Wer von Gott ist, der h\\u00f6rt Gottes Worte; ihr h\\u00f6rt darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Johannes 8,47)<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Jesus sagt: Meine Schafe h\\u00f6ren meine Stimme und ich kenne sie, und sie folgen mir.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> <br \\\/>(Johannes 10,27)<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Wer aus der Wahrheit ist, der h\\u00f6rt meine Stimme.<\\\/em>\\u201c<\\\/span> (Johannes 18,37b)<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Deine Ohren werden hinter dir das Wort h\\u00f6ren: Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken.<\\\/em>\\u201c <\\\/span><span>(Jes<\\\/span>aja 30,21)<\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u201e<em>Die Wege des Herrn sind lauter G\\u00fcte und Treue f\\u00fcr alle, die seinen Bund und seine Gebote halten. \\u2026 Wer ist der Mann, der den Herrn f\\u00fcrchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er gehen soll.<\\\/em>\\u201c <\\\/span><span>(P<\\\/span>salm 25,10.12)<\\\/p>\\n\n\n<p>Bevor ich still um Gottes Antwort bete, bitte ich ihn noch, dass er w\\u00e4hrend der Zeit; in der ich auf seine Stimme h\\u00f6re, jedes eigene W\\u00fcnschen und Wollen blockiert. Au\\u00dferdem bitte ich ihn, auch jeglichen Einfluss von au\\u00dfen zu blockieren, damit ich nur seine Stimme h\\u00f6re.<\\\/p>\\n\n\n<p>Ich beziehe mich dann auf die Verhei\\u00dfung Jesu aus Johannes 10,27: \\u201eMeine Schafe h\\u00f6ren meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.\\u201c<\\\/p>\\n\n\n<p>Ich formuliere meine Frage so, die ich vor Gott bringe, dass er mir eine Antwort mit nur ein oder zwei Worten geben kann. Gott k\\u00f6nnte uns mehr sagen, aber ich denke an unsere \\u201eSchwerh\\u00f6rigkeit\\u201c.<\\\/p>\\n\n\n<p>Nun ein Beispiel: \\u201eVater, ist es dein Wille, dass ich nach Rum\\u00e4nien reise oder nicht?\\u201c Wenn ich die Antwort habe: \\u201ereise\\u201c oder \\u00e4hnlich, dann bitte ich den Herrn, mir zu sagen, ob es an diesem oder zu einem sp\\u00e4teren Zeitpunkt sein soll. Dann kann uns der Herr mit einem Wort antworten. Trotz Corona war ich ohne jedes Corona-Problem 2020 und 2021 in Rum\\u00e4nien. <br \\\/>(Die Erfahrung 2020 kann nachgelesen werden in www.missionsbrief.de\\u00ad \\u2013 Missionsbrief 54, S. 7)<\\\/p>\\n\n\n<p>Solange meine liebe Frau lebte, haben wir alle Entscheidungen, die uns als Familie betrafen, gemeinsam vor Gott gebracht. Wir haben uns geeinigt, welche Frage wir dem Herrn vorlegen wollen. Dann beteten wir in getrennten R\\u00e4umen jeder f\\u00fcr sich. Was wir als Antwort verstanden haben, haben wir uns erst gesagt, wenn wir beide die Antwort hatten. Es war f\\u00fcr uns wesentlich, dieselbe Antwort zu bekommen oder falls sie unterschiedlichen Wortlaut hatte, dass es in der Sache \\u00fcbereinstimmte. Wenn Gott uns keine Antwort gab, kamen wir zu dem Schluss, dass wir nichts tun sollten.<\\\/p>\\n\n\n<p>Gottes Antworten sind im allgemeinen keine Antworten, die wir mit unseren Ohren h\\u00f6ren k\\u00f6nnen, sondern eher wie die Stimme des Gewissens. Es ist eine innere \\u00dcberzeugung, ein starker Eindruck.<\\\/p>\\n\n\n<p>In der Anfangszeit meines Betens um Gottes Willen hatte ich oft einen Stift und Notizpapier griffbereit f\\u00fcr den Fall, dass ich von anderen Gedanken abgelenkt w\\u00fcrde. Diese anderen Ideen habe ich dann kurz notiert und mich wieder auf Gott konzentriert.<\\\/p>\\n\n\n<p>Wer diesen Weg noch nicht gegangen ist, sollte vielleicht nicht gleich mit Hauptentscheidungen beginnen, sondern zur \\u00dcbung erst mal eine leichtere Frage stellen: \\u201eVater, macht es dir Ehre und ist es gut f\\u00fcr mich, wenn ich jetzt dieses Buch lese?\\u201c Wir haben einen wunderbaren Gott, der uns Rat gibt. Gott freut sich uns seine ganze Liebe zuzuwenden. Wenn wir seinen Willen befolgen, k\\u00f6nnen wir voll darauf vertrauen, dass wir rechtzeitig die Antwort erhalten \\u2013 allerdings k\\u00f6nnte das auch erst in der letzten Minute passieren.<\\\/p>\\n\n\n<p>Gott l\\u00e4dt uns in Spr\\u00fcche 3,5-6 dazu ein, dass wir ihn um Rat fragen: <span>\\u201e<em>Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht f\\u00fchren.<\\\/em>\\u201c <\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p><span>\\u00a0<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p><span>Ellen White<\\\/span> sagt uns dazu:<\\\/p>\\n\n\n<p>\\u201eWir m\\u00fcssen Gott zu jedem einzelnen von uns sprechen h\\u00f6ren, und wenn jede andere Stimme schweigt und wir ruhig auf ihn harren, wird durch das Stillesein die Stimme Gottes uns vernehmbar werden. Er sagt: \\u201aSeid stille und erkennet, dass ich Gott bin\\u2018 (Psalm 46:10).\\u201c <span>(<em>Das Leben Jesu<\\\/em><\\\/span> S. 356 [363.3])<\\\/p>\\n\n\n<p>Mach es nicht wie Josua und die \\u00c4ltesten. Sie dachten, sie k\\u00f6nnten die Situation richtig einsch\\u00e4tzen und fielen auf die List der Gibeoniter herein. Josua 9,14 sagt uns wodurch: <span>\\u201e<em>Sie befragten den Mund des Herrn nicht.<\\\/em>\\u201c <\\\/span>\\u2013 Es ist ein gro\\u00dfer Unterschied, ob wir <span>meinen,<\\\/span> den Willen Gottes zu kennen, oder ob wir Gott nach seinem Willen gefragt haben.<\\\/p>\\n\n\n<p>Und mach es nicht wie Saul. <span>\\u201e<em>Saul dachte: Gott hat ihn in meine H\\u00e4nde gegeben \\u2026<\\\/em>\\u201c <br \\\/><\\\/span>(1 Samuel 23,7.8) Er hielt seinen b\\u00f6sen Wunsch f\\u00fcr den Willen Gottes.<\\\/p>\\n\n\n<p>M\\u00f6chtest Du auch von Gott beraten werden? Ich kann nur jedem sagen: Dies ist ein weiterer wunderbarer Weg auf dem wir Gottes Liebe erfahren und wertvolle Erfahrungen machen. Gott schenke Dir seine Gnade.<\\\/p>\\n\n\n<p><\\\/p>\",\"title\":\"Teil 3: Beten um den Willen Gottes in pers\\u00f6nlichen Entscheidungen \\u2013 Wie macht man das?\"}}]},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p><span>Ich hoffe die folgenden Fragen helfen Dir bei Deinem Nachdenken.<\\\/span><\\\/p>\\n\n\n<p>Bist Du an dem Platz, an dem Gott Dich haben will?\\u00a0Bist Du bereit in allem, den Willen Gottes zu tun?\\u00a0Gibt es bestimmte Erkenntnisse des Wortes Gottes, die Du ablehnst?<\\\/p>\\n\n\n<p>Deine Antworten auf diese Fragen zeigen Dir, ob Du Jesus ganz vertraust und ob Jesus Christus der Herr Deines Lebens ist. Wenn Jesus nicht Dein Herr ist, dann bist du in Wirklichkeit noch kein Christ. Dann hast Du das Leben in F\\u00fclle noch nicht und brauchst eine Erweckung. Der Herr will sie Dir schenken.<\\\/p>\\n\n\n<p>Ich hoffe, dass Dir die Erkenntnis, dass wir Gott um Rat bitten d\\u00fcrfen zu einem gro\\u00dfen Segen wird.<\\\/p>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Inhalt\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"class\":\"de-only\",\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"small\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"grid\",\"props\":{\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"filter_align\":\"left\",\"filter_all\":true,\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_position\":\"top\",\"filter_style\":\"tab\",\"grid_default\":\"1\",\"grid_medium\":\"2\",\"grid_small\":\"2\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"item_animation\":true,\"link_style\":\"secondary\",\"link_text\":\"Mehr erfahren\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"panel_image_no_padding\":true,\"panel_link\":true,\"panel_padding\":\"default\",\"panel_style\":\"card-default\",\"parallax_easing\":\"1\",\"show_content\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true,\"show_meta\":true,\"show_title\":true,\"title_align\":\"top\",\"title_color\":\"emphasis\",\"title_element\":\"h3\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\",\"title_style\":\"h3\"},\"children\":[{\"type\":\"grid_item\",\"props\":{\"content\":\"Du suchst ein vertrauensvolles Gespr\\u00e4ch, Rat und Orientierung f\\u00fcr dein Leben? 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